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Così fan tutte

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto von Lorenzo da Ponte

Musikalische Leitung Cornelius Meister Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme Kirill Serebrennikov Umsetzung Inszenierung, Choreographie Evgeny Kulagin Mitarbeit Bühne Nikolay Simonov Mitarbeit Kostüm Tatiana Dolmatovskaya Lichtgestaltung Franck Evin Video-Design Ilya Shagalov Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Dramaturgie Beate Breidenbach
Continuo Hammerklavier
Andrea del Bianco
Continuo Solo-Cello
Christine Theus

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 21 Okt 2018.

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Oper Zürich

Termine & Tickets

November 2018

So

04

Nov
19.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Premiere
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo A

Do

08

Nov
19.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Premieren-Abo B

So

11

Nov
13.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Sonntag-Abo A

Di

13

Nov
19.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Dienstag-Abo A, Misch-Abo C

Fr

16

Nov
19.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Freitag-Abo A

Mi

21

Nov
19.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mittwoch-Abo B, Wahl-Abo

Sa

24

Nov
19.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Misch-Abo B, Mozart-Abo

Mi

28

Nov
19.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mittwoch-Abo A

Dezember 2018

Sa

01

Dez
19.00

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Samstag-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Così fan tutte

Kurzgefasst

Così fan tutte


Kirill Serebrennikov nicht in Zürich


Inszenierung trotz Hausarrest

Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov wird aufgrund der Verlängerung seines Hausarrests die Proben zu «Così fan tutte» nicht persönlich leiten können. Sein Konzept wird jedoch in enger Absprache mit ihm durch seine Mitarbeiter umgesetzt.

Für die Premiere von Mozarts «Così fan tutte» am 4. November hat das Opernhaus Zürich den russischen Regisseur Kirill Serebrennikov engagiert. Seit August 2017 steht Serebrennikov in Moskau unter Hausarrest. Grund dafür ist laut russischer Justiz eine Untersuchung wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder. Der Hausarrest wurde durch ein russisches Gericht abermals verlängert und bis 19. Oktober 2018 ausgedehnt.

Das vermutlich politisch motivierte Verfahren wird trotzdem nicht verhindern, dass die künstlerische Vision des Film-, Theater- und Opernregisseurs auf die Zürcher Bühne gebracht wird. Zwar muss das Opernhaus Zürich mit Bedauern bekannt geben, dass Kirill Serebennikov aufgrund dieser erneuten Verlängerung des Hausarrests, die am 20. September beginnenden Proben nicht persönlich leiten wird, seine Konzeption wird jedoch in enger Absprache mit ihm durch seine Mitarbeiter umgesetzt.

Serebrennikov hat einen detaillierten Ablauf der Inszenierung erarbeitet. Sein Mitarbeiter Evgeny Kulagin wird diese Anweisungen vor Ort in Zürich selbstständig umsetzen. Die Kommunikation mit Kirill Serebrennikov wird eingeschränkt über seinen Anwalt möglich sein.  Dem Regisseur werden Aufzeichnungen von Proben übermittelt. Nach der Sichtung wird das Feedback des Regisseurs an das Ensemble zurückgespielt. Auch die Kostüme und das Bühnenbild wurden bereits nach den Ideen und Anweisungen Serebrennikovs in den Werkstätten des Opernhauses hergestellt. Das Opernhaus Zürich und das gesamte Ensemble der Produktion sind fest entschlossen, am 4. November die Premiere einer Kirill Serebrennikov-Inszenierung zu feiern.  


Podiumsdiskussion zum Fall Serebrennikov

Zum Thema «Wie frei ist die Kunst in Russland?» werden wir mit Marina Davydova (Theaterkritikerin und Festivalleiterin aus Moskau), Ulrich Schmid (Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands) und Michail Schischkin (Schriftsteller) diskutieren.

28 Okt, 15 Uhr, Spiegelsaal.
Eintritt frei. Kostenlose Tickets direkt an der Billettkasse oder telefonisch erhältlich.

Zur Veranstaltung

Videos 

Der Opernführer von SRF Kultur

«Così fan tutte» in 7:05 Minuten erklärt.

Biografien


Cornelius Meister, Musikalische Leitung

Cornelius Meister

Cornelius Meister, geboren in Hannover, ist seit 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, mit dem er zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen realisiert und regelmässig im Wiener Musikverein und Konzerthaus gastiert. Ausgedehnte Tourneen führen ihn nach Japan und durch Europa, u.a. zu den Salzburger Festspielen und in die Berliner Philharmonie. 2018 wird er als Generalmusikdirektor an die Staatsoper Stuttgart wechseln. In Konzerten dirigiert er u.a. das Concertgebouworkest Amsterdam, City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Orchestre de l’Opéra National de Paris, Danish National Symphony Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich und Orchestre de la Suisse Romande, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und viele weitere. 2001 debütierte er an der Hamburgischen Staatsoper, seither dirigiert er an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, dem Theater an der Wien, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, am Covent Garden London, der Mailänder Scala und in Tokio, San Francisco, Kopenhagen und Riga (Wagners Ring). Cornelius Meister studierte Klavier bei seinem Vater Konrad Meister und Dirigieren in Hannover sowie am Mozarteum Salzburg. Von 2005 bis 2012 war er Heidelberger Generalmusikdirektor. 2007 wurde er für das «Beste deutsche Konzertprogramm» ausgezeichnet. Auch als Pianist und Dirigent erhielt er zahlreiche Preise. Seit seinem Debüt mit Richard Strauss’ Salome am Opernhaus Zürich im Herbst 2012 leitete er neben der Zauberflöte, Carmen und Werther auch Mahlers Lied von der Erde mit der Philharmonia Zürich.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018


Kirill Serebrennikov, Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme

Kirill Serebrennikov

Kirill Serebrennikov ist Theater-, Opern-, Film- und Fernsehregisseur. Seit 2012 leitet er das Gogol-Center in Moskau, ein genreübergreifendes Theaterlabor und eine der wenigen inoffiziellen alternativen Spielstätten der russischen Kulturlandschaft. Der studierte Physiker führt seit 1994 Regie, zunächst in seiner Heimatstadt Rostow am Don, dann in Moskau. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn dort mit dem Tschechow-Künstlertheater. Salome an der Oper Stuttgart im Herbst 2015 sowie Il barbiere di Siviglia an der Komischen Oper Berlin 2016 waren erste Arbeiten, die Kirill Serebrennikov einem Publikum ausserhalb Russlands bekannt machten. Weitere Opernproduktionen waren Falstaff am Mariinsky Theater St. Petersburg, Der goldene Hahn am Bolschoi-Theater Moskau und American Lulu bei den Wiener Festwochen. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nationalfernsehpreis Russlands für Regie (1999), East of West Award beim Karlovy Vary Filmfestival (2005) sowie der russische Theaterpreis Goldene Maske (2012). Sein Film Ismena (Untreue) wurde 2012 mit dem Grand Prix des Filmfestivals in Rom ausgezeichnet und für den Goldenen Löwen beim Filmfestival in Venedig nominiert. Mit seinem Film Uchenik (Der Schüler) sorgte er 2016 bei den Filmfestspielen in Cannes für Aufsehen. Kirill Serebrennikovs Theaterinszenierungen wurden zu den Wiener Festwochen, an die Schaubühne Berlin, ans Deutsche Theater Berlin und zum Theaterfestival in Avignon eingeladen.

Kirill Serebrennikov steht seit August 2017 in Moskau unter Hausarrest (die Gerichtsverhandlung ist für den 19. April 2018 angesetzt). Ihm wird von den russischen Behörden Veruntreuung von staatlichen Geldern vorgeworfen. Der kremlkritische Regisseur beteuert seine Unschuld. Mit der Petition «Freiheit für Kirill Serebrennikov» appellieren internationale Künstlerinnen und Künstler an die russische Justiz.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018


Evgeny Kulagin, Umsetzung Inszenierung, Choreographie

Evgeny Kulagin

Evgeny Kulagin, geboren 1981, schloss die Akademie für Kunst und Kultur in seiner Heimatstadt Tscheljabinsk ab. 2002 gründete er gemeinsam mit Ivan Estegneyev in Kostrom die zeitgenössische Tanzkompanie «Dialogue Dance», die sich bald nach ihrer Gründung zu einem wichtigen Zentrum für zeitgenössischen russischen Tanz entwickelte. Die Aufführungen der Kompanie wurden dreimal mit der renommierte «Goldenen Maske» ausgezeichnet. 2009 arbeiteten Kulagin und seine Kompanie mit den wichtigsten Kompanien und Choreografen Russlands, der Niederlande, Belgiens, Frankreichs, Österreichs zusammen. Evgeny Kulagin ist auch im Sprechtheater und für den Film als Choreograf und Regisseur tätig. Seit 2014 ist er als Regisseur und Choreograf im Moskauer «Gogol Zentr» unter der Leitung von Kirill Serebrennikov engagiert. Dort inszenierte und choreografierte er Shakespeare (2017) und Zwei Zimmer (2018). Mit Kirill Serebrennikov erarbeitet er bereits zahlreiche Inszenierungen sowohl im Sprechtheater als auch in der Oper. Zuletzt realisierten sie gemeinsam den Film Leto (Sommer), der bei den Filmfestspielen in Cannes und auch am Zurich Film Festival zu sehen war. In der Moskauer Filmschule unterrichtet Evgeny Kulagin Szenische Bewegung und Tanz.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018


Nikolay Simonov, Mitarbeit Bühne

Nikolay Simonov

Nikolay Simonov wurde in Rostow am Don (Russland) geboren und studierte an der dortigen Kunsthochschule. Nach seinem Abschluss schuf er die Bühnenbilder für über hundert Opern- und Schauspielproduktionen. Dabei arbeitete er u.a. mit Regisseuren wie Kirill Serebrennikov, Yuri Butusov, Michail Bychkov, Sergei Golomazov, Marina Brusnikina und Igor Golyak. Seine Arbeit führte ihn in verschiedene Städte in Russland, Estland, Lettland und den USA. Er ist Preisträger des Jugendpreises «Triumph», der «Möwe», des «Crystal Turandot», des Oleg Tabakov Charitable Fund, der Boston Theatre Critics Association «Elliott Norton» für herausragende Bühnenbilder im Theater. Er ist zudem im Ausstellungsdesign tätig und konzipierte die Räume für Ausstellungen am Kunstmuseum Woronesch und erarbeitete das Konzept für die Rekonstruktion des Venivitinov-Museum in Woronesch. Zuletzt war er Ausstattungsleiter im Moskauer Tschechow-Theater.

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Tatiana Dolmatovskaya, Mitarbeit Kostüm

Tatiana Dolmatovskaya

Tatiana Dolmatovskaya, Kostümbildnerin aus Russland, studierte zunächst Literatur in Moskau, bevor sie im Jahr 2000 anfing als Moderedakteurin und später als Chefredakteurin bei der russischen Vogue zu arbeiten. Ab 2007 begann sie Kostüme für Filme und Theater zu entwerfen. 2012 schloss sie ihr Studium in Kostümdesign am «Wimbledon College of Art» ab. Als Kostümassistentin arbeitete sie mit den Filmregisseuren Kenneth Branagh (Jack Ryan; Shadow Recruit) und Joe Wright (Anna Karenina) zusammen und war zudem als Assistentin bei The Americans dabei. Für das Theater entwarf sie u.a. Kostüme am Moscow Art Theater und am Stanislavsky und Nemirovich-Danchenko Music Theater. Sie war Kostümbildnerin bei zahlreichen russischen Filmproduktionen. Mit Kirill Serebrennikov arbeitete sie bereits bei dessen Filmen Leto und The Student zusammen.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 La bohème05, 07, 11, 14 Okt 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Okt; 03 Nov 2018 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019


Ilya Shagalov, Video-Design

Ilya Shagalov

Ilya Shagalov wurde in Krasnodar, Russland, geboren und studierte zunächst Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Kunst und Kultur seiner Heimatstadt. Anschliessend studierte er Theaterregie bei Kirill Serebrennikov an der Theaterschule des Moskauer Tschechow-Künstlertheaters. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur arbeitet er als Videokünstler, Bühnenbildner und Komponist. Er führte Regie bei verschiedenen Theaterprojekten in Russland und im Ausland, u.a. inszenierte er Träume vom Minotaurus am Theater der Nationen Moskau, Nahe Null von Natan Dubowizki an der Schaubühne Berlin, Mein Moskau am Moskauer Gogol Zentrum, Evgeny Zamyatins We am Theater in Rouen, Frankreich, sowie Venus im Pelz von Sacher-Masoch am Russischen Theater in Tallin. Seit 2013 ist Ilya Shagalov am Gogol Zentrum fest engagiert. Mit Kirill Serebrennikov verbindet ihn seit seinem Studium eine enge Zusammenarbeit, und er produzierte die Videos für eine Vielzahl seiner Produktionen, u.a. für Woyzeck am Nationaltheater Lettland, für Salome und Hänsel und Gretel an der Oper Stuttgart und für Il barbiere di Siviglia an der Komischen Oper Berlin.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Nussknacker und Mausekönig15, 26, 29 Dez 2018; 01 Jan 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 La sonnambula05, 09, 12 Mai 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 Mai 2019


Ruzan Mantashyan, Fiordiligi

Ruzan Mantashyan

Ruzan Mantashyan stammt aus Armenien und wurde am Staatlichen Konservatorium Jerewan, an der Accademia di Belcanto von Mirella Freni in Modena sowie in der Klasse von Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt ausgebildet. 2013 gewann sie den Concorso Toti Dal Monte in Treviso mit ihrer Interpretation der Musetta (La bohème) – eine Rolle, mit der sie anschliessend an mehreren italienischen Opernhäusern gastierte. Zudem war sie u.a. als Servilia (La clemenza di Tito) in Modena und als Echo (Ariadne auf Naxos) im Konzerhaus Berlin unter der Leitung von Ivan Fischer zu erleben. Von 2014 bis 2016 war Ruzan Mantashyan Mitglied des Atelier Lyrique an der Pariser Oper. Seither war sie als Echo in der Opéra Bastille, in Glyndebourne und an der Bayerischen Staatsoper in München zu erleben, sang in Johanna Lees The Way Back Home an der Pariser Opéra und gab ihr Debüt als Mimì (La bohème) am Grand Théâtre de Genève. Als Fiordiligi (Così fan tutte) debütierte sie 2015 in der Maison des Arts de Créteil (Mac) in Paris und sang sie in der Spielzeit 2017/18 erneut an der Opéra de Lille, in Seoul sowie an der Bayerischen Staatsoper. Zudem gastierte sie an der Komischen Oper Berlin als L’Enfant in L’Enfant et les sortilèges, am Grand Théâtre de Genève als Marguerite in Gounods Faust und als Micaëla (Carmen) an der Opéra National de Montpellier. Zuletzt war sie an der Pariser Opéra als Xenia in Boris Godunow zu erleben. Zudem singt sie in der Spielzeit 2018/19 u.a. Micaëla, Tatiana (Eugen Onegin) und Mimì an der Staatsoper Hamburg und Mahamaya in Händels Poro an der Komischen Oper in Berlin.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018


Anna Goryachova, Dorabella

Anna Goryachova

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. Sie studierte ausserdem an der Accademia di Santa Cecilia in Rom bei Renata Scotto. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und trat in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie Melibea (Il viaggio a Reims) an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran, sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri und war 2015 in Rossinis Stabat mater zu hören. Ihr Debüt an der Pariser Oper gab sie 2014 als Ruggiero in Händels Alcina. 2015 war sie als Melibea an der Amsterdamer Oper zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina), Pique Dame (Polina), Il barbiere di Siviglia (Rosina), Die Meistersinger von Nürnberg (Magdalena), Rote Laterne (Yen-Er), Il viaggio a Reims (Marchesa Melibea), Orlando Paladino (Alcina) und La verità in cimento (Zelim) zu hören war. In der Spielzeit 2017/18 sang sie Carmen am Teatro de Real de Madrid, am Covent Garden in London sowie in der Arena von Verona und war als Sesto (La clemenza di Tito) an der Opera Vlaanderen und als Rosina beim Musikfest Bremen zu erleben.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019


Andrei Bondarenko, Guglielmo

Andrei Bondarenko

Andrei Bondarenko stammt aus der Ukraine und studierte in Kiew. Acht Jahre lang war er Solist der Akademie des Mariinski-Theaters. Er ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe, u.a. des BBC Cardiff Singer of the World Competition Song Prize 2011. Am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg gab er sein Debüt in der Titelrolle von Brittens Billy Budd, am Minsker Bolschoi-Theater in der Titelrolle von Jewgeni Onegin. Er war u.a. in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall beim Glyndebourne Festival, am Teatro Colón, an der Sydney Opera und der Perm State Opera zu erleben. 2010 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in Gounods Roméo et Juliette. Er arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Ivor Bolton, Yannik Nézet-Séguin und Vladimir Ashkenazy. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Jewgeni Onegin in Köln, Berlin, Stuttgart, São Paulo, Dallas sowie am Mariinski-Theater und beim Glyndebourne Festival, Conte (Le nozze di Figaro) in Madrid, an der Opera Australia und am Bolschoi, Belcore (L’elisir d’amore) an der Bayerischen Staatsoper München, Robert (Iolanta) in Dallas, Marcello (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper München und in Köln sowie Pelléas (Pelléas et Mélisande) an der Scottish Opera. Zu seinen Aufnahmen zählen u.a. Conte (Le nozze di Figaro) und die Titelrolle in Don Giovanni unter Teodor Currentzis. 2017/18 debütiert er als Marcello am Londoner Covent Garden und sang erneut Belcore in München. Am Opernhaus Zürich war er bisher als Marcello, als Malatesta (Don Pasquale), als Ramiro (LHeure espagnole) und als Albert (Werther) zu hören. Im Sommer 2018 gastierte er zudem als Belcore in L’elisir d’amore bei den Münchner Opernfestspielen.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019


Frédéric Antoun, Ferrando

Frédéric Antoun

Frédéric Antoun stammt aus Québec und studierte Gesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2008 erregte er Aufsehen als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) in einer Produktion des Opera Atelier Toronto; seither ist er Gast auf den grossen Opernbühnen in Amerika und Europa. Frédéric Antoun war u.a. als Belmonte, Thespis (Platée) und Ferrando (Così fan tutte) an der Opéra de Paris, als Tonio (La Fille du Régiment) am Londoner Covent Garden sowie in Lausanne und Toulon, in den Uraufführungen von Marc-André Dalbavies Charlotte Salmon (Amadeus Daberloh) und Thomas Adès’ The Exterminating Angel (Raúl) bei den Salzburger Festspielen, als Nadir (Les Pêcheurs de perles) am Opernhaus Zürich, Laërte (Hamlet) am Theater an der Wien und in Cendrillon am Théâtre de la Monnaie in Brüssel zu erleben. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen u.a. Marc Minkowski, Emmanuelle Haïm, Michel Plasson, Alain Altinoglu und Ivor Bolton. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mozarts Requiem, Händels Messiah, Schumanns Das Paradies und die Peri, Berlioz’ L’enfance du Christ und das Requiem, Beethovens Neunte Sinfonie, Orffs Carmina burana sowie Bachs Magnificat, die Johannes- und die Matthäuspassion. In der Spielzeit 2017/18 debütierte er als Ferrande (Così fan tutte) an der Staatsoper München. In der gleichen Spielzeit war er u.a. als Raúl (The Exterminating Angel) an der Met in New York, als Gonzalve (L’Heure espagnole) in Zürich und als Fenton (Falstaff) am Royal Opera House in London zu erleben.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019


Rebeca Olvera, Despina

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. Unlängst sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich debütierte sie kürzlich als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) – eine Rolle, die sie auch an der Royal Danish Opera sang – sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz und als Mi in Das Land des Lächelns. Zudem war sie 2017/18 in Monte Carlo (La Cenerentola), in Zürich (Le Comte Ory, Carmen) und in Salzburg (L’Italiana in Algeri) zu erleben.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mär 2019


Michael Nagy, Don Alfonso

Michael Nagy

Michael Nagy, Bariton mit ungarischen Wurzeln, war zunächst Ensemblemitglied der Ko­mi­schen Oper Berlin, wechselte dann an die Oper Frankfurt, wo er sich mit Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Graf (Le nozze di Figaro), Hans Scholl (Die weisse Ro­se), Wolfram (Tannhäuser), Valentin (Faust), Jeletzki (Pique Dame), Marcello (La bohème), Albert (Werther), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Owen Wingrave, Jason (Medea) und Dr. Falke (Die Fledermaus) wichtige Partien seines Repertoires erarbeiten konnte. Gast­engagements führten ihn u.a. als Wolfram (Tannhäuser) an das Opernhaus Oslo, als Ford (Falstaff) an die Deutsche Oper Berlin, als Graf Luna (Palestrina) an die Bayerische Staatsoper München und als Nardo (La finta giardiniera) ans Theater an der Wien. Unter Simon Rattle sang er bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden Papageno mit den Berliner Philharmonikern. Konzert-Engagements führten ihn zum Kon­zert­hausorchester Berlin, Museumsorchester Frankfurt, Gewandhausorchester Leipzig sowie dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Adam Fischer, Paavo Järvi, Christoph Eschenbach und Riccardo Chailly zählen zu den prominenten musikalischen Partnern für sein breit gefächertes Konzertrepertoire. In jüngerer Zeit sang er u.a. Eugen Onegin, Stolzius (Die Soldaten), Papageno, Dr. Falke (Die Fledermaus), Guglielmo (Così fan tutte) und Albert (Werther) in München, Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) in Zürich und Köln, Kurwenal (Tristan und Isolde) im Festspielhaus Baden-Baden sowie Graf Andrae Vitelozza Tamare (Die Gezeichneten) an der Komischen Oper Berlin.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018