Opernhaus

Verehrtes Publikum,

Kunst lebt vom Versprechen des Neuen.

Wir wollen, wenn wir uns der Kunst zuwenden, das Einzigartige und Nie-Dagewesene erleben. Wir wollen dem Ungedachten, Ungesehenen und Ungehörten auf die Spur kommen und vielleicht gar «Luft von anderem Planeten» fühlen, wie Arnold Schönberg es in seinem eine Epochenwende markierenden Zweiten Streichquartett formuliert hat. An einem Opernhaus sind Uraufführungen das stärkste Mittel, um das Versprechen des Neuen einzulösen. Sie sind Expeditionen ins Offene. Sie begeistern und verstören, berühren und überfordern uns und verleihen den Kunstformen Oper und Ballett Zukunft.

In der Saison 2017/18 bilden gleich mehrere Uraufführungen die Kraftzentren in unserem Spielplan. Wir sind sehr glücklich, mit Heinz Holliger einen der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart für ein neues Opernprojekt gewonnen zu haben. Er hat ein neues Bühnenwerk über die vielfach begabte, rastlos liebende und schliesslich dem Wahnsinn verfallene Dichterfigur Nikolaus Lenau geschrieben. Die Gattungsbezeichnung Oper vermeidet er, woran man erkennen kann, dass Holliger, wie immer, auf ganz eigenen Gedankenwegen unterwegs ist, um in seinen Lenau-Szenen in 23 Lebensblättern eine Antwort auf die Frage nach der musiktheatralischen Form zu finden. Eine weitere Uraufführung ist das neue abendfüllende Ballett, das der slowenische Choreograf Edward Clug nach seiner gefeierten Zürcher Produktion von Strawinskys Le Sacre du printemps auf die Bühne bringt: Er wagt sich an ein Hauptwerk der abendländischen Dichtkunst, nämlich an Goethes Faust, und versucht mit den Tänzerinnen und Tänzern des Balletts Zürich zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Ausserdem haben wir einen Kompositionauftrag an den aufstrebenden Schweizer Komponisten Xavier Dayer vergeben, dessen Kammeroper Der Traum von Dir auf der Studiobühne uraufgeführt wird.

Manchmal verbirgt sich Neues auch hinter dem Wohlbekannten: So unternimmt unser Ballett Nussknacker und Mausekönig den Versuch, die düster fantastische und skurrile Geschichte des romantischen Schrifstellers E.T.A. Hoffmann freizulegen, die sich hinter einem der beliebtesten Weihnachts-Ballette verbirgt. Und mit der lustvoll anarchischen, zeitkritischen Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Bertolt Brecht und Kurt Weill sprengen wir – einmal mehr – den Rahmen der konventionellen Musiktheaterform und bringen ein Werk auf die Bühne, das in seiner Kombination aus Song- und Schauspiel, Revue und epischem Bildertheater Oper und Anti-Oper zugleich ist. Mit einem schnellen genialischen Einfall ist das Neue an einem Opernhaus nicht zu haben. Dazu braucht es mehr. Zu Ende gedachte Konzepte, Metiersicherheit, Hingabe und handwerkliche Genauigkeit in allen Arbeitsprozessen sind Voraussetzungen für das Gelingen des Besonderen. Diese Voraussetzungen zu erfüllen, ist unser Anspruch. Deshalb haben wir auch für die Spielzeit 2017/18 alles getan, Ihnen ein Programm zu präsentieren, das gleichermassen von Leidenschaft, Professionalität und Können auf höchstmöglichem künstlerischen Niveau getragen wird – in unseren Neuproduktionen wie in allen Wiederaufnahmen, Konzerten, Rahmenveranstaltungen und theaterpädogogischen Angeboten, die wir für Sie zusammengestellt haben. Wir danken dem Kanton Zürich sowie den zahlreichen Sponsoren, Gönnern und Förderern und unseren beiden Partnern Credit Suisse und UBS für ihre grosszügige Unterstützung und wünschen Ihnen eine spannende Spielzeit 2017/18.


Andreas Homoki, Intendant
Fabio Luisi, Generalmusikdirektor
Christian Spuck, Ballettdirektor
Christian Berner, Kaufmännischer Direktor


Intendanz

Direktorium des Opernhauses Zürich
Intendant Andreas Homoki
Kaufmännischer Direktor Christian Berner
Generalmusikdirektor Fabio Luisi
Ballettdirektor Christian Spuck
Operndirektorin Sophie de Lint
Direktorin für Marketing, PR & Sales Sabine Turner
Chefdramaturg Claus Spahn
Technischer Direktor Sebastian Bogatu
Kostümdirektorin Verena Giesbert

Intendanz
Intendant Andreas Homoki
Persönliche Assistentin des Intendanten Esther Widmer

Operndirektion
Operndirektorin Sophie de Lint
Chefdisponent Adrian Gosteli
Referent der Operndirektion Jean Denes
Assistentin der Operndirektorin Marie Wolfram-Zweig
Künstlerisches Betriebsbüro Annemarie Burnett, Rebecca Zöller, Marie-Thérèse Albert

Musikalische Einstudierung
Studienleiter Michael Richter
Stellv. Studienleiterin Ann-Katrin Stöcker
Solo-Korrepetitorin mit Dirigierverpflichtung und Maestra suggeritrice Carrie-Ann Matheson
Solo-Korrepetitor/innen Enrico Maria Cacciari, Andrea del Bianco, Anna Hauner, Yulia Levin, Ann-Katrin Stöcker
Maestri suggeritori Heike Behrens, Vladimir Junyent, Matthew Ottenlips
Lichtinspizient/in Manuela Dominguez-Cadisch, Pascal Schmid
Übertitel-Projektion Silva Christoff

Szenische Einstudierung
Regieassistenz und Spielleitung Claudia Blersch, Stephanie Lenzen, Nina Russi, Jodok Schweizer, Ulrich Senn
Inspizient/innen Felix Bierich, Katharina Kühnel, Julia Mathes, Paul Suter, Peter Warthmann

Dramaturgie
Chefdramaturg Claus Spahn
Dramaturg/innen Beate Breidenbach, Kathrin Brunner, Fabio Dietsche, Michael Küster
Leiter Theaterpädagogik Roger Lämmli
Musiktheaterpädagogin Angela Koerfer
Ballettvermittlung / Tanzpädagogin Bettina Holzhausen

Marketing, PR & Sales
Direktorin für Marketing, PR & Sales Sabine Turner
Marketingassistentin / Webadministration Meret Roth
Referentin für Marketing & Social Media Marie Kirschning
Pressereferentin Bettina Auge
Pressereferentin Ballett Nila Chea
Grafik und Medien-Design Giorgia Tschanz
Grafiker/in Carole Bolli, Florian Streit
Referentin für Sponsoring Leonie Emmenegger, Cornelia Tschirky-Müller
Eventmanagerin Julia Schnorr
Anzeigeakquise Nathalie Maier
Referentin für CRM Monika Gugganig
Mitarbeiter Marketing/CRM Alex Baumgartner
Organisation Führungen Laurina Raffainer
Geschäftsstelle Freundeskreise Martina Büchi, Laurina Raffainer

Dirigentinnen und Dirigenten

Alain Altinoglu

Alain Altinoglu, Musikalische Leitung

Alain Altinoglu, Musikalische Leitung

Alain Altinoglu, geboren und ausgebildet in Paris, ist seit 2016 Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Er gastiert regelmässig an der New Yorker Met, den Staatsopern in Wien, Berlin und München, dem Covent Garden London, dem Teatro Colón Buenos Aires, der Deutschen Oper Berlin, an den Pariser Opernhäusern sowie bei den Festivals in Salzburg, Bayreuth und Aix-en-Provence. Auf dem Konzertpodium dirigiert er so renommierte Orchester wie das Chicago Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, das City of Birmingham Symphony Orchestra, die RSO Wien und Berlin, das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Bamberger Symphoniker, die Staatskapelle Dresden, das Tonhalle Orchester Zürich sowie die führenden Pariser Orchester. Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2017/18 zählen Altinoglus Debüts bei den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester Köln sowie ein Konzert mit den Wiener Philharmonikern bei der Mozartwoche Salzburg. In Brüssel wird Altinoglu Neuproduktionen von Lohengrin, Dialogues des Carmélites und Der wunderbare Mandarin/Herzog Blaubarts Burg dirigieren. Neben seiner Dirigiertätigkeit tritt er auch als Pianist auf, so zum Beispiel als Begleiter der Mezzosopranistin Nora Gubisch. Mit ihr hat er u.a. Lieder von Duparc und Ravel sowie eine CD mit Volksliedern aufgenommen. Mit Piotr Beczala ist das Album The French Connection erschienen. Am Opernhaus Zürich hat Alain Altinoglu u.a. Pelléas et Mélisande, die Uraufführung von Christian Josts Rote Laterne und Der fliegende Holländer (Inszenierung: Andreas Homoki) dirigiert. Letztere Produktion ist (mit Bryn Terfel in der Titelpartie) auf DVD erschienen.

Liszt / BartókVorstellung am 22 Okt 2017

Giovanni Antonini

Giovanni Antonini, Musikalische Leitung

Giovanni Antonini, Musikalische Leitung

Giovanni Antonini studierte an der Civica Scuola di Musica seiner Geburtsstadt Mailand und am Centre de Musique Ancienne in Genf. Er ist Mitbegründer des Barockensembles Il Giardino Armonico, das er seit 1989 leitet, mit dem er als Dirigent und Solist auf der Block­­flöte und der Traversflöte in ganz Europa, Kanada, den USA, Australien, Ja­pan und in Malaysia gastierte und zahlreiche CDs mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts eingespielt hat. Darüber hinaus arbeitet er re­gel­­mässig mit namhaften Kollegen wie Cecilia Bartoli, Kris­tian Bezuidenhout, Giu­lia­no Car­mig­nola, Sol Ga­bet­ta, Isabelle Faust, Katia und Marielle Labèque, Viktoria Mullova sowie Giovanni Sollima. Als Gastdirigent leitete er u.a. die Berliner Philharmoniker, das Concert­ge­bouw-­Orchester, Tonhalle-Orchester Zü­rich, Salzburger Mozarteumorchester und Gewandhausorchester Leipzig. Im Opernbereich diri­gier­te er u.a. Le nozze di Figaro und Alcina an der Mailänder Scala sowie Giulio Cesare und Norma bei den Salzburger Festspielen – letztere jeweils mit Cecilia Bartoli. Mit Il Giardino Armonico nahm er zahlreiche CDs auf, darunter In­stru­men­talwerke von Vivaldi und anderen italienischen Kom­po­nisten des 17. und 18. Jahr­hunderts, Bach, Biber und Locke. Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Händels Concerti grossi op. 6, Vivaldis Oper Ottone in villa und die Alben Il Pianto di MariaThe Virgin’s Lament mit Bernarda Fink sowie Sacrificium mit Cecilia Bartoli. Mit dem Kammerorchester Basel spielt er sämtliche Sinfo­nien Beethovens ein. Seit September 2013 ist er künstlerischer Leiter des Festivals Wratislavia Cantans in Polen. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Alcina, Norma und Le nozze di Figaro.

IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018

Marco Armiliato

Marco Armiliato, Musikalische Leitung

Marco Armiliato, Musikalische Leitung

Marco Armiliato studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. Seit seinem Debüt mit La bohème an der San Francisco Opera und seiner Zusammenarbeit mit Luciano Pavarotti ist er ständiger Gast an den namhaften Opernhäusern der Welt. 1995 gab er seine Debüts am Teatro La Fenice in Venedig (Il barbiere di Siviglia) und an der Wiener Staatsoper (Andrea Chénier). Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Metropolitan Opera in New York, wo er seit seinem Debüt 1998 schon über 360 Aufführungen geleitet hat, darunter Il trovatore, La bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, Rigoletto, Cyrano de Bergerac, La Fille du Régiment, La rondine und Lucia di Lammermoor. In San Francisco dirigierte er La bohème, Madama Butterfly, Turandot, La traviata, Tosca, Aida, La favorita, Il trovatore und Cavalleria rusticana. Ausserdem dirigierte er an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, in der Arena di Verona, an der Pariser Opéra, am Liceu in Barcelona, an der Deutschen Oper Berlin und leitete Sinfoniekonzerte in Europa, den USA und Japan. Am Opernhaus Zürich dirigierte er in der Saison 2012/13 Tosca sowie 2013/14 die Neuproduktion La fanciulla del West. Zuletzt leitete er hier in der Spielzeit 2014/15 die Neuproduktion von La traviata. In der Spielzeit 2015/16 dirigierte er u.a. Anna Bolena und Il trovatore an der Metropolitan Opera; eine Neuproduktion von Faust an der Deutschen Oper in Berlin; Tosca, Andrea ChénierL’elisir d'amoreDon Carlo, I puritani, La traviataLa bohèmeRoméo et JulietteIl barbiere di Siviglia, Simon Boccanegra, Manon Lescaut, Don Pasquale, Turandot und Aida an der Wiener Staatsoper; Lucia di Lammermoor am Liceu in Barcelona; La traviata beim Münchner Opernfestival. Marco Armiliato dirigierte ein Galakonzert mit Angela Gheorghiu und Juan Diego Flórez  2016 beim Salzburg Whitsun Festival. An den Salzburger Festspielen 2016 dirigierte er Manon Lescaut mit Anna Netrebko in der Hauptrolle. Kürzlich kehrte er mit Aida, Manon Lescaut und La bohème an die Metropolitan Opera zurück.

Für die Einspielung Verismo Arias mit Renée Fleming, Jonas Kaufmann und dem Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi» wurde Marco Armiliato mit dem Grammy Award ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 leitete er bereits die Aufführungen von La bohème, Aida und Manon Lescaut an der Metropolitan Opera sowie Turandot, Aida, La fanciulla del West, L’elisir d’amore, Il trovatore und Otello an der Wiener Staatsoper. Auch in den kommenden Spielzeiten wird er regelmässig für grosse Produktionen an die Metropolitan Opera New York zurückkehren.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018

Pavel Baleff

Pavel Baleff, Musikalische Leitung

Pavel Baleff, Musikalische Leitung

Pavel Baleff leitet als Chefdirigent der Philharmo­nie Baden-Baden seit Anfang 2007 eines der tradi­tions­­reichsten Orchester Deutschlands. Engagements als Opern- und Kon­zertdirigent führten ihn u.a. an das Zürcher Opernhaus, Dresdner Semperoper, Leipziger Gewand­haus, Hamburgische Staatsoper, Bolschoi Theater Moskau, Na­tio­nal Oper Montpellier, zu den Rundfunksinfonieorchestern des WDR und des Bayerischen Rund­funks sowie allein in Deutschland zu 40 weiteren Sinfonieorchestern. Er leitete Aufführungen, Fern­seh­aufzeich­nungen und CD-Produktionen mit inter­na­tio­­nal renom­mier­­ten Solisten wie Krassimira Stoyanova, Diana Damrau, Edita Gruberova und Vesselina Kasarova, Ramón Vargas, Anne-Sophie Mutter, Anna Netreb­ko, Thomas Hampson, Piotr Beczala und Luca Pisa­roni. 2012 wurde die CD mit Krassimira Stoya­no­va und dem Münchner Rundfunkorchester unter seiner Leitung mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und dem International Classic Music Award ausgezeichnet. Das Verdi Recital mit Krassimira Stoyanova unter seiner Leitung gewann 2014 erneut einen Preis der deutschen Schall­plat­ten­­­kritik. Anlässlich der von ihm geleiteten Ersteinstudierung des Ring des Nibelungen in Bulgarien an der Nationaloper in Sofia wurde er zum bulgarischen «Dirigenten des Jahres» gewählt. 2015 de­bü­tierte er beim Dänischen Na­tio­nal Orchester und beim Mozarteum Orchester Salzburg. 2016 debütierte er an der Wiener Staatsoper mit L’elisir d’amo­re. 2017 gibt er sein Debüt an der Staatsoper Stuttgart mit Romeo und Julia und dirigiert am Opernhaus Zürich Schwanensee sowie die beiden Ravel-Opern. Pavel Baleff ist 1. Preisträger beim Carl-Maria-von-Weber-Wettbewerb in Mün­chen so­­wie beim Internationalen Bad Homburger Dirigen­tenwettbewerb, wurde in das Diri­genten­forum des Deutschen Musikrates aufgenom­men und erhielt eine Auszeichnung durch die Herbert von Karajan Stiftung.

SchwanenseeVorstellung am 03, 08, 09, 12, 15, 17, 23 Jun 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilègesVorstellung am 19, 21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018

Thomas Barthel

Thomas Barthel, Musikalische Leitung

Thomas Barthel, Musikalische Leitung

Thomas Barthel ist stellvertretender Leiter des Internationalen Opernstudios (IOS). Seine Ausbildung erwarb er am Hope College und an der Yale University, wo er bei Donald Currier, Claude Frank und Adele Marcus Klavier studierte. Die Ausbildung zum Dirigenten erhielt er bei Otto-Werner Müller. Nach drei Jahren als Mitglied des IOS wirkte er von 1994 bis 2003 als Solokorrepetitor am Opernhaus Zürich. Als Dirigent stand er in Zürich beim Ballettabend Concertante/Alte Kinder, bei Brittens Wir machen eine Oper und Albert Herring, bei Humperdincks Hänsel und Gretel, bei der Zauberflöte für Kinder und beim Kinderfüchslein am Pult. Er war musikalischer Leiter der IOS-Produktionen La Pietra del Paragone, Der Konsul, Die Heirat/Les Mamelles de Tiresias, Die Bettleroper, La Didone, Die lustigen Nibelungen, A Midsummer Night’s Dream, Trouble in Tahiti sowie Zweimal Alexander. Zuletzt dirigierte er am Opernhaus Die Gänsemagd von Iris Ter Schiphorst.

Häuptling AbendwindVorstellung am 12 Okt 2017; 26 Mär 2018 Hexe Hillary geht in die OperVorstellung am 17, 17, 18, 19, 19, 20, 20 Dez 2017

Karina Canellakis

Karina Canellakis, Musikalische Leitung

Karina Canellakis, Musikalische Leitung

Karina Canellakis stammt aus New York. Sie studierte Violine am Curtis Institute in Philadelphia und Dirigieren an der Juilliard School in New York. Sie war Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker, spielte mit dem Chicago Symphony Orchestra und war Gastkonzertmeisterin beim Bergen Philharmonic Orchestra. Als Solistin trat sie mit renommierten nordamerikanischen Orchestern und als Kammermusikerin beim Marlboro Music Festival auf. Simon Rattle ermutigte sie zum Dirigieren, ausserdem gehören Fabio Luisi und Alan Gilbert zu ihren Mentoren. Sie war Assistant Conductor beim Dallas Symphony Orchestra. Ihr Europa-Debüt gab sie 2015 als Einspringerin für Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte mit dem Chamber Orchestra of Europe und kehrte 2016 für einen Beethoven-Zyklus mit dem Concentus Musicus Wien dorthin zurück. 2015/16 debütierte sie u.a. beim Danish National Orchestra, der Hong Kong Philharmonic, Cincinnati Chamber Orchestra, Los Angeles Philharmonic und dirigierte Mozarts Le nozze di Figaro am Curtis Opera Theatre in Philadelphia. Ausserdem war sie beim Mostly Mozart Festival in New York und dem Festival della Valle d’Itria in Martina Franca zu Gast. 2016/17 dirigierte sie u.a. das Schwedische Radio-Sinfonieorchester, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra und das Orchestre National de Lyon. Weitere Höhepunkte waren The Loser von David Lang an der Brooklyn Academy of Music, Peter Maxwell Davies’ Oper The Hogboon mit der Luxembourg Philharmonie sowie Verdis Requiem am Opernhaus Zürich. 2016 wurde sie mit dem Sir Georg Solti Conducting Award ausgezeichnet.

Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano, Musikalische Leitung

Gianluca Capuano, Musikalische Leitung

Gianluca Capuano studierte Orgel, Kompo­si­tion und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand. Seine Kenntnisse in historischer Aufführungspraxis und Quellenstudium vertiefte er u.a. an der Civica Scuola di Musica in Mailand. Als Dirigent, Organist und Continuo-Spieler tritt er in ganz Europa, den USA, Russland und Japan auf. Er ist regelmässig bei renommierten Festivals für Alte Musik zu Gast und arbeitet mit Künstlern wie Michael Chance, Emma Kirkby, Cecilia Bartoli, Max Emanuel Cencic, Philippe Jaroussky, Diego Fasolis sowie Lorenzo und Vittorio Ghielmi zusammen. Ausserdem ist er Organist der Basilika San Simpliciano in Mailand. 2006 gründete er das Vokal- und Instrumentalensemble Il canto di Orfeo, mit dem er Hauptwerke der europäischen Barockmusik in historisch informierten Interpretationen zur Aufführung bringt. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Komitees für das Werk von Giacomo Carissimi am Istituto Italiano per la Storia della Musica und Musikverantwortlicher der Associazione Giacomo Carissimi Archivio G.M. Manusardi in Mailand. Gianluca Capuano arbeitet regelmässig mit dem Ensemble I Barocchisti und Concerto Köln zusammen und hat an verschiedenen Einspielungen für bedeutende Labels mitgewirkt. 2012 dirigierte er an der Oper Köln eine viel beachtete Produktion von Leonardo Vincis Artaserse. 2013 feierten er und Il canto di Orfeo einen grossen Erfolg mit der Produktion von Alexander Raskatows Oper A Dog’s Heart an der Mailänder Scala, die 2014 auch in Lyon zu sehen war. 2014 dirigierte er das Concerto Köln in Hasses Leucippo an der Oper Köln. Im März 2015 gab er mit Händels Orlando sein Debüt an der Dresdner Semperoper und kehrte anschliessend für die Choreinstudierung in Iphigénie en Tauride nach Salzburg zurück. Im Mai 2016 debütiert er mit Haydns Orlando paladino am Opernhaus Zürich. Als Forscher widmet sich Gianluca Capuano, der auch ein Studium der Theoretischen Philosophie absolviert hat, hauptsächlich der Musikästhetik.

La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018

Paolo Carignani

Paolo Carignani, Musikalische Leitung

Paolo Carignani, Musikalische Leitung

Paolo Carignani wurde in Mailand geboren. Er studierte am dortigen Giuseppe Verdi-Konservatorium Komposition, Orgel und Klavier, später Dirigieren bei Alceo Galliera. Seine Engagements haben ihn an zahlreiche italienische Opernhäuser geführt sowie u.a. an die Staatsopern in Wien, Berlin und München, die Deutsche Oper Berlin, die Nederlandse Opera in Amsterdam, das Royal Opera House in London, die Opéra Bastille in Paris, das Teatre del Liceu in Barcelona, die Metropolitan Opera in New York und das Amsterdamer Concertgebouw, ausserdem nach Oslo, Brüssel, Antwerpen, Glyndebourne, Salzburg und Spoleto, zum Schleswig-Holstein und zum Rheingau Musik Festival sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro. Im Konzertbereich dirigierte er u.a. die Münchner Philharmoniker, die Symphonieorchester des NDR, WDR und ORF, die Göteborger Symphoniker, das Detroit Symphony Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Von 1999 bis 2008 war Paolo Carignani Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt und künstlerischer Leiter des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. In jüngerer Zeit dirigierte er u.a. Carmen bei den Bregenzer Festspielen, Nabucco in München, Otello in Tokyo und Hamburg, Andrea Chénier an der Deutschen Oper Berlin, Macbeth in München und Brüssel sowie Tosca, La bohème und Turandot an der Mettropolitan Opera in New York. 2017/18 leitet Paolo Carignani u.a. die Neuprodukionen von La bohème in Madrid und Cherubinis Ali Baba an der Mailänder Scala, dirigiert Carmen in Sidney und Otello in Hamburg.

ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017

Teodor Currentzis

Teodor Currentzis, Musikalische Leitung

Teodor Currentzis, Musikalische Leitung

Teodor Currentzis ist seit 2010 Künstlerischer Direktor des Staatlichen Opernhauses und Balletttheaters in Perm/Russland. Er studierte Violine am Konservatorium seiner Heimatstadt Athen sowie Dirigieren in St. Petersburg bei Ilja Musin. Internationalen Ruhm erwarb er sich mit seinem 2004 gegründeten Originalklangensemble Musica Aeterna, mit dem er u.a. im Festspielhaus Baden-Baden, im Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Berliner Philharmonie und im KKL Luzern gastierte. Als Operndirigent war er u.a. mit Bergs Wozzeck und Mozarts Don Giovanni am Moskauer Bolschoi­ Theater, Verdis Macbeth an der Bayerischen Staatsoper und an der Opéra Bastille, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk am Opernhaus Zürich, Bizets Carmen und Mozarts Così fan tutte in Baden-Baden und einem Purcell-Abend sowie Wagners Tristan und Isolde am Teatro Real in Madrid zu erleben. Bei den Bregenzer Festspielen dirigierte er 2010 Weinbergs Die Passagierin. Er arbeitete mit Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra sowie den Münchner und den Wiener Philharmonikern. Bereits dreimal wurde er mit dem renommierten russischen Theaterpreis «Die goldene Maske» ausgezeichnet. Zurzeit erscheint bei Sony ein Mozart/da Ponte-Zyklus unter seiner Leitung. Die Figaro-Einspielung erhielt 2014 den «Echo Klassik». Im Sommer 2015 gab er mit Strawinskys Perséphone und Tschaikowskis Iolantha seinen Einstand beim Festival d’Aix-en-Provence. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt mit dem Orchestra La Scintilla und einem Rameau-Programm konzertant zu erleben und leitete erst kürzlich die Neuproduktion von Macbeth.

Ravel / StrawinskyVorstellung am 25 Jan 2018

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone, Musikalische Leitung

Ottavio Dantone, Musikalische Leitung

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Als Cembalist erhielt er 1985 den 1. Preis für Continuo-Spiel beim Internationalen Wettbewerb in Paris sowie 1986 beim Internationalen Wettbewerb in Brügge. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. Sein Debüt als Operndirigent gab Ottavio Dantone 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. Im Frühjahr 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala (Regie: Luigi Pizzi). Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Staatsoper in Berlin (L'italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L'arbore di Diana), das Palau de les Arts de Valencia (Die Zauberflöte), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo) und das Glyndebourne Festival (Rinaldo). Geplant sind Le nozze di Figaro in Hamburg, Il barbiere di Siviglia in Bilbao und La clemenza di Tito in Zürich. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet.

ScarlattiVorstellung am 02 Jul 2018 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018

Diego Fasolis

Diego Fasolis, Musikalische Leitung

Diego Fasolis studierte in Zürich, Paris und Cremona, wo er vier Abschlüsse mit Auszeichnung erhielt. In den 80er-Jahren begann er seine Karriere als Konzertorganist und verschaffte sich somit weltweit Anerkennung. 1993 wurde er Chefdirigent beim Chor des SRF. Seit 1998 leitet er „I Barocchisti“, ein Schweizer Kammerorchester, welches sich auf die historisch informierte Aufführungspraxis spezialisiert hat. 2011 wurde ihm von Papst Benedikt XVI die Ehrendoktorwürde verliehen. Seit 2011 arbeitet er regelmässig mit Cecilia Bartoli zusammen. Neben zahlreichen Konzerttourneen kamen so auch mehrere CD-Aufnahmen zustande. Fasolis hat bei verschiedenen renommierten Labels über 120 CDs veröffentlicht. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Grand Prix du Disque für seine Arbeit mit Händel und Vivaldi, den Echo Klassik für die Oper Artaserse von Leonardo Vinci sowie den Disco d’Oro. 2014 wurde er für zwei Grammy-Awards nominiert, 2015 wurde er für sein Projekt St. Petersburg mit Cecilia Bartoli erneut nominiert. In der Spielzeit 2016/17 dirigierte er Norma am Edinburgh International Festival, am Théâtre des Champs-Elysées sowie an den Herbstfestspielen Baden-Baden, La cenerentola am Concertgebouw Amsterdam und an der Opéra Royal de Versailles und Ariodante sowie La donna del lago an den Salzburger Pfingstfestspielen. Mit dem Concentus Musicus Wien und dem Arnold Schoenberg-Chor brachte er Beethovens 9. Sinfonie im Wiener Musikverein zur Aufführung. 

Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018

Riccardo Frizza

Riccardo Frizza, Musikalische Leitung

Riccardo Frizza, Musikalische Leitung

Riccardo Frizzastudierte Dirigieren am Mailänder Konservatorium und an der Accademia Chigiana in Siena. Von 1994 bis 2000 war er Hausdirigent des Sinfonieorchesters in Brescia. Gastdirigate führten ihn an die Opernhäuser von Parma, Florenz, Lyon, Brüssel, Barcelona, London, Leipzig, St. Petersburg, Mexico City, Madrid, Bilbao sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro und zum Festival in Aix-en-Provence. In den USA dirigierte er an Häusern wie der Washington National Opera, der Seattle Opera, der Houston Grand Opera und der Met. Er leitete u.a. das Orchester der Accademia Nazionale di S.Cecilia, das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Mahler Chamber Orchestra, die Sankt Petersburger Philharmonie und das Bayerische Staatsorchester München. Zu seinen Opernproduktionen gehören Verdis Falstaff in Seattle und eine Neuproduktion von Armida an der Met. Er leitete ausserdem Don Carlo in Bilbao, Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore und konzertante Aufführungen von Anna Bolena in Dresden, Don Pasquale in Florenz, Manon Lescaut in Verona, Così fan tutte in Macerata und Lucrezia Borgia in San Francisco. Kürzlich war er mit Il trovatore in Venedig, mit Luisa Miller in Bilbao und mit Les Contes d’Hoffmann am Theater an der Wien zu erleben. Zu seinen Aufnahmen gehören Mirandolina, La Fille du régiment (Liveaufnahme des Teatro Carlo Felice in Genua, DVD), Nabucco, Tancredi, Matilde di Shabran sowie ein Recital mit Juan Diego Flórez und dem Verdi-Symphonie Orchester in Mailand. Für diese Aufnahme wurde er mit dem Cannes Classical Award 2004 ausgezeichnet. Zu seinen aktuellen und geplanten Produktionen gehören u.a. La cenerentola an der Pariser Opéra Garnier, Attila im Theater an der Wien, Il barbiere di Siviglia in München, Otello in Frankfurt, Oberto in Mailand, Norma in New York und Rigoletto in Verona und Seattle.

Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018

Gustavo Gimeno

Gustavo Gimeno, Musikalische Leitung

Gustavo Gimeno, Musikalische Leitung

Gustavo Gimeno, geboren in Valencia, ist seit der Spielzeit 2015/16 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Seine Dirigentenkarriere begann er 2012 als Assistent von Mariss Jansons, nachdem er zunächst Solo-Schlagzeuger beim Royal Concertgebouw Orchestra war. Massgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado. Neben seiner Tätigkeit in Luxembourg setzt Gustavo Gimeno seine Zusammenarbeit mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und dem Orchestra Verdi in Mailand fort. Erstmals steht er darüber hinaus am Pult des Orchestre National de France, des Orchestre National de Capitol du Toulouse, des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und der Staatskapelle Dresden. Sein USA-Debüt gab Gustavo Gimeno im August 2015 beim Cleveland Orchestra. Des Weiteren debütiert er beim Pittsburgh Symphony Orchestra und im Rahmen des Ravinia Festivals 2016 beim Chicago Symphony Orchestra. In Japan steht er u.a. am Pult des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Höhepunkte der Saison 14/15 waren Debüts beim Gewandhausorchester Leipzig, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Danish National Symphony Orchestra. Im März 2015 gab er mit einer Neu-produktion von Bellinis Norma am Palau de les Arts sein Debüt als Opern-Dirigent. Gimenos musikalische Offenheit zeigt sich in der engen musikalischen Zusammenarbeit mit Komponisten wie Magnus Lindberg, Pierre Boulez, Peter Eötvös, George Benjamin, Theo Loevendie, Jacob ter Veldhuis oder dem jungen spanischen Komponisten Francisco Coll.

Wolf-Ferrari / DvořákVorstellung am 25 Mär 2018

Heinz Holliger

Heinz Holliger, Komponist

Heinz Holliger, Komponist

Heinz Holliger stammt aus Langenthal. Er studierte in Bern, Paris und Basel Oboe, Klavier und Komposition (bei Sándor Veress und Pierre Boulez). Nach ersten Preisen bei den internationalen Wettbewerben von Genf und München begann seine grosse Karriere als Oboist, die ihn in die grossen Musikzentren aller fünf Kontinente führte. Im ständigen Austausch von Interpretation und Komposition erweiterte er die spieltechnischen Möglichkeiten des Instruments und setzte sich mit grossem Engagement für die zeitgenössische Musik sowie für wenig bekannte und einseitig interpretierte Komponisten ein.

Als Dirigent arbeitet Heinz Holliger seit vielen Jahren mit weltweit führenden Orchestern und Ensembles zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, das Cleveland Orchestra, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Philharmonia Orchestra London, die Wiener Sinfoniker, die Wiener Philharmoniker, das Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks, die SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg und Stuttgart, das WDR-Sinfonieorchester Köln, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de la Suisse Romande, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Festivalorchester Budapest, das Orchestre National de Lyon und das Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Chamber Orchestra of Europe.

Heinz Holliger ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise (Komponistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins, Léonie-Sonning-Musikpreis der Stadt Kopenhagen, Kunstpreis der Stadt Basel, Ernst-von-Siemens-Musikpreis, Musikpreis der Stadt Frankfurt, Premio Abbiati der Biennale di Venezia, Ehrendoktorwürde der Universität Zürich, Zürcher Festspielpreis, Rheingau-Musikpreis u.a.) sowie Schallplattenauszeichnungen (Diapason d’Or, Edison-Award, Grand Prix du Disque, mehrere Deutsche Schallplattenpreise). 2006 wurde die unter seiner Leitung entstandene CD mit Vokalwerken (Juliane Banse) von Charles Koechlin mit dem Midem Classical Award und dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet. 2015 wurde dem Künstler der Grand Prix Suisse de Musique verliehen. 2016 wurde er zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt.

Zu seinen Hauptwerken zählen die Oper Schneewittchen, der Scardanelli-Zyklus und das Violinkonzert. Werke der letzten Jahre sind u.a. hölle himmel nach Gedichten von Kurt Marti für gemischten Chor a cappella, Increschantüm nach Gedichten von Luisa Famos für Sopran und Streichquartett und Dämmerlicht auf fünf eigene Haiku-Gedichte für Sopran und Orchester.

LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 Porträtkonzert Holliger IVorstellung am 17 Feb 2018

Stanislav Kochanovsky

Stanislav Kochanovsky, Musikalische Leitung

Stanislav Kochanovsky, Musikalische Leitung

Stanislav Kochanovsky wurde in St. Petersburg geboren und erhielt seine Ausbildung am dortigen Rimsky-Korsakow-Konservatorium. 2010-15 war er Chefdirigent des Staatlichen Philharmonischen Orchesters in Safonow. Mittlerweile dirigierte er in Russland Orchester wie das Mariinsky Symphony Orchestra, National Philharmonic Orchestra of Russia, the State Symphony Orchestra Novaya Rossiya, State Academic Cappella und das Hermitage Orchestra und arbeitete mit Solisten wie Mikhail Pletnev, Victoria Mullova, Anna Netrebko, Olga Borodina, Evgeny Nikitin, Peter Mattei und anderen. Auch seine internationale Karriere entwickelt sich schnell; so dirigierte er in den letzten Jahren u.a. Orchester wie Rotterdam Philharmonic Orchestra, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Filarmonica Arturo Toscanini, Orchestre National de Lyon, Stuttgart Radio Orchestra, Orchestra della Svizzera Italiana, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, Royal Flemish Philharmonic Orchestra, Orchestre National d’Ile de France, NHK Symphony Orchestra und die Hamburger Symphoniker. Im April 2014 debütierte er mit grossem Erfolg beim Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Beim Verbier Festival 2017 dirigierte er halbszenische Aufführungen von Jewgeni Onegin. Für die nächste Zukunft sind sein Debüt beim Melbourne Symphony Orchestra sowie u.a. Konzerte mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia geplant. Am Opernhaus Zürich war er bereits in der Spielzeit 2015/16 als Dirigent von Tschaikowskis Pique Dame zu erleben.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017

Fabio Luisi

Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und designierter Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino. Von 2005 bis 2013 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zuvor war Fabio Luisi Generalmusik­direktor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler­Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent aller wichtigen Orchester in Europa, USA, Asien und aller wichtigen europäi­schen Opernhäuser. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. An der Met dirigierte er erstmals 2005 (Don Carlo). Im Jahr 2011 dirigierte er dort Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) und ausserdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos, Rigoletto und Massenets Manon. Mit dieser Oper gab er auch sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit Falstaff. Am Opernhaus Zürich dirigierte Fabio Luisi bisher die Neuproduktionen von Jenůfa, Rigoletto, Don Giovanni, La straniera, Fidelio, Aida, Juliette, I Capuleti e i Montecchi, Wozzeck, I puritani und Messa da Requiem sowie Wiederaufnahmen wie Tosca, La bohème, Der Rosenkavalier, Don Carlo, Norma, Ariadne auf Naxos, Falstaff und Un ballo in maschera. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung Berlioz’ Symphonie fantastique, ausgewählte Ouvertüren und Zwischenspielen aus den Bühnenwerken von Richard Wagner, sämtliche Werke für Klavier und Orchester von Sergej Rachmaninow mit Lise de la Salle, Bruckners Achte Sinfonie, die Scheherazade von Rimski-Korsakow sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki) und I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy).

Dvořák / BrucknerVorstellung am 12 Nov 2017 Beethoven / TschaikowskiVorstellung am 14 Jan 2018 Mendelssohn EliasVorstellung am 15 Jul 2018 La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Opera Nova Konzert Fabio LuisiVorstellung am 21 Mai 2018 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018

Carrie-Ann Matheson

Carrie-Ann Matheson, Musikalische Leitung

Carrie-Ann Matheson, Musikalische Leitung

Carrie-Ann Matheson stammt aus Kanada. Sie war bislang als Assistenzdirigentin, Pianistin, Souffleuse und Vocalcoach an der Metropolitan Opera in New York tätig. Dort assistierte sie Dirigenten wie James Levine, Fabio Luisi, Daniel Barenboim, Daniele Gatti, James Conlon und Marco Armiliato. Als Pianistin begleitete sie Rezitals mit Jonas Kaufmann, Piotr Beczala, Joyce di Donato, Thomas Hampson, Luca Pisaroni, Marilyn Horne u.a. und ist im Rahmen ihrer langjährigen Förderung durch die Marilyn Horne Foundation mehrmals in der New Yorker Carnegie Hall aufgetreten. Als Pianistin und Coach gestaltete sie zahlreiche Konzerte des International Vocal Arts Institute in Israel, Italien, Frankreich, Japan, Puerto Rico und Kanada erfolgreich mit. In ihrer Funktion als Korrepetitorin war sie an der Los Angeles Opera, dem Cincinnati May Festival und beim Aspen Musikfestival tätig. Im Sommer 2014 dirigierte sie am Ryan Opera Center der Oper Chicago und war Assistenz-Dirigentin unter Fabio Luisi beim Saito Kinen Festival in Matsumoto, Japan. Zudem leitete Carrie-Ann Matheson Meisterkurse in Kanada und den USA und war Dozentin an der Music Academy of the West in Kalifornien. 2012 wurde sie vom Cleveland Institute of Music mit dem «Alumni Achievement Award» ausgezeichnet. Seit September 2014 ist Carrie-Ann Matheson Mitglied des Korrepetitions- und Dirigententeams am Opernhaus Zürich, wo sie bisher die musikalische Leitung von Oscar Strasnoys Oper Fälle sowie des Kindermusicals Das verzauberte Schwein übernommen hat.

Galakonzert des Internationalen OpernstudiosVorstellung am 09 Jul 2018 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola, Musikalische Leitung

Enrique Mazzola, Musikalische Leitung

Enrique Mazzola ist seit Beginn der Saison 2012/13 Musikdirektor des Orchestre National d’Île-de-France. Geboren in Barcelona, studierte er Geige und Klavier. Später schloss sich ein Dirigier- und Kompositionsstudium am Giuseppe Verdi Konservatorium in Mailand an. 2012/13 debütierte er beim London Philharmonic Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra und der Staatsphilharmonie Nürnberg. Weitere Debüts folgten beim Orchestra of the Age of Enlightenment, Oslo Philharmonic Orchestra, Scottish Chamber Orchestra, Wiener Symphoniker und Brussels Philharmonic. Opernengagements führten ihn nach Glyndebourne (L’elisir d’amore, Don Pasquale, Poliuto), ans Théâtre des Champs-Elysée (Tancredi, Don Pasquale), an den Maggio Musicale Fiorentino (L’italiana in Algeri), ans New National Theatre Tokyo (Don Giovanni), an die Opéra du Rhin (Macbeth), an die Deutsche Oper Berlin (Il barbiere di Siviglia, Falstaff, Le Vaisseau fantôme), ans Bolschoi Theater Moskau (La sonnambula), an die Scala (Don Pasquale), ans Opernhaus Zürich (Il barbiere di Siviglia, Don Pasquale), die New Yorker Met sowie an die Festivals von Aix-en-Provence, Wexford, die Münchner Opernfestspiele und zum Rossini Opera Festival. Im Bereich der zeitgenössischen Musik dirigierte er u.a. die Uraufführung von Alberto Collas Il processo an der Mailänder Scala und Arnaldo de Felices Medusa an der Bayerischen Staatsoper. Von 1999 bis 2003 war er Künstlerischer Leiter des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano. Aktuelle Pläne umfassen u.a. sein Debüt an der Lyric Opera of Chicago mit Lucia di Lammermoor sowie Dirigate bei den Bregenzer Festspielen und den Wiener Symphonikern.

Il barbiere di SivigliaVorstellung am 01, 06, 11 Okt 2017 Maria StuardaVorstellung am 08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 Mai 2018

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi, Musikalische Leitung

Riccardo Minasi, Musikalische Leitung

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Sowohl als Solist als auch als Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico und Musikern wie Luca Pianca, Viktoria Mullova, Christophe Coin, Reinhard Goebel zusammen. Als Dirigent leitete er u.a. das Orchester der Oper Lyon, das Zürcher Kammerorchester, das Balthasar-Neumann-Ensemble und das Helsinki Baroque Orchestra, das er seit 2008 als fester Gastdirigent leitet. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. 2016 ist er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit den Haydn-Konzerten sowie sein Album Leonardo Vinci: Catone in Utica. Weitere preisgekrönte Projekte sind Stella di Napoli mit Joyce DiDonato, Agrippina mit Ann Hallenberg und Partenope mit Philippe Jaroussky und Karina Gauvin. Jüngste und bevorstehende Engagements umfassen Glucks Iphigènie en Tauride an der Staatsoper Hamburg, Carmen an der Opéra National de Lyon, Rinaldo am Theater an der Wien sowie sinfonische Programme mit dem Orchestre national de Lyon, dem Orquesta Barroca de Sevilla, dem London Chamber Orchestra, dem Ensemble Resonanz, dem Stavanger Symfoniorkester, dem Australian Brandenburg Orchestra, dem Züricher Kammerorchester und La Scintilla. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als historischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann und zuletzt Don Giovanni. Ab September 2017 ist er neuer Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg.

Juan Diego FlórezVorstellung am 02 Nov 2017

Raphaël Pichon

Raphaël Pichon, Musikalische Leitung

Raphaël Pichon, Musikalische Leitung

Raphaël Pichon wurde 1984 geboren. Er studierte Gesang, Violine und Klavier am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Seine musikalische Laufbahn begann er zunächst als Countertenor und sang unter Dirigenten wie Jordi Savall, Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Geoffroy Jourdain. 2006 gründete er das der historisch informierten Aufführungspraxis verpflichtete Ensemble Pygmalion. Chor und Orchester von Pygmalion traten u.a. bei den Festivals von Beaune, Saint-Denis und Radio-France Montpellier mit geistlicher Musik von Johann Sebastian Bach sowie mit Jean-Philippe Rameaus Dardanus, Hippolyte et Aricie und Castor et Pollux auf.Mit seinem Ensemble gastierte Pichon ausserdem an der Opéra de Bordeaux, der Opéra-Comique in Paris, Philharmonie de Paris, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, in Versailles, Rouen, Barcelona, beim Musikfest Bremen, im Muziekgebouw Amsterdam sowie in Hamburg und Essen. Er leitete ausserdem das Orchestre National de Montpellier, Orchestre Symphonique et Lyrique von Nancy, die Violons du Roy in Québec und das Orchestre de Chambre de Lausanne. 2010 dirigierte er L’Opera seria von Florian Leopold Gassmann in Nantes sowie eine szenische Produktion der Johannes-Passion bei der Holland Baroque Society in Amsterdam. 2014 dirigierte er beim Festival d’Aix-en-Provence das Bach-Projekt Trauernacht in einer Inszenierung von Katie Mitchell, das später auch in Amsterdam, Valencia, Paris, Arras und Lissabon gezeigt wurde. Unlängst leitete er Orfeo von Luigi Rossi, die Matthäus-Passion, Zoroastre von Rameau sowie den Elias von Mendelssohn. Zu seinen vielfach preisgekrönten Aufnahmen mit dem Ensemble Pygmalion gehören u.a. Bachs h-Moll-Messe, Bachs Missae breves, Rameaus Dardanus und Castor et Pollux, Bachs Köthener Trauermusik, das Mozart-Album The Weber Sister’s und die CD Rheinmädchen.

MozartVorstellung am 22 Apr 2018

Markus Poschner

Markus Poschner, Musikalische Leitung

Markus Poschner, Musikalische Leitung

Der Münchner Dirigent Markus Poschner, der seit seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 regelmässig bei den national und international renommiertesten Orchestern zu Gast ist, wird heute insbesondere für seine Interpretationen und Einspielungen der Werke von Beethoven, Brahms und Mahler geschätzt. Nach dem Studium in München und Assistenzen bei Sir Roger Norrington sowie Sir Colin Davis wirkte Poschner ab 2006 als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin, wo er mit Regisseuren wie Nicolas Stemann, Hans Neuenfels, Peter Konwitschny, Andreas Homoki und Sebastian Baumgarten zusammenarbeitete. 2007 wurde er Generalmusikdirektor der Freien Hansestadt Bremen, wo ihn die dortige Universität 2010 zum Honorarprofessor am Institut für Musikwissenschaft ernannte. Als Erster Gastdirigent der Dresdner Philharmoniker von 2010-14 erarbeitete Markus Poschner einen Zyklus sämtlicher Beethoven-Sinfonien. Dem Orchester ist er weiterhin eng verbunden. Seit 2002 ist Markus Poschner zudem Erster Gastdirigent des Deutschen Kammerorchesters Berlin. Gastdirigate führten ihn u.a. zur Staatskapelle Dresden, den Dresdner und den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, zum Wiener Kammerorchester, Konzerthausorchester Berlin und zum NHK Symphony Orchestra sowie an die Opernhäuser von Hamburg, Köln und Frankfurt. Mit der Staatsoper Berlin, wo Markus Poschner 2014 mit der Neuproduktion des Wagner/Jelinek-Abends Rein Gold in der Regie von Nicolas Stemann debütierte, verbindet ihn inzwischen eine enge künstlerische Partnerschaft. Seither dirigierte er dort Tosca sowie Die Zauberflöte und ist in der Spielzeit 2015/16 für die gesamte Serie von Richard Wagners Der fliegende Holländer verantwortlich. Mit Beginn der Saison 2015/16 wird Markus Poschner neben seiner Tätigkeit in Bremen auch die Position des Chefdirigenten des Orchestra della Svizzera Italiana in Lugano übernehmen. Gleich zu Beginn seiner ersten Spielzeit wird er dort den neuen Konzertsaal LAC direkt am Luganer See eröffnen.

Der fliegende HolländerVorstellung am 18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018

Daniele Rustioni

Daniele Rustioni, Musikalische Leitung

Daniele Rustioni, Musikalische Leitung

Daniele Rustioni studierte in Mailand Orgel, Komposition und Klavier sowie Dirigieren bei Gilberto Serembe und setzte sein Studium in Siena und an der Royal Academy of Music in London fort. 2007 debütierte er beim Orchester des Teatro Regio Torino, 2011 mit Aida am Royal Opera House Covent Garden und 2012 mit La bohème an der Mailänder Scala. Dorthin kehrte er 2013 für Un ballo in maschera und 2014 für Il trovatore zurück. 2013 wurde er bei den International Opera Awards zum «Newcomer des Jahres» gekürt. Gastengagements führten ihn an alle grossen Opernhäuser in Italien sowie zum Rossini Festival in Pesaro, an die Welsh National Opera (Anna Bolena, Roberto Devereux), die Washington National Opera (Cherubinis Medea), an die Opéra de Lyon (Simon Boccanegra) und die Bayerische Staatsoper (Madama Butterfly). 2014/15 gastierte er am Londoner Royal Opera House (L’elisir d’amore) und am La Fenice in Venedig (La traviata, Il trovatore), dirigierte Aida in der Arena di Verona, La traviata an der Staatsoper Unter den Linden sowie Luisa Miller am Teatro San Carlo in Neapel. 2015/16 war er an der Opéra National de Paris (Madama Butterfly), an der Oper Stuttgart (Falstaff), an der Bayerischen Staatsoper (Rigoletto), am La Fenice (Stiffelio, La traviata) und am Teatro dell’Opera di Roma (Il trittico) zu erleben; am Opernhaus Zürich dirigiert er Il viaggio a Reims. Geplant ist u.a. sein Debüt an der Met in New York. Rustionis CD-Aufnahmen beinhalten italienische Sinfonik aus dem 20. Jahrhundert sowie Erwin Schrotts jüngstes Album mit Opernarien. Ab 2017/18 ist er  Chefdirigent an der Opéra de Lyon.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018

Ulf Schirmer

Ulf Schirmer, Musikalische Leitung

Ulf Schirmer, Musikalische Leitung

Ulf Schirmer stammt aus Eschenhausen, Deutschland. An der Musikhochschule Hamburg studierte er bei Horst Stein, Christoph von Dohnányi und György Ligeti. Im Jahre 1980 fand er seine erste Anstellung am Mannheimer Nationaltheater. Als Assistent von Lorin Maazel kam er an die Wiener Staatsoper, wo er später als Hausdirigent zahlreiche Produktionen leitete. Von 1988-1991 war er Generalmusikdirektor in Wiesbaden und künstlerischer Direktor für die Symphoniekonzerte am Hessischen Staatstheater. Ab 1991 war er als Residenz-Dirigent an der Wiener Staatsoper tätig. Von 1995-1998 war er Chefdirigent des Dänischen Radio-Sinfonie-Orchesters und von 2006-2017 künstlerischer Leiter des Münchner Rundfunkorchesters. Seit der Spielzeit 2009/ 10 ist er Generalmusikdirektor der Oper Leipzig und seit 2011 auch ihr Intendant. Er ist regelmässiger Gast bei den Bregenzer Festspielen, an der Wiener Staatsoper, der Opéra de Paris, der Mailänder Scala, der New National Opera Tokyo, der Deutschen Oper Berlin u.a.  Der Unterricht und die Nachwuchsförderung gehören auch zu seinen Anliegen. So kooperiert das Münchner Rundfunkorchester seit 2006 mit der Bayerischen Theaterakademie. Eine Zeit lang war Ulf Schirmer auch als ordentlicher Professor für musikalische Analyse und Musikdramaturgie an der Theaterakademie Hamburg tätig.

SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Simone Young

Simone Young, Musikalische Leitung

Simone Young, Musikalische Leitung

Simone Young war von 2005 bis 2015 Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin der Philharmoniker Hamburg. Hier dirigierte sie ein breites musikalisches Spektrum von Mozart über Verdi, Puccini, Wagner und Strauss bis zu Hindemith, Britten und Henze. Seit 2017/18 ist sie erste Gastdirigentin des Orchestre Chambre de Lausanne. Als Wagner- und Strauss-Dirigentin hat sich Simone Young schon früh einen Namen gemacht: Sie leitete komplette Ring-Zyklen an der Wiener und der Berliner Staatsoper sowie ihren eigenen Ring in Hamburg. An der Bayerischen Staatsoper dirigierte sie u.a. Elektra, Salome, Frau ohne Schatten, Ariadne auf Naxos, Die Meistersinger von Nürnberg und Die Walküre. Engagements führten die in Sydney geborene Dirigentin an weitere führende Opernhäuser der Welt, u.a. an die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London und die Metropolitan Opera New York. Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit ist Simone Young auch auf dem Konzertpodium international präsent. Sie arbeitete mit allen führenden Orchestern zusammen, darunter die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker und das London Philharmonic Orchestra. Von 1999 bis 2002 leitete sie als Chefdirigentin das Bergen Philharmonic Orchestra, von 2001 bis 2003 war sie Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney und Melbourne. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Simone Young liegen vor, darunter acht Bruckner-Sinfonien in der Urfassung mit den Philharmonikern Hamburg. Nebst vielen anderen Auszeichnungen wurde sie für ihre erste Opernsaison in Hamburg als «Dirigentin des Jahres» geehrt und ist Trägerin des Ordens «Chevalier des Arts et des Lettres» und der Goethe-Medaille.

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018

Andriy Yurkevych

Andriy Yurkevych, Musikalische Leitung

Andriy Yurkevych, Musikalische Leitung

Andriy Yurkevych schloss 1999 die Lemberger Lyssenko-Musikakademie unter Yuriy Lutsiv ab, um sich anschliessend in Warschau bei Jacek Kaspszyk und in Siena an der Accademia Musicale Chigiana (bei Gianluigi Gelmetti) zu perfektionieren, ebenso in Pesaro bei Alberto Zedda. Seit 1996 Kapellmeister der Nationaloper in Lemberg, wo er vorwiegend Opern aus dem Verdi- und Puccini-Repertoire, russische Opern sowie Ballette musikalisch leitete. 2005 dirigierte er in Rom Tschajkowskis «Schwanensee», später auch «Dornröschen» und Verdis «Falstaff» (2010/11). Am italienischen Festival della Valle d’Itria war er eingeladen, Marchettis «Romeo und Julia» und mehrere symphonische Konzerte zu leiten. An der Bayerischen Staatsoper München und in Stuttgart dirigierte Andriy Yurkevych den «Barbier von Sevilla», «Roberto Devereux» in Mannheim und Warschau, «Eugen Onegin» in Düsseldorf, «Il viaggio a Reims» in Monte Carlo, «Pique Dame» in Sankt Gallen, «Maria Stuarda» am Teatro San Carlo Neapel, «Boris Godunov» und «La forza del destino» in Brüssel. Regelmässig gastiert er in San Francisco (zuletzt «La fille du régiment» mit Juan Diego Florez) und in Santiago de Chile, wo er am Teatro Municipal bald «Turandot» leiten wird. Für «Anna Bolena» stand er im Liceu Barcelona hinter dem Pult, in Madrid bald für «Roberto Devereux» und in Warschau für Tschajkowskis «Pique Dame». Kürzlich dirigierte er «Norma» in Palermo, Paris, Nizza und Köln und die «Anna Bolena» am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino. Geplant sind auch Sinfoniekonzerte am Menuhin Festival in Gstaad, an den Wiener Festwochen, ausserdem Konzerte in München und Frankfurt.

Zurzeit ist Andriy Yurkevych Generalmusikdirektor des Nationaltheaters für Oper und Ballett in Kischinau (Republik Moldau).

Galakonzert Edita GruberovaVorstellung am 18 Feb 2018

Sängerinnen

Varduhi Abrahamyan

Varduhi Abrahamyan, Mezzosopran

Varduhi Abrahamyan, Mezzosopran

Varduhi Abrahamyan, geboren in Erevan/Armenien, studierte Gesang in ihrer Heimatstadt und in Marseille. Ihr Operndebüt gab sie in Erevan als Olga (Eugen Onegin), worauf sie von Mark Minkowski für de Fallas El amor brujo ans Théâtre du Châtelet in Paris engagiert wurde. Es folgten Engagements u.a. in Genf, Toulouse, Montpellier, Théâtre des Champs-Elysées, Marseille (Orphée), Theater an der Wien (Malcolm in La donna del lago) Glyndebourne (Gof­fre­do in Rinaldo) und regelmässig an der Pariser Oper (Isabella in L’italiana in Algeri, Ottone in L’incoronazione di Poppea, Cornelia in Giulio Cesare, Pauline in Pique Dame, Maddalena in Rigoletto und Lydia Tchoukovskaïa in Akhmatova). In der letzten Spielzeit sang sie u.a. Dalila (Samson et Dalila) unter Roberto Abbado und Plácido Domingo in Valencia, Carmen am Moskauer Bolschoi Theater und an der Hamburgischen Staatsoper, in Semiramide in Marseille sowie in La donna del lago beim Rossini Opera Festival in Pesaro. Im Konzert sang sie u.a. Verdis Requiem unter Myung-Whun Chung, Rossinis Stabat Mater in Rom unter Nicola Luisotti sowie in der Philharmonie de Paris unter Jesús López Cobos, Pergolesis Stabat Mater mit Cecilia Bartoli in Martigny und Lugano sowie Wagners Wesendonck-Lieder beim Festival de la Chaise-Dieu. Die aktuelle Spielzeit führt sie u.a. nach Toronto als Polinesso in Ariodante sowie nach Palermo als Carmen. Zukünftige Engagements umfassen u.a. Carmen und Olga (Eugen Onegin) an der Pariser Oper.

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018

Maria Agresta

Maria Agresta, Sopran

Maria Agresta, Sopran

Maria Agresta studierte Gesang am Konservatorium von Salerno und wurde u.a. 2014 mit dem Premio Franco Abbiati als beste Sopranistin ausgezeichnet. Ihre in­ter­nationale Karriere begann 2011 am Teatro Regio in Turin mit I vespri siciliani unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Es folgten Norma in Tel Aviv, La bohème in der Arena di Verona, München, Turin und beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Gemma di Vergy in Bergamo und Don Giovanni an der Mailänder Scala. In Valencia sang sie die Leonora in Il trovatore, an der Berliner Staatsoper die Violetta in La tra­via­ta und in Masada die Micaëla in Carmen. 2012 war Maria Agresta an der Mailänder Scala als Mimì zu hören, 2013 als Leonora (Verdis Oberto) und 2014 als Leonora in Il trovatore. Konzerte führten sie nach Graz, Dresden, Rom, Venedig, Neapel, Berlin und Valencia unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta und Nicola Luisotti. In jüngster Zeit war Maria Agresta u.a. als Violetta in Verona und Guangzhou zu erleben, sang Norma und Desdemona (Otello) in Zürich, interpretierte Elvira in einer Neuproduktion von I puritani an der Pariser Bastille und gab ihr Debüt am Londoner Royal Opera House mit I due Foscari unter Antonio Pap­pano. Geplant sind u.a. Micaëla in Paris, Violetta in Palermo, Leonora (Il trovatore) in Monte-Carlo sowie Desdemona in London. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen wird sie als Lucrezia Contarini in I due foscari zu hören sein. 

Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018

Svetlana Aksenova

Svetlana Aksenova, Sopran

Svetlana Aksenova, Sopran

Svetlana Aksenova stammt aus St. Petersburg. Schon während ihres Gesangsstudiums am Rimsky-Korsakov-Konservatorium machte sie in der Titelpartie von Jolanthe auf sich aufmerksam. Während mehreren Spielzeiten war sie Ensemblemitglied der Oper Basel, wo sie ihr Repertoire stetig erweitern konnte und in Partien wie Desdemona (Otello), Lisa (Pique Dame), Rusalka, Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Mimì (La bohème) und Blanche (Dialogues des Carmelites) zu erleben war. Schon bald feierte die Sopranistin internationale Erfolge, so sang sie u.a. die Titelrolle in Puccinis Suor Angelica in Dortmund, Lisa in einer Neuproduktion von Pique Dame an der Nationale Oper Amsterdam, die Titelpartie in Rusalka an der Pariser Oper, die Titelpartie in Madama Butterfly an der Deutschen Oper Berlin, der Norwegischen Nationaloper und an der Königlichen Oper in Stockholm sowie Fevroniya (Rimski-Korsakows Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch) in Amsterdam und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Zu ihrem weiteren Repertoire zählen die Partie der Amelia (Simon Boccanegra), die Titelpartie in Luisa Miller, Marguerite (Faust),Elena (Mefistofele) sowie die Titelpartie in Cileas Adriana Lecouvreur. Im Konzert war sie bereits mit Vivaldis Gloria, Pergolesis Stabat Mater und Misa Pastoralis, Brixis Magnificat, Beethovens C-Dur-Messe, Berlioz’ Messe Solennelle, Bizets Te Deum und mit weiteren Werken von Rossini, Schostakowitsch, Dvorak und Mahler zu hören. 2015 debütierte sie am Grand Théâtre de Genève mit Verdis Requiem. 2016 stand sie als Emma (Chowanschtschina) und Lisa in Amsterdam, als Cio-Cio-San in Rom und in der Staatsoper Berlin sowie als Tatjana an der Dallas Opera auf der Bühne. 2017 sang sie Desdemona in Hamburg. Zukünftige Engagements führen sie als Cio-Cio-San an die Bayerische Staatsoper sowie als Tosca an die Norwegische Nationaloper.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018

Juliane Banse

Juliane Banse, Sopran

Juliane Banse, Sopran

Juliane Banse ist in Süddeutschland geboren und in Zürich aufgewachsen. Die Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Ihren künstlerischen Durchbruch erlangte sie bereits als 20-Jährige als Pamina an der Komischen Oper Berlin in einer Produktion von Harry Kupfer. Ihr Opernrepertoire reicht von der Figaro-Gräfin, Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Vitellia (La clemenza di Tito) über Genoveva (Titelpartie), Leonore (Fidelio), Tatjana (Eugen Onegin), Arabella (Titelpartie) bis hin zu Grete (Der ferne Klang). Als Rosalinde (Fledermaus) gab sie ihr US-Operndebüt 2014 in Chicago und noch in demselben Frühjahr als Zdenka an der MET. In der letzten Saison feierte sie grosse Erfolge in der Hauptrolle von Girgory Frids Tagebuch der Anne Frank am Theater an der Wien und insbesondere mit ihrem kurzfristigen Einspringen als Heilige Johanna in der gleichnamigen Braunfels-Oper in Köln. Auch im Konzertbereich ist die Künstlerin mit einem weit gefächerten Repertoire gefragt. Mit zahlreichen namhaften Dirigenten hat sie zusammen gearbeitet, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons und Zubin Mehta. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit Heinz Holliger, unvergessen ist ihr Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung seiner gleichnamigen Oper an der Oper Zürich.

LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli, Mezzosopran

Cecilia Bartoli, Mezzosopran

Cecilia Bartoli gehört zu den Topstars im klassischen Musikbereich. Ihre neuen Bühnenrollen, Konzertpro­gram­me und CD-­Projekte werden jeweils mit grosser Spannung erwartet. Über 10 Millionen verkaufte Tonträger, über 100 Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, Grammys, Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Entdeckerprojekte Vivaldi, Gluck, Salieri, Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission und Sankt Petersburg. Weit wichtiger jedoch als der kommerzielle Erfolg ist für Cecilia Bartoli, dass sie die klassische Musik einem Millionenpublikum näher bringt. Als besonders genugtuend empfindet sie zudem die dadurch ausgelöste breite Wiederbelebung des jeweiligen Repertoires. Mit dem Orchestra La Scintilla nahm sie das Album Maria (Grammy-Nomination 2009), La son­nam­­bu­­­la, die DVDs The Barcelona Concert und Cla­ri auf; alle sind der legendären Sängerin Maria Malibran gewidmet. Ebenfalls mit La Scin­­tilla entstand die CD-Einspielung Norma, mit der Cecilia Bartoli einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere und in der Auf­führungstradition dieser Oper gesetzt hat. Ihr Bühnen­debüt mit dieser Rolle gab sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2013 und sang sie später auch beim Edinburgh Festival, am Théâtre des Champs-Élysées und in Baden-Baden. Cecilia Bartoli tritt in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas, Asiens und Australiens mit den Spitzenensembles der historischen Aufführungspraxis auf. Auf der Bühne war sie ausserdem an der New Yorker Met, Londoner Covent Garden, Mailänder Scala, Bayerischen Staatsoper sowie am Zürcher Opernhaus zu erleben. In Letz­te­rem hat sie viele ihrer Opernrollen zum ersten Mal präsentiert. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Léonnie-Sonning-Musikpreis (2010), der Herbert-von-Karajan-Preis (2012), der SwissAward für Kultur (2013) und der Polar Music Prize (2016). Vom Fürstentum Monaco wurde sie zum Chevalier de l’Ordre du Mérite Culturel erklärt. 2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele; ihr Vertrag wurde kürzlich bis 2021 verlängert. Im Sommer 2016 ist sie zudem zum ersten Mal mit dem von ihr ins Leben gerufenen und in Monaco beheimateten Orchester Les Musiciens du Prince aufgetreten.

Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018

Olga Bezsmertna

Olga Bezsmertna, Sopran

Olga Bezsmertna, Sopran

Olga Bezsmertna absolvierte ihr Studium an der Kiew National Academy of Music in der Ukraine im Jahr 2010. Bereits 2011 hatte sie den Wettbewerb «Neue Stimmen» der Bertelsmann Stiftung unter dem Juryvorsitz von Dominique Meyer gewonnen. Seit 2012 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, an der sie mit einem Aufsehen erregenden Hausdebüt als Dame in Hindemiths Cardillac unter der Leitung von Franz Welser-Möst auf sich aufmerksam machte. Ebenfalls an der Staatsoper war sie u.a. als Contessa (Le nozze di Figaro) unter Jérémie Rhorer und Adam Fischer, als Rusalka, Rachel (La Juive), Donna Elvira, Pamina sowie als Solistin in Strauss’ Vier letzte Lieder zu erleben. 2015 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Marzelline in der Neuproduktion von Beethovens Fidelio (Regie: Claus Guth, Dirigent: Franz Welser-Möst) neben Jonas Kaufmann und Adrienne Pieczonka. Ebenfalls 2015 debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin als Contessa. 2016 war sie als Europa (Die Liebe der Danae) erneut bei den Salzburger Festspielen zu Gast. In der Spielzeit 2016/17 ist sie an der Wiener Staatsoper u.a. als Liù (Turandot), Phénice (Armide), Pamina, Donna Elvira, Tatjana und Mélisande (Pelléas et Mélisande) zu hören.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017

Deanna Breiwick

Deanna Breiwick, Sopran

Deanna Breiwick, Sopran

Deanna Breiwick, geboren in Seattle, studierte an der Juilliard School und am Mannes College of Music. Mit der Juilliard Opera sang sie Norina (Don Pasquale), Sophie Scholl (Kommilitonen!) sowie Thérèse (Les Mammelles de Tirésias). Ausserdem verkörperte sie Clizia (Händels Teseo) am Chicago Opera Theater sowie Nannetta (Falstaff) und sang in Mendelssohns Sommernachtstraum mit der LA Philharmonic. Sie sang die Titelrolle in Mozarts Zaide in der Zankel Hall (Carnegie Hall) und Najade (Ariadne auf Naxos) im Tanglewood Music Center. An der Met war sie als Ariel (The Enchanted Island) sowie als Solistin in der Summer Recital Series zu hören. Am Opera Theatre of Saint Louis interpretierte sie Mabel (Pirates of Penzance) und Johanna (Sweeney Todd). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios stand sie in der vergangenen Spielzeit u.a. als Carolina (Il matrimonio segreto), Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Frauke Beeke-Hansen in Das Gespenst von Canterville auf der Bühne. Seit der Saison 2014/15 gehört Deanna Breiwick zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie als Elisa (Il re pastore), Marzelline (Fidelio), Papagena (Die Zauberflöte), böse Kammerjungfer (Die Gänsemagd), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Adelaide (Das verzauberte Schwein) und in King Arthur zu erleben war. Geplant sind Clorinda (Orlando) in Zürich sowie Nannetta (Falstaff) und Despina (Così fan tutte) in den Vereinigten Staaten.

L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

J'Nai Bridges

J'Nai Bridges, Sopran

J'Nai Bridges, Sopran

J’Nai Bridges stammt aus Lakewood, Washington. Sie absolvierte den Bachelor im Bereich vocal performance an der Manhattan School of Music und den Master of Music am Curtis Institute of Music. 2015 vertrat sie die USA beim Wettbewerb BBC Cardiff Singer of the World. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählt auch der Richard Tucker Career Grant 2016. Während drei Jahren wurde sie als vielversprechende Nachwuchskünstlerin vom Patrick G. and Shirley W. Ryan Opera Center der Lyric Opera of Chicago gefördert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sang sie u.a. Ines in Il trovatore, Vlasta in Weinbergs The Passenger unter der Leitung von Sir Andrew Davis und Flora in La traviata. Ausserdem war sie als Carmen in der Uraufführung von Bel Canto an der Lyric Opera of Chicago, Suzuki (Madama Butterfly) in San Diego und in der Titelrolle von The Rape of Lucretia zu erleben. Im Konzert war sie bereits neben Yo-Yo Ma mit dem Chicago Symphony Orchestra, mit den L.A. Philharmonic unter Gustavo Dudamel sowie mit dem NDR Sinfonieorchester mit Ravels Shéhérazade zu hören. In der Spielzeit 2016/17 debütierte sie als Bersi (Andrea Chénier) an der San Francisco Opera und an der Bayerischen Staatsoper sowie als Nefertiti (Philipp Glass’ Akhnaten) an der Los Angeles Opera. Mit dem Philadelphia Orchestra war sie in der Eröffnungswoche in der Elbphilharmonie zu Gast.

La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018

Diana Damrau

Diana Damrau, Sopran

Diana Damrau, Sopran

Diana Damrau stammt aus Günzburg und erhielt ihre Gesangsausbildung bei Carmen Hanganu an der Musikhochschule Würzburg sowie bei Hanna Ludwig in Salzburg. Nach ersten Festengagements in Würzburg, Mannheim und Frankfurt startete sie 2002 ihre freiberufliche internationale Karriere. Sie gastierte an den grossen deutschen Opernhäusern von München, Berlin, Dresden, Hamburg und trat bald auch in Wien, Brüssel, Washington, London, Mailand, New York und Madrid sowie seit 2001 bei den Salzburger Festspielen auf. Renommierte Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Sir Colin Davis, Christoph von Dohnányi, Nikolaus Harnoncourt, Pierre Boulez, Adam Fischer, Ivor Bolton und Peter Schneider begleiten ihren Weg auf der Opernbühne und dem Konzertpodium. Diana Damraus Repertoire ist weit gefächert und reicht vom italienischen und fran­zösischen Fach (Gilda, Norina, Adina, Rosina; Leila, Lakmé, Ophélie) über hohe lyrische Partien des deutschen Repertoires bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Als gefragte Mozart- und Strauss-Sängerin war sie als Konstanze (Frankfurt, München, Wien), Kö­nigin der Nacht (München, London, Salzbur­ger Festspiele), Susanna (La Scala, Wien, München, Salzburger Festspiele), Zden­ka (Mün­chen), Sophie (Dresden, München) und Zerbinetta (Dresden, Wien, London, Madrid, Met New York) zu erleben. Neben der Oper nehmen Liederabende einen grossen Raum im Schaffen der Sängerin ein. In dieser Saison singt sie u.a. Les Contes d’Hoffmann (alle vier Frauenrollen) in München, L’elisir d’amore an der Met, Mignon in Genf sowie Lucia di Lammermoor an der Deutschen Oper Berlin und an der Wiener Staatsoper.

Liederabend Diana DamrauVorstellung am 19 Mär 2018 Maria StuardaVorstellung am 08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 Mai 2018

Annette Dasch

Annette Dasch, Sopran

Annette Dasch, Sopran

Annette Dasch studierte u.a. an der Hochschule für Musik in München und zählt mittlerweile zu den international führenden Sopranistinnen. Sie gastiert bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen und singt an den grossen Opernhäusern der Welt, so etwa in Mailand, New York, London, München, Berlin, Dresden, Frankfurt, Wien, Paris, Florenz, Madrid, Tokyo, Brüssel und Genf. 2014 wurde die gebürtige Berlinerin mit dem Bundesverdientskreuz ausgezeichnet. In letzter Zeit war sie als Elsa (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen sowie in Frankfurt, Berlin und Mannheim zu erleben, sang Cordelia (Aribert Reimanns Lear) in Paris, Elisabeth (Tannhäuser) an der Opera Vlaanderen, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) an der Metropolitan Opera in New York sowie bei Wagner in Budapest und Reiza (Oberon) bei den Münchner Opernfestspielen. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt in der Titelrolle von Martinůs Juliette zu erleben. Im Konzertbereich arbeitet Annette Dasch mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder der Akademie für Alte Musik zusammen. Ihre Debüt-CD Armida wurde mit dem ECHO für die beste Operneinspielung ausgezeichnet. Unter ihren zahlreichen Aufzeichnungen finden sich zudem eine CD mit Mozart-Arien, die Beethoven-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann, Lohengrin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski sowie als DVD die Lohengrin-Produktion der Bayreuther Festspiele 2011. Zukünftige Pläne umfassen u.a. ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Donna Elvira (Don Giovanni), Leonore (Fidelio) am Theater an der Wien und Rosalinde (Die Fledermaus) an der Deutschen Oper Berlin.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Elizabeth DeShong

Elizabeth DeShong, Mezzosopran

Elizabeth DeShong, Mezzosopran

Elizabeth DeShong, Mezzosopran, stammt aus Amerika. Als regelmässiger Gast auf allen grossen Bühnen der Welt war sie u.a. an der Metropolitan Opera, San Francisco Opera, Lyric Opera of Chicago, Los Angeles Opera, Canadian Opera Company, English National Opera, Wiener Staatsoper, Opéra National de Bordeaux sowie an der Bayerischen Staatsoper zu erleben. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Angelina (La cenerentola), Calbo (Maometto II), Arsace (Semiramide), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Hermia (A midsummer night’s dream), Hänsel (Hänsel und Gretel), Maffio Orsini (Lucrezia Borgia), Fenena (Nabucco), Suzuki (Madama Butterfly) sowie den Ankleider, den Schuljungen und den Pagen (Lulu). DeShong ist auch regelmässig im Konzert zu erleben, u.a. mit dem Cleveland Orchestra, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra und dem Royal Flemish Orchestra. Zuletzt sang sie Beethovens 9. Sinfonie mit dem Baltimore Symphony Orchestra, Verdis Requiem mit dem Royal Scottish National Orchestra und Mahlers 2. Sinfonie mit dem Oregon Symphony Orchestra. Händels Messiah mit dem Toronto Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Andrew Davis ist als CD erschienen (Chandos). 2010 wurde sie für ihre Verkörperung des Komponisten in Strauss’ Ariadne auf Naxos von der Washington National Opera als „Artist of the Year“ ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 stand sie als Adalgisa (Norma) an der Lyric Opera of Chicago, als Suzuki an der Royal Opera in London sowie an der Bayerischen Staatsoper und als Hermia am Glyndebourne Festival auf der Bühne.


Stéphanie D'Oustrac

Stéphanie D'Oustrac, Mezzosopran

Stéphanie D'Oustrac, Mezzosopran

Stéphanie d’Oustrac wurde in Rennes geboren. Nach dem Studium in Lyon wurde sie von William Christie gefördert und ist mit ihm und Les Arts Florissants mit Partien wie Purcells Dido, Lullys Armide, Cybèle (in Lullys Atys) und Irene (in Händels Theodora) aufgetreten. Charpentiers Médée hat sie bereits 2004 unter Hervé Niquet gesungen. Als Carmen war sie an der Opéra de Lille und beim Glyndebourne Festival zu hören – weitere Auftritte mit dieser Partie sind u.a. beim Festival d’Aix-en-Provence und am Teatro Real in Madrid geplant. Zu den weiteren Partien, die sie an den grossen Häusern der Welt singt, zählen u.a. Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Cherubino (Le nozze di Figaro), Idamante (Idomeneo), Dorabella (Così fan tutte), Sesto (La clemenza di Tito), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Isolier (Le Comte Ory), Orphée (Orphée et Eurydice), Lazuli (L’Étoile), Mélisande (Pelléas et Mélisande) und Hermiane in Benoît Merniers La Dispute. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marc Minkowski, Sir John Eliot Gardiner, Myung-Whun Chung, Charles Dutoit, Alan Curtis, Christopher Hogwood, Alain Altinoglu und Sir Colin Davis zusammen. Zu ihren Aufnahmen zählen u.a. Haydns Ariana a Naxos, französische Lieder und DVD-Produktionen wie Médée, Atys, Armide, Carmen u.a. In jüngster Zeit sang sie Concepción (L’Heure espagnole) an der Scala, Irene (Theodora) am Théâtre des Champs-Élysées, Paris und im Amsterdamer Concertgebouw sowie Béatrice (Béatrice et Bénédict) in Brüssel und beim Glyndebourne Festival. In der Spielzeit 2016/17 ist sie u.a. als Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Béatrice und Sesto an der Opéra de Paris und als Rosina an der Opéra de Marseille zu erleben.

L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Elsa Dreisig

Elsa Dreisig, Sopran

Elsa Dreisig, Sopran

Elsa Dreisig hat französisch-dänische Wurzeln. Ihr Gesangsstudium absolvierte die Sopranistin am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und an der Musikhochschule Leipzig. Sie ist Preisträgerin bei zahlreichen internationalen Gesangswettbewerben. Zuletzt erhielt sie den ersten Preis als beste Sängerin beim „Operalia“-Wettbewerb. 2016 wurde sie von der Zeitschrift „Opernwelt“ als Nachwuchskünstlerin des Jahres ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Berlin unter der künstlerischen Leitung von Daniel Barenboim. Dort sang sie bereits Hauptrollen wie Pamina (Die Zauberflöte) und Euridice (Orfeo ed Euridice) neben Bejun Mehta als Orfeo. Ebenfalls an der Staatsoper war sie an der Neuproduktion von Martinús Juliette beteiligt, wo sie neben Rolando Villazón und Magdalena Kozená auf der Bühne zu erleben war. An der Opéra de Clermont-Ferrand sang sie die Rolle der Rosina (Il barbiere di Siviglia). Im Konzert war die Elsa Dreisig u.a. bereits unter Donald Runnicles und David Zinman zu hören. Zuletzt konnte man sie sowohl als Papagena als auch als Pamina an der Staatsoper unter den Linden und als Pamina an der Opéra National de Paris sehen. Ab der Spielzeit 2017/18 wird sie Ensemblemitglied der Staatsoper Berlin sein.


Ksenia Dudnikova

Ksenia Dudnikova, Mezzosopran

Ksenia Dudnikova, Mezzosopran

Ksenia Dudnikova stammt aus Andijan, Usbekistan. Ihre Gesangsausbildung absolvierte sie am Staatlichen Konservatiorium Moskau. 2011 debütierte sie am Stanislavsky und Nemirovich-Danchenko Theater in Moskau, wo sie seither regelmässig in Partien wie Marfa (Chowanschtschina), Amneris (Aida), Pauline (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin) und Lyubasha (Die Braut des Zaren) zu erleben ist. Für ihre Interpretation der Amneris (Inszenierung: Peter Stein) wurde sie 2015 für die Goldene Maske als beste Hauptdarstellerin nominiert. 2016 debütierte sie am Bolshoi-Theater in Moskau als Maddalena (Rigoletto), wo sie in derselben Spielzeit auch Marguerite (La Damnation de Faust) verkörperte. Ebenfalls 2016 sang sie die Titelpartie in Carmen in Jekaterinburg sowie im Stanislavsky-Theater in Moskau. In der Spielzeit 2016/17 folgte ihr Hausdebüt an der Royal Opera in London als Fürstin von Bouillion (Adriana Lecouvreur) an der Seite von Angela Gheorghiu. Ausserdem war Ksenia Dudnikova am Theater Genf in einer konzertanten Aufführung in der Titelpartie von Tschaikowskis Die Jungfrau von Orleans zu hören. Zu ihrem Repertoire gehören die Partien des Wanja (Glinkas Iwan Susanin), Frosia (Prokofjews Semyon Kotko), Dalila (Samson et Dalila), Marina (Boris Godunow), Leonor (La Favorite) sowie Verdis Requiem und Lennox Berkeleys Stabat Mater. Im Sommer 2017 trat sie als Amneris mit dem Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel auf und debütierte als Sonyetka in Lady Macbeth von Mzensk an den Salzburger Festspielen. In der laufenden Saison wird sie La principessa di Bouillon in Adriana Lecouvreur am Teatro de la Maestranza in Sevilla singen.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017

Irène Friedli

Irène Friedli, Mezzosopran

Irène Friedli, Mezzosopran

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen Brigitte Fassbaenders teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels Kind und die Zauberwelt, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. Im Frühjahr 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, Auntie in Peter Grimes, Mrs. Umney in Das Gespenst von Canterville von Marius Felix Lange, als Margret (Wozzeck) und im Verzauberten Schwein zu hören.

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Julie Fuchs

Julie Fuchs, Sopran

Julie Fuchs, Sopran

Julie Fuchs studierte zunächst Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe, u.a. des Operalia-Wettbewerbs von Plácido Domingo. 2014 wurde sie bei «Les Victoires de la Musique Classique», dem bedeutendsten Preis für klassische Musik in Frankreich, zur besten Opernsängerin ausgezeichnet. Sie sang Servilia (La clemenza di Tito) am Théâtre des Champs-Elysées unter Jérémie Rhorer, Galatea (Acis et Galatea) in Aix-en-Provence und Venedig, die Titelpartie in Ciboulette an der Opéra Comique, Alphise (Les Boréades) in Aix-en-Provence sowie Versailles unter Marc Minkowski und Maria in The Sound of Music am Théâtre du Châtelet in Paris. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski in der Philharmonie de Paris, dem Orchestra La Scintilla unter Teodor Currentzis in Zürich sowie beim Salzburg Festival und den Chorégies d’Orange zu hören, gab zahlreiche Rezitals und musiziert mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. Von 2013/14 bis 2014/15 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in ci­men­to), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) und Angelica (Orlando) zu hören war. Unlängst sang sie La Folie (Platée) an der Opéra de Paris unter Marc Minkowski, Musetta an der Bayerischen Staatsoper sowie Marie (La Fille du régiment) in Lausanne und an der Wiener Staatsoper. Geplant sind u.a. Esther (Trompe-la-mort) an der Pariser Oper sowie Léïla (Les Pêcheurs de perles) am Théâtre des Champs-Elysées. 2015 erschien ihre erste Solo-CD Yes.

L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Delphine Galou

Delphine Galou, Alt

Delphine Galou, Alt

Delphine Galou stammt aus Paris und studierte Philosophie an der Sorbonne wie auch Gesang und Klavier. Nach dem Beginn ihrer Karriere als Ensemblemitglied der «Jeunes Voix du Rhin» an der Opéra National du Rhin in Strasbourg beschloss Delphine Galou, sich auf Barockmusik zu spezialisieren. Seither arbeitet sie regelmässig mit DirigentInnen wie Thomas Hengelbrock, Ottavio Dantone, Andrea Marcon, Alan Curtis, Jordi Savall, Jonathan Cohen, Jean-Christophe Spinosi, Marc Minkowski, und Emmanuelle Haïm zusammen. 2004 wurde sie von der Französischen Vereinigung zur Förderung junger Künstler zur «Entdeckung des Jahres» ernannt. In den letzten Jahren trat Delphine Galou u.a. in Vivaldis Orlando furioso am Théâtre des Champs-Elysées, an der Oper Frankfurt sowie am Theater Basel auf, interpretierte Disinganno (Händels Il trionfo del tempo e del disinganno) an der Staatsoper Berlin sowie Bradamante (Alcina) in Basel, Lausanne und Bremen, sang Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) am Theater an der Wien, die Titelpartie in Rinaldo in Reggio Emilia und Ferrara, Berenice in Vivaldis Il farnace am Maggio Musicale in Florenz und Orfeo (Glucks Orfeo ed Euridice) an der Opéra de Montpellier. Im Konzertfach ist sie u.a. Stammgast beim Festival de Beaune. In der Spielzeit 2014/15 war sie als Bradamante (Alcina) beim Musikfest Bremen zu hören und gab ihr Debüt am Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel als Andronico (Tamerlano), den sie kurz darauf auch in Amsterdam interpretierte. Am Opernhaus Zürich sang sie Damira in Vivaldis La verità in cimento. Aktuelle Engagements führten sie u.a. als Disinganno nach Berlin und als Bradamante nach Monte-Carlo.

 

L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Hibla Gerzmava

Hibla Gerzmava, Sopran

Hibla Gerzmava, Sopran

Hibla Gerzmava studierte Gesang am staatlichen Konservatorium in Moskau. 1994 gewann sie beim Tschaikowski-Wettbewerb den Grand Prix, was ihr den internationalen Durchbruch ermöglichte. Seit 1995 tritt sie als Solistin für das Moskauer Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko-Theater auf, wo sie u.a. Partien wie Donna Anna (Don Giovanni), Lucia (Lucia di Lammermoor), Mimì (La bohème), Adina (L’elisir d’amore), und Violetta (La traviata) singen konnte. Für ihre Interpretationen der Titelpartie in Médée sowie als Lucia am selben Haus erhielt sie jeweils die Goldene Maske. Heute ist die Sopranistin in allen grossen Opernhäusern der Welt zu Gast. Am Royal Opera House in London sang sie u.a. Donna Anna, Amelia (Simon Boccanegra) und Tatjana (Eugen Onegin), in der Opéra Bastille war sie als Elisabeth (Don Carlos) und im Palais Garnier als Vitellia (La clemenza di Tito) zu erleben, an der Wiener Staatsoper gastierte sie ebenfalls als Vitellia sowie als Donna Anna, an der Metropolitan Opera in New York verkörperte sie Donna Anna, Liù (Turandot), Mimì, Desdemona (Otello) sowie Antonia und Stella (Les Contes d’Hoffmann). Ebenfalls als Mimì gab sie ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2016/17 debütierte sie an der Semperoper Dresden als Desdemona, am Bolschoj-Theater in Moskau als Violetta und an der Scala di Milano in der Titelpartie von Anna Bolena. Hibla Gerzmava ist auch regelmässig im Konzert zu erleben. So sang sie u.a. am 68. Edinburgh International Festival Janaceks Glagolitische Messe, bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele in Sotschi den Olympic Waltz unter Valery Gergiev und in der Royal Festival Hall Verdis Requiem unter Antonio Pappano.

La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018

Edita Gruberova

Edita Gruberova, Sopran

Edita Gruberova, Sopran

Edita Gruberova wird nicht zu Unrecht von der Presse als «Prima donna assoluta, Phänomen der Koloratur, Diva des Belcanto Gesangs» gefeiert. Begeisterte Ovationen des Publikums bestätigen dies nach jedem Auftritt. Edita Gruberova, in Bratislava geboren, studierte am dortigen Konservatorium und bei Ruthilde Boesch in Wien. Ihre internationale Karriere begann sie an der Wiener Staatsoper als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos unter Karl Böhm. In kürzester Zeit gelangte sie zu Weltruhm und wurde zu einer der gefragtesten Interpretinnen der Rollen der Zerbinetta, Konstanze, Donna Anna, Rosina, Gilda, Violetta und Lucia, die sie an den berühmtesten Opernhäusern wie der Mailänder Scala, London Covent Garden, Metropolitan Opera New York, Grand Opéra Paris und an den Opernhäusern Berlin, München, Genf, Zürich, Florenz, Madrid und Barcelona interpretierte. Selten aufgeführte Opern werden für Edita Gruberova in den Spielplan genommen. Maria Stuarda, I Puritani, Linda di Chamounix und Roberto Devereux in der Wiener Staatsoper, La sonnambula in Genf und Neapel, I Capuleti e i Montecchi in London, I Puritani bei den Bregenzer Festspielen und an der Metropolitan Opera, Roberto Devereux, Anna Bolena und Beatrice di Tenda in Barcelona, La Fille du RégimentLinda di ChamounixRoberto Devereux, Anna Bolena und Beatrice di Tenda in Zürich, Anna Bolena und I Puritani an der Münchner Staatsoper, um nur einige Produktionen zu nennen. 2003 folgte ihr triumphales Norma-Debüt in Tokio, 2004 ihr sensationeller Erfolg als Elisabetta in einer Neuproduktion von Roberto Devereux an der Münchner Staatsoper sowie ihr Europadebüt als Norma in Baden-Baden mit CD-Einspielung. Die Norma sang sie ausserdem 2005 konzertant an der Wiener Staatsoper, 2010 bei den Salzburger Festspielen und 2006 szenisch an der Bayerischen Staatsoper. Als Lucrezia Borgia debütierte sie 2007/08 in Barcelona, 2008/09 an der Staatsoper München. Edita Gruberova ist ständiger Gast der Opernfestspiele von München und Salzburg. An folgenden Opernverfilmungen hat sie mitgewirkt: Hänsel und Gretel, Rigoletto, Arabella, Ariadne auf Naxos und Così fan tutte. Sie hat mit allen renommierten Dirigenten und Regisseuren gearbeitet. Edita Gruberova hat zahlreiche Einspielungen vorgenommen: mehrere Opern Recitals, Wahnsinnsszenen italienischer und französischer Opern; für DGG Hoffmanns Erzählungen, für Philips Maria StuardaDie Fledermaus und Ariadne auf Naxos, für Teldec Die FledermausDie Zauberflöte, Don Giovanni, La finta giardiniera, Lucia di Lammermoor und La traviata, für Emi Lucia di Lammermoor und I Capuleti e i Montecchi, für Decca Die Entführung aus dem Serail, um nur einige ihrer wichtigsten Opernaufnahmen zu nennen. Bei Nightingale Classics sind bereits erschienen: Beatrice di Tenda, Linda di Chamounix, Anna Bolena, Maria di Rohan, La Fille du Régiment, Maria Stuarda, Die Fledermaus, Tancredi, Lucia di Lammermoor, Il barbiere di Siviglia, ausserdem Wahnsinns-Arien, Arien der Tudor-Königinnen, eine Operettenaufnahme, internationale Kinderlieder, Strauss-Lieder und The Anniversary ConcertKanonische Gesänge, Weihnachtslieder und eine Aufnahme mit dem japanischen Countertenor Yoshikazu Mera. Ausserdem eine Duo-Liedplatte mit Vesselina Kasarova sowie Gesamtaufnahmen und DVDs von Norma, Roberto Devereux und Lucrezia Borgia. Edita Gruberova ist auch als Konzert- und Liedsängerin international geschätzt. Edita Gruberova ist österreichische und bayerische Kammersängerin, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper und hat folgende Auszeichnungen erhalten: Franco-Abbiati-Kritikerpreis in Italien für die beste Darstellung einer italienischen Opernpartie (Lucia), Sir Lawrence Olivier-Award, Bellini d’oro für hervorragende Gesangsleistungen und Verdienstorden der Republik Österreich.

Galakonzert Edita GruberovaVorstellung am 18 Feb 2018

Sen Guo

Sen Guo, Sopran

Sen Guo, Sopran

Sen Guo wurde in Shanxi (China) geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium und am Zhou Xiao Yan Opera Center in Shanghai. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. In der Spielzeit 2001/ 02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Violetta (La traviata), Gilda (Rigoletto) und Musetta (La bo­hème) am Grand Theatre in Shanghai und Oscar (Un ballo in maschera) am Nationaltheater Peking. Als Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit 2002/03 war sie u.a. als Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Musetta, Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda zu erleben. In jüngerer Zeit sang sie am Opernhaus Zürich u.a. die Königin der Nacht, Nanetta (Falstaff), Clorinda (La cenerentola), Oscar und Madame Herz (Der Schauspieldirektor) und war in der Kinderoper Das verzauberte Schwein, Don Carlo sowie Lady Macbeth von Mzensk zu hören. Zudem sang sie Gilda in der Rigoletto-Produktion der Oper Schenkenberg im Sommer 2016 und Clorinda in Monte Carlo, Amsterdam und Versailles.

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Anja Harteros

Anja Harteros, Sopran

Anja Harteros, Sopran

Anja Harteros ist eine der gefragtesten Sopranistinnen unserer Zeit. Ihre internationale Karriere führte sie u.a. an die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden London, die Staatsopern in München, Wien, Berlin, Hamburg und Dresden, die Opernhäuser in Florenz, Amsterdam, Paris, Genf, Tokyo sowie zu den Salzburger Festspielen. Ihr Repertoire umfasst Partien von Händel (Alcina), Mozart (Contessa, Fiordiligi, Donna Anna, Elettra), Weber (Agathe) sowie hauptsächlich von Verdi, Puccini, Wagner und Richard Strauss. Anja Harteros arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Marek Ja­now­ski, Philipp Jordan, James Levine, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Roger Norrington, Antonio Pappano, Kirill Petrenko, Donald Runnicles und Christian Thielemann zusammen. 2007 wurde ihr der Titel der «Bayerischen Kammersängerin» verliehen. Ihre Diskographie umfasst unter anderem die Grammy-nominierte Traviata unter Zubin Mehta, La forza del destino und Lohengrin aus München sowie Aida aus Rom unter Antonio Pappano. Ihre Lieder-CD «Von ewiger Liebe» mit Wolfram Rieger wurde mit dem «Orphée d’Or» ausgezeichnet. Neben Gastauftritten in Berlin, Paris und Wien war sie in der Spielzeit 2016/17 als Maddalena di Coigny in Andrea Chénier sowie als Elisabeth in Tannhäuser an der Bayerischen Staatsoper zu sehen sein. Zudem gastierte sie bei den Salzburger Osterfestspielen 2017 als Sieglinde (Die Walküre). In der Kritikerumfrage der Zeitschrift «Opernwelt» wurde sie zur Sängerin des Jahres 2017 gewählt.

ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017

Salome Jicia

Salome Jicia, Sopran

Salome Jicia, Sopran

Salome Jicia stammt aus Georgien. Nach dem Abschluss ihres Klavierstudiums begann sie ihre Gesangsausbildung in ihrem Heimatland und setzte diese bald darauf an der Santa Cecilia Akademie in Rom bei Renata Scotto sowie an der Rossini Opera Akademie bei Maestro Alberto Zedda fort. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe, darunter der Grand-Prix am International Music Festival in der Türkei. Sie gab zahlreiche Konzerte in Berlin, Polen und Georgien, wo sie u.a. auch mit José Carreras auf der Bühne stand. An der Staatsoper in Tiflis sang sie die Aspasia (Mitridate, re di Ponto). Diese Rolle verkörperte sie auch am Armel-Musikfestival in Budapest. Des Weiteren war sie als Rosina (La finta semplice) in Como, Cremona und Pavia, als Contessa di Foleville (Il viaggio a Reims) in Pesaro und in Semiramide in der Tschaikowski Concert Hall im Rahmen des 10. internationalen Musikfestivals in Moskau zu sehen. In der Spielzeit 2016/17 ist sie als Elena (La donna del lago) am Rossini Opera Festival in Pesaro, Violetta (La traviata) in Jesi, Semiramide an der Opéra National de Lorraine in Nancy sowie als Sifare (Mitridate, re di Ponto) an der Royal Opera in London zu erleben. 


Julia Kleiter

Julia Kleiter, Sopran

Julia Kleiter, Sopran

Julia Kleiter studierte bei William Workmann in Hamburg und bei Klesie Kelly-Moog in Köln. 2004 debütierte sie als Pamina an der Opéra Bastille in Paris – eine Partie, die sie später u.a. in Madrid, Zürich, beim Edinburgh Festival, New York, München und bei den Salzburger Festspielen sang. Am Opernhaus Zürich war sie unter Nikolaus Harnoncourt neben Pamina auch als Serpetta (La finta giardiniera) und Ilia (Idomeneo) zu hören, unter Franz Welser-Möst als Sophie (Der Rosenkavalier) und Zdenka (Arabella), unter Fabio Luisi als Donna Elvira (Don Giovanni) sowie als Con­tessa (Le nozze di Figaro) und Fiordiligi (Così fan tutte). Weitere Rollen waren u.a. Ännchen in Der Freischütz unter Thomas Hengelbrock in Dortmund und Baden-Baden, Marzelline in Fidelio in Baden-Baden und Madrid unter Claudio Abbado sowie in Paris unter Sylvain Cambreling. Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit waren Fiordiligi und Emma (Schuberts Fierrabras) bei den Salzburger Festspielen, Eva in Die Meistersinger von Nürnberg in Paris unter Philippe Jordan und in Berlin unter Daniel Barenboim sowie ihr Debüt an der Mailänder Scala als Contessa. Zu ihren zukünftigen Plänen zählen 2017 u.a. ihr Debüt als Agathe im Freischütz an der Mailänder Scala, Mahlers 4. Sinfonie unter Daniele Gatti in Amsterdam und Tokio, Bachs Weihnachtsoratorium unter Philippe Jordan in Wien sowie ein Lieder­abend bei der Schubertiade. 2018 kehrt sie als Agathe nach Dresden, als Lisa nach Zürich und als Eva an die Bayerische Staatsoper zurück. 2019 wird sie u.a. als Contessa am Royal Opera House Covent Garden in London debütieren. Julia Kleiter gastiert als Konzert- und Liedersängerin an allen wichtigen Musikzentren.

Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018

Hamida Kristoffersen

Hamida Kristoffersen, Sopran

Hamida Kristoffersen, Sopran

Hamida Kristoffersen stammt aus Norwegen. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität Tromsø, besuchte Meisterkurse bei Kiri Te Kanawa, Birgitte Fassbeander, Barbara Hendricks sowie Enza Ferrari und nimmt seit 2013 regelmässig Unterricht bei Patricia McGaffrey in New York. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem «Premio Verdi 2013» und einem Ingrid Bjoner-Stipendium bei der «Queen Sonja Competition». Bisher war sie als Mimì (La bohème) sowie als Contessa (Le nozze di Figaro) mit der Arctic Opera und dem Arctic Philharmonic Orchestra sowie am Oslo Opera Festival 2012 (Konzert zu Ehren von Kirsten Flagstad) zu erleben. Ausserdem sang sie 2014 in der Oslo Concert Hall sowie beim Neujahrskonzert mit dem NRK (Norwegian Radio Orchestra) und dem Oslo Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2014/15 wurde Hamida Kristoffersen Mitglied im Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. als Pamina (Die Zauberflöte), Tamiri (Il re pastore) sowie in Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Fälle von Oscar Strasnoy, Giannetta (L’elisir d’amore) und Annina (La traviata) zu erleben. 2015 debütierte sie als Micaëla (Carmen) an der Oper Oslo. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher als Dama (Macbeth) und Berta (Il barbiere di Siviglia) auf der Bühne stand. Zudem sang sie im Sommer 2017 Mimì (La bohème) an der Oper Hedeland in Dänemark.

Maria StuardaVorstellung am 08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 Mai 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 Der Traum von DirVorstellung am 02, 05, 07, 09 Dez 2017 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Wiebke Lehmkuhl

Wiebke Lehmkuhl, Alt

Wiebke Lehmkuhl, Alt

Wiebke Lehmkuhl stammt aus Oldenburg. Sie erhielt ihre Gesangsausbildung bei Ulla Groenewold und Hanna Schwarz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Im Mozart-Jahr 2006 wurde sie mit dem Mozart-Preis der Stadt Hamburg ausgezeichnet, 2011 nominierte sie die Zeitschrift «Opernwelt» für ihre Interpretation der Magdalena in Die Meistersinger von Nürnberg am Opernhaus Zürich zur Nachwuchssängerin des Jahres 2012 (Inszenierung: Harry Kupfer, Musikalische Leitung: Daniele Gatti). 2008/2009 trat sie ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an, wo sie u.a. als Erda (Das Rheingold), Annina (Der Rosenkavalier) und als Dritte Dame (Die Zauberflöte) zu erleben war. 2011 sang sie die Dritte Dame bei der Mozartwoche Salzburg unter René Jacobs und debütierte 2012 mit dieser Rolle bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt. Auf den internationalen Konzertpodien ist sie eine gefragte Solistin und war Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Lucerne Festival und dem Festival La folle journée in Nantes sowie in der Tonhalle Zürich, dem Wiener Musikverein und dem Gewandhaus Leipzig. Höhepunkte der jüngsten Zeit waren ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit Schumanns Szenen aus Goethes Faust unter Daniel Harding, Annina (Der Rosenkavalier) bei den Salzburger Festspielen unter Franz Welser-Möst und die Titelpartie in Glucks Orfeo unter Marc Minkowski beim Festival Ré Majeure sowie beim Musikfest Bremen. Geplant sind u.a. Annina (Der Rosenkavalier) in Salzburg und Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) in Paris.

ScarlattiVorstellung am 02 Jul 2018

Karita Mattila

Karita Mattila, Sopran

Karita Mattila, Sopran

Karita Mattila, im finnischen Somero geboren, gehört zu den gefragtesten dramatischen Sopranistinnen der heutigen Zeit. 1986 gab sie ihr Operndebüt als Fiordiligi (Così fan tutte) am Royal Opera House Covent Garden. Seither ist sie an allen bedeutenden Bühnen der Welt mit einem Repertoire aufgetreten, das die grossen Sopranpartien von Mozart, Richard Strauss, Tschaikowski, Verdi, Puccini, Wagner und Janáček wie auch Uraufführungen von Kaija Saariahos Werken umfasst. Ihre Bühnenpräsenz entfaltet sich in der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy (Verdis Don Carlo in Paris, London und Edinburgh), Peter Stein (Simon Boccanegra in Salzburg und Don Giovanni in Chicago) oder Jürgen Flimm (Fidelio an der Metroplitan Opera). Höhepunkte der letzten Zeit waren Kostelnička (Jenůfa) in New York, San Francisco und München, Emilia Marty (Věc Makropulos) an der Met, der Finnischen Nationaloper und bei den BBC Proms, die Titelrolle in Ariadne auf Naxos in Paris, München und London sowie ihr Rollendebüt als Kundry (Parsifal) bei den Musikfestspielen in Turku. Aufnahmen umfassen u.a. Die Meistersinger von Nürnberg mit Sir Georg Solti und Jenůfa mit Bernhard Haitink, die beide mit einem «Grammy» ausgezeichnet wurden, wie auch Strauss’ Vier letzte Lieder, Schönbergs Gurrelieder und Schostakowitschs 14. Sinfonie. Für ihre Rollenportraits wurde Karita Mattila mit zahlreichen Preisen bedacht, darunter mehrere Nominierungen für den «Laurence Olivier Award», der Chevalier des Arts et des Lettres, «Musician of the year» (Musical America) und der «Royal Philharmonic Society Award». Seit Beginn ihrer Laufbahn widmet sich Karita Mattila auch der Liedkunst und gestaltet regelmässig Rezitale.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Waltraud Meier

Waltraud Meier, Mezzosopran

Waltraud Meier, Mezzosopran

Waltraud Meier, geboren in Würzburg, studierte Anglistik sowie Romanistik und nahm privaten Gesangsunterricht in Köln. Ihr internationales Debüt gab sie 1980 in Buenos Aires als Fricka (Walküre). Mit dem triumphalen Erfolg als Kundry in Parsifal begann 1983 bei den Bayreuther Festspielen ihre Weltkarriere, die sie an die grossen Bühnen Europas und Amerikas führte. In Bayreuth wechselte sie ins dramatische Sopranfach und sang die Isolde in der Tristan-Inszenierung von Heiner Müller unter Daniel Barenboim. Ebendort verkörperte sie 2000 die Sieglinde in der Walküre des «Millenniums-Rings». Heute gilt Waltraud Meier als eine der international bedeutendsten Wagner-Sängerinnen unserer Zeit. Auch im italienischen und französischen Fach ist die Sängerin weltweit als Eboli, Amneris, Santuzza und Didon (Les Troyens) gefragt. In der Saison 2003/04 widmete sie sich ausschliesslich dem Konzert- und Liedgesang, der seither in ihrer Arbeit einen grossen Raum einnimmt. In jüngster Zeit sang sie u.a. Leonore (Fidelio) in München, Paris und Wien, Marie (Wozzeck) und Venus (Tannhäuser) in München, Santuzza (Cavalleria Rusticana) in Zürich und an der Deutschen Oper in Berlin, Klytämnestra (Elektra) auf der Salzburger Festspielbühne, in Aix-en-Provence, Dresden, Mailand, an der Deutschen Oper in Berlin sowie in München und verkörperte Kundry (Parsifal) an der Wiener Staatsoper. Die mit vielen Preisen und Auszeichnungen geehrte Künstlerin ist Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper sowie der Wiener Staatsoper. Eine umfangreiche Diskographie sowie viele auf DVD festgehaltetene Produktionen zeugen von Waltraud Meiers stimmlicher und darstellerischer Vielseitigkeit.

 

Liederabend Waltraud MeierVorstellung am 15 Nov 2017

Elena Moşuc

Elena Moşuc, Sopran

Elena Moşuc, Sopran

Elena Moşuc, geboren in Iasi (Rumänien), studierte am Konservatorium in Iasi und gewann noch vor Abschluss ihres Studiums mehrere internationale Gesangswettbewerbe. 2009 pro­movierte sie mit einer Dissertation über das Thema «Wahnsinn in den italienischen Opern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.» Seit ihrem Karrierebeginn ist sie dem Opernhaus Zürich eng verbunden. Sie trat hier u.a. als Königin der Nacht, Konstanze, Donna Anna, Lucia di Lammermoor, Linda di Chamounix, Elvira, Gilda, Violetta, Luisa Miller, Sophie, Zerbinetta, Aminta/Timidia (Die schweigsame Frau), Musetta, Micaëla, Marguerite, Liù, Medora (Il corsaro), Nedda, Mrs. Alice Ford, Olympia, Antonia und Giulietta auf. Gastengagements führen sie immer wieder an die bedeutendsten Häuser und Festivals von Europa sowie in die USA ,nach Japan und China; dabei hat sie mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Christoph von Dohnányi, Fabio Luisi, Lorin Maazel, Gustavo Dudamel, Daniel Harding und Regisseuren wie Franco Zeffirelli, Ruth Berghaus, Sven-Eric Bechtolf, Stefan Herheim und Martin Kušej zusammengearbeitet. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehören ihre Rollendebuts als Mimì, Norma und Maria Stuarda in Zürich und an der Staatsoper Berlin, ihre Interpretationen der Violetta Valéry an der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper und in der Arena di Verona, Gilda an der Wiener Staatsoper und in Mailand, Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) in Zürich und bei den Salzburger Festspielen, Luisa Miller in Mailand, die vier Frauenrollen von Les Contes d’Hoffmann an der Staatsoper Hamburg, an der Deutschen Oper Berlin und in Zürich sowie Lucrezia Borgia in Brüssel.

Liederabend Elena MoșucVorstellung am 21 Jun 2018

Hanna-Elisabeth Müller

Hanna-Elisabeth Müller, Sopran

Hanna-Elisabeth Müller, Sopran

Hanna-Elisabeth Müller stammt aus Mannheim, wo sie ihr Gesangsstudium bei Rudolf Piernay absolvierte. Weiteren Feinschliff holte sie sich in Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Elly Ameling und Thomas Hampson. Seit ihrem Lieddebüt beim Heidelberger Frühling 2011 tritt sie in wichtigen Liedzentren auf, u. a. in der Kölner Philharmonie, im De Singel Antwerpen und beim Festival Rheinvokal. Von 2012-2016 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie neben vielen weiteren Rollen auch Pamina, Zerlina, Susanna, Servilia (La clemenza di Tito), Gretel, Infantin Donna Clara (Zemlinskys Der Zwerg), Sophie (Werther) und Marzelline sang. 2014 erlebte sie mit ihrem Debüt als Zdenka (Arabella) an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen ihren internationalen Durchbruch und wurde kurz darauf von der Zeitschrift Opernwelt als „Nachwuchskünstlerin des Jahres 2014“ ausgezeichnet. Auch an der Semperoper in Dresden im Herbst 2014 sowie in der Münchner Neuproduktion von Richard Strauss‘ Arabella unter Philippe Jordan schlüpfte sie während der Festspiele 2015 in diese Rolle, bevor sie im Herbst als Sophie in einer Neuinszenierung von Strauss‘ Rosenkavalier in Amsterdam ihr Haus- und Rollendebüt gab. Die Spielzeit 2016/17 begann sie mit einer Konzert- und DVD-Aufnahme von Brahms‘ Deutschem Requiem mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst im Kloster Melk. Ausserdem debütierte sie an der New-Yorker MET als Marzelline (Fidelio) in einer Produktion von Jürgen Flimm. Im Mai folgt ihr Hausdebüt an der Mailänder Scala, wo sie erstmals die Donna Anna in der Don-Giovanni-Produktion von Robert Carsen unter der Leitung von Pavo Järvi singt.

IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018

Paula Murrihy

Paula Murrihy, Mezzosopran

Paula Murrihy, Mezzosopran

Paula Murrihy stammt aus Irland. Sie studierte am DIT Conservatory of Music and Drama in Dublin und anschliessend am New England Conservatory in Boston. Sie gehörte zum Britten-Pears Young Artist Programme, war Studentin an der Santa Fe Opera und Teilnehmerin beim Merola Opera Program. 2011 wurde sie mit dem Anny-Schlemm-Preis ausgezeichnet. Gastengagements führten sie u.a. an das ROH Covent Garden London, an die Santa Fe Opera, die Boston Lyric Opera, das Théâtre du Capitole Toulouse und die Los Angeles Opera. Seit 2009 zählt sie zum Ensemble der Oper Frankfurt. Dort übernahm sie Partien wie Hänsel (Hänsel und Gretel), Tebaldo (Don Carlo), Polissena (Radamisto), Mag Page (Falstaff), Bizets Carmen und Octavian (Der Rosenkavalier) – eine Rolle, die sieauch an der Nederlandse Opera Amsterdam und an der Oper Stuttgart verkörperte. Im Konzert trat sie u.a. in der Matthäuspassion mit dem Orchestra of Enlightenment sowie bei den BBC Proms mit Haydns Paukenmesse auf. Unter Teodor Currentzis sang sie unlängst Dorabella (Così fan tutte), Cherubino (Le nozze di Figaro), die Kindertotenlieder von Gustav Mahler sowie Hindemiths Die Junge Magd beim Diaghilev Festival in Perm.  Zudem stellte sich Paula Murrihy als Liedinterpretin beim Aldeburgh Festival, beim Wexford Festival und in der New Yorker Carnegie Hall sowie an der Oper Frankfurt vor. Geplant sind u.a. Stéphano in Gounods Roméo et Juliette an der New Yorker Met unter Gianandrea Noseda sowie Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) und Ruggiero (Alcina) an der Santa Fe Opera.

L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Catherine Naglestad

Catherine Naglestad, Sopran

Catherine Naglestad, Sopran

Catherine Naglestad, geboren in Kalifornien, studierte Gesang in San Francisco, Rom, Mailand sowie New York und ist heute als Sopranistin international präsent. Die Bandbreite ihrer Rollen umfasst Konstanze, Alcina, Alceste, Fiordiligi, Salome, Cio-Cio San, Norma und Manon Lescaut und wurde in letzter Zeit ergänzt durch erfolgreiche Interpretationen von Wagnerpartien wie Senta (Der fliegende Holländer) an der Nederlandse Opera mit Hartmut Haenchen, Brünnhilde (Siegfried) an der Bayerischen Staatsoper mit Kent Nagano und Sieglinde (Die Walküre), erneut mit Hartmut Haenchen in Amsterdam. Auch Verdi nahm einen wichtigen Platz ein in ihrem Schaffen der letzten Zeit. So war Catherine Naglestad etwa als Amelia (Un ballo in maschera), Elisabetta (Don Carlo) und Leonora (La forza del destino) zu erleben. Besonders aufgefallen ist die Künstlerin als Tosca, die sie u.a. in Wien, Berlin, München, Paris, Orange, Zürich und London verkörperte. 2006 wurde Catherine Naglestad in Stuttgart, wo sie als Sängerin und Darstellerin gross geworden war, zur Kammersängerin ernannt und von der Zeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt. Neben vielen weiteren Preisen erhielt sie den Maria Callas Debut Artist of the Year Award der Oper Dallas für ihre Interpretation der Tosca. Zahlreiche Produktionen mit Catherine Naglestad sind auf DVD erschienen, darunter Der fliegende Holländer, La clemenza di Tito, Alceste, Alcina und Die Entführung aus dem Serail. In Zürich war sie bereits als Minnie (La fanciulla del West), Tosca sowie Santuzza (Cavalleria rusticana) zu hören. Zuletzt war sie als Salome an der Deutschen Oper Berlin zu Gast. An den Münchner Opernfestspielen 2017 sang sie die Carlotta Nardi (Die Gezeichneten).

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Margarita Nekrasova

Margarita Nekrasova, Mezzosopran

Margarita Nekrasova, Mezzosopran

Margarita Nekrasova stammt aus Russland. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung am Staatlichen Konservatorium Moskau. Seit 1994 ist sie als Solistin für die Neue Oper Moskau tätig, wo sie auch an mehreren CD-Aufnahmen beteiligt war. Die Mezzosopranistin war an zahlreichen Opernhäusern und Musikfestivals zu Gast, so u.a. am Teatro Comunale in Florenz, der Scala di Milano, der Staatsoper und der Komischen Oper Berlin, dem Liceu in Barcelona sowie auf weiteren Bühnen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Israel, Japan und in Tschechien. Sie arbeitete u.a. mit den Dirigenten Vladimir Jurowski, Semyon Bychkov, Riccardo Muti, Eri Klas, Marco Boemi, Daniel Barenboim, Vladimir Fedoseev, Kirill Petrenko, Kent Nagano, Kazushi Ono. Zu ihrem Repertoire zählen die Rollen der Herodias (Salome), Konchakovna (Borodins Prinz Igor), Xenias Amme sowie die Schenkwirtin (Mussorgskis Boris Godunow), der Engel (Rubinsteins Der Dämon), Lyubasha (Rimsky-Korsakows Die Zarenbraut), Amneris (Aida), Fenena (Nabucco), Ulrica (Un ballo in maschera), Polina und Gräfin (Tschaikowskis Pique Dame), die Hexe (Dido und Äneas), Elisabetta (Maria Stuarda), Marfa (Mussorgskis Chowanschtschina), Flora (La traviata), Azucena (Il trovatore), Norn (Götterdämmerung) sowie viele weitere. Im Konzert war sie bereits mit Verdis und Mozarts Requiem und Pergolesis und Rossinis Stabat Mater zu hören. In der Spielzeit 2016/17 sang sie u.a. Filippjewna an der Neuen Oper Moskau sowie an der Komischen Oper Berlin, die Wirtin (Der feurige Engel) in Lyon und Brangäne (Tristan und Isolde) an der Neuen Oper Moskau.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu, Mezzosopran

Liliana Nikiteanu, Mezzosopran

Liliana Nikiteanu begann ihre Gesangsausbildung 1977, zunächst im Musikgymnasium, dann im Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche internationale Preise: 1984 Barcelona „Francesco Vinas“, 1986 Belgrad, 1989 Wien „Belvedere“ und 1991 Genf. Ihr Repertoire beinhaltet über 80 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Mitglied des Ensembles ist, oder in anderen wichtigen Opernhäusern gesungen hat: Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille in Paris, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Jezibaba (Rusalka) in Montreal, Sextus (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Sivigla) in Wien und München; Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunov) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in Cité de la Musique in Paris, Margarethe (La Damnation de Faust) in Bruxelles, Dulcinee (Don Quichotte) im Theater an der Wien, etc. In Zürich verkörperte Liliana Nikiteanu alle Mozartpartien ihres Faches: Idamante, Cherubino, Dorabella, Despina, Zerlina, Don Ramiro, Cecilio, Giacinta, Annio, Marcellina und sang auch Partien im dramatischeren Fach wie z.B. Ljubascha (Die Zarenbraut), Die Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d`Eté unter Heinz Holliger, in Sao Paulo Mozarts Requiem mit John Neschling, in Kopenhagen Verdis Requiem unter Aldo Ceccato und in Tel Aviv und Haifa und Bruckners Te Deum unter Zubin Mehta. 2005 sang Liliana Nikiteanu im Petersdom in Rom zur 500-Jahr-Feier „Schweizergarde des Papstes“. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, John Eliot Gardiner, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst, Vladimir Fedosejew, Philippe Jordan u.a.

La Fille du régimentVorstellung am 16, 19, 22 Dez 2017 Der fliegende HolländerVorstellung am 18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018 Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera, Sopran

Rebeca Olvera, Sopran

Rebeca Olverastammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und machte ihr professionelles Debüt als Marie in La Fille du régiment im Palacio de Bellas Artes. 2006 gewann sie den Publikumspreis des Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerbs in Wien. Von 2005-2007 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wurde an­schliessend festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Sie sang Rollen wie Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma). Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus in Dortmund, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salz­burger Festspielen. Unlängst sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich debütierte sie kürzlich als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) – eine Rolle, die sie auch an der Royal Danish Opera sang –sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz.

Hexe Hillary geht in die OperVorstellung am 24, 27 Sep; 17, 17 Dez 2017; 16, 17, 17 Jan; 25, 25 Feb; 03, 04, 04 Mär 2018 Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018

Ailyn Perez

Ailyn Perez, Sopran

Ailyn Perez, Sopran

Ailyn Pérez studierte an der Indiana University und der Academy of Vocal Arts in Philadelphia. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie die Titelrolle in Lucia di Lammermoor, Susanna (Le nozze di Figaro), Adina (L’elisir d’amore), Suzel (Mascagnis L’amico Fritz), Mimì (La bohème), Anna (Le Villi) und Gilda (Rigoletto). In der Rolle der Violetta Valéry (La traviata) war Ailyn Pérez bereits an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper München, am Royal Oper House Covent Garden in London sowie in San Francisco zu erleben. Gastengagements führten sie weltweit an eine Vielzahl renommierter Opernhäuser, darunter die Wiener Staatsoper, die Dallas Opera, die Opera Company von Philadelphia sowie die San Diego Opera, das Teatro Municipal de Santiago und das Palau de les Arts in Valencia. An der Seite von Vittorio Grigolo als Chevalier übernahm sie die Titelpartie in Manon Lescaut unter der Leitung von Lorin Maazel. 2012 gewann Ailyn Pérez den renommierten Richard Tucker Award. Während der Spielzeit 2012/13 gastierte sie erstmalig am Bolschoi Theater in Moskau als Mimì und debütierte als Alice Ford (Falstaff) beim Glyndebourne Festival. In der Spielzeit 2014/15 gab sie u.a. ihr Rollendebüt als Liù (Turandot) am Royal Opera House Covent Garden, sang Gilda in Hamburg und interpretierte die Titelrolle in Massenets Manon ebenfalls in London. Erst kürzlich gab Ailyn Perez ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Micaëla (Carmen) und sang Desdemona (Otello) in Houston. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Amelia Grimaldi (Simon Boccanegra) zu erleben.

La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018

Mélissa Petit

Mélissa Petit, Sopran

Mélissa Petit, Sopran

Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren. 2004 begann sie ihr Gesangsstudium am Konservatorium in Saint-Raphaël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira, Königin von Kastilien in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Dialogues des Carmélites von Poulenc zu hören. Ausserdem sang sie dort die Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in der Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra, Königin von Ägypten von Mattheson. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und war hier u.a. als Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), als Philidel (King Arthur) sowie als Servilia in La clemenza di Tito zu erleben und sang Ännchen in Der Freischütz, Sophie in Massenets Werther, Créuse (Médée) und Eurilla (Haydns Orlando paladino). In der Saison 2015/16 debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris in der Rolle der Giannetta (L’elisir d’amore) und im Sommer 2017 als Micaëla (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen.

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018

Judith Schmid

Judith Schmid, Mezzosopran

Judith Schmid, Mezzosopran

Judith Schmid begann ihre musikalische Lauf­bahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipen­dien ermöglichten es ihr, sich an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99), arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiter­entwick­lung. Am Opernhaus Zürich brillierte sie u.a. als Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Bersi (Andrea Chénier). Im Konzert trat sie mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. Opern und Konzert sind ihre Schwerpunkte, daneben nehmen Lied und Oratorium einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. 2007 erschien ihre erste Lied-CD unter dem Titel Rosenblätter, die vom Radio SRF 2 im Klassikmagazin in die Auswahl Beste CDs 2008 gewählt wurde. 2016/17 sang sie am Opernhaus Zürich Maddalena in Rigoletto sowie Polina in Pique Dame und debütierte am Staatstheater Nürnberg als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) und Erste Norn / Flosshilde (Götterdämmerung). Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Martina Serafin

Martina Serafin, Sopran

Martina Serafin, Sopran

Martina Serafin wurde in Wien geboren und studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Von 1995 bis 2000 war sie Ensemblemitgliedan der Grazer Oper. Gastengagements führen sie an die renommiertesten Opernhäuser der Welt, u.a. ans Royal Opera House Covent Garden in London, an die Mailänder Scala, nach Rom, ans Liceu in Barcelona, nachZürich, Paris, Verona, Bologna, Cagliari, Amsterdam sowie an die Staatsopern in Wien, Dresden, München und Hamburg. Ihr USA-Debüt gab sie als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier an der San Francisco Opera. Zu Martina Serafins wesentlichen Partien der letzten Zeit gehören u.a. Lisa (Pique Dame), Elsa (Lohengrin), Sieglinde (Die Walküre), Elisabeth (Tannhäuser), Lady Macbeth (Macbeth), Maddalena (Andrea Chénier), Donna Elvira (Don Giovanni) sowie die Titelpartien in Puccinis Tosca, Manon Lescaut und Turandot. An der Wiener Staatsoper debütierte Martina Serafin 2005 als Donna Elvira und sang in der Folge auch die Marschallin, Lisa und Sieglinde. Zukünftige Engagements führen sie u.a. als Tosca ans Royal Opera House Covent Garden, als Sieglinde an die Metropolitan Opera, als Maddalena nach Wien und als Elisabetta an die Scala.

TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018

Doris Soffel

Doris Soffel, Librettist

Doris Soffel, Librettist

Doris Soffel studierte an der Münchner Hochschule für Musik, zunächst Violine, dann Gesang bei Marianne Schech. Sie debütierte bei den Bayreuther Jugend-Festspielen als Isabella (Wagners Das Liebesverbot). Daraufhin holte sie Wolfgang Windgassen ins Ensemble der Stuttgarter Oper, wo sie sich ein breites Repertoire mit Rollen ihres Fachs aufbauen konnte. Mit ihrem Erfolg an Covent Garden als Sesto und als Orlofsky  begann 1984 ihre internationale Karriere. Es folgten ein Gastvertrag an der Bayerischen Staatsoper unter Sawallisch sowie Engagements an allen grossen Opern- und Konzerthäusern der Welt. Zu ihren wichtigsten Rollen gehörten Carmen, Charlotte und Mar­guerite (La Damnation de Faust). In der Münchner Uraufführung von Aribert Reimanns Troades sang sie Kassandra. Als gefragte Wagner- und Strauss-Sängerin sang sie Kundry unter Christian Thielemann, Ortrud unter Fabio Luisi sowie Fricka (Rheingold und Walküre) unter Georg Solti in Bayreuth und  Waltraute (Götterdämmerung) unter Zubin Mehta. Beide Rollen sang sie später in Ring-Inszenierungen in Köln (Robert Carsen), Amsterdam (Pierre Audi), Dresden (Willy Decker), Mailand und an der Deutschen Oper Berlin. Zu ihrem Repertoire gehören zudem die Amme (Frau ohne Schatten), Herodias (Salome), Klytämnestra (Elektra), Marfa (Chowanschtschina), Ježibaba (Rusalka) und Kabaniča (Katja Kabanowa). Als Konzert- und Liedsängerin ist sie weltweit in allen grossen Konzerthäusern aufgetreten. Ihr vielfältiges Schaffen ist auf Youtube und in etwa 70 CD- und DVD-Aufnahmen dokumentiert. Doris Soffel ist Kammersängerin und Trägerin des Königlichen schwedischen Nordsternordens.

SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Nina Stemme

Nina Stemme, Sopran

Nina Stemme, Sopran

Nina Stemme stammt aus Schweden und ist heute weltweit eine der gefragtesten Sopranistinnen. Auf ihr Debüt als Cherubino in Italien folgten Einladungen an die Opernhäuser von Stockholm, Wien, Dresden, Genf, Zürich, Neapel, Barcelona, New York, San Francisco und an die Festivals von Bayreuth, Salzburg, Savonlinna, Glyndebourne und Bregenz. Nina Stemmes Repertoire umfasst Rosalinde (Die Fledermaus), Mimì (La bohème), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Tosca, Manon Lescaut, Tatjana (Eugen Onegin), Katerina (Martinůs Griechische Passion), Suor Angelica, Gräfin (Le nozze di Figaro), Euridice (Orfeo ed Euridice), Katerina (Lady Macbeth von Mzensk), Marguerite (Faust), Agathe (Der Freischütz), Marie (Wozzeck), Nyssia (Zemlinskys Der König Kandaules), Jenůfa, Marschallin (Der Rosenkavalier), Arabella, Ariadne (Ariadne auf Naxos), Salome, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Senta (Der fliegende Holländer), Sieglinde (Die Walküre), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (La forza del destino) und Aida. Isolde (Tristan und Isolde) sang Nina Stemme beim Glyndebourne Festival, in der EMI-Aufnahme mit Plácido Domingo, bei den Bayreuther Festspielen, am Opernhaus Zürich, am Royal Opera House Covent Garden, in Houston und an der Wiener Staatsoper. Zu ihren jüngsten Erfolgen gehören die drei Ring-Brünnhilden in San Francisco unter Donald Runnicles, Tannhäuser in Paris, La fanciulla del West in Stockholm, Wien und Paris, Fidelio beim Lucerne Festival unter der Leitung von Claudio Abbado sowie Turandot in Mailand und New York. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Marschallin, als Salome und als Isolde zu erleben.

ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018

Anna Stéphany

Anna Stéphany, Mezzosopran

Anna Stéphany, Mezzosopran

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence und an der Bayerischen Staatsoper, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée mit Christian Curnyn am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater und in Stockholm, La Musica/Speranza (L’Orfeo) in München und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Konzerte gab sie in jüngster Zeit u.a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und William Christie, dem Balthasar Neumann Ensemble und Thomas Hen­gelbrock, dem Orchestra La Scintilla und Laurence Cummings sowie mit dem Londoner Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen. Von 2012 bis 2015 gehörte Anna Stéphany zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier u.a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Siébel (Faust), La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Minerva (Il ritorno d’Ulisse in patria) und Venus (King Arthur) zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 sang sie in Zürich bereits Romeo in der Wiederaufnahme von Bellinis I Capuleti e i Montecchi. Ausserdem war sie als Octavian (Der Rosenkavalier) an der Royal Opera in London zu Gast.

IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018

Sarah Maria Sun

Sarah Maria Sun, Sopran

Sarah Maria Sun, Sopran

Sarah Maria Sun ist eine der führenden Interpretinnen Zeitgenössischer Musik. Sie konzertierte mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Thomas Hengelbrock, Susanna Mälkki, Peter Rundel, Heinz Holliger und Christoph Spering; mit Orchestern wie dem Leipziger Gewandhausorchester oder den Berliner Philharmonikern, den Philharmonikern Dresden, dem WDR-, SWR- and BR- und Tokyo-Symphony Orchestra und Ensembles wie musikFabrik Köln, Ensemble Modern, Mosaik, Intercontemporain, den Streichquartetten Diotima, Arditti, Minguet und Signum. Sie war zu Gast an den Opernhäusern in Zürich, Basel, Dresden, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Mannheim, Leipzig und Paris. Ihr Repertoire beinhaltet neben zahlreichen Liedern, Opern- und Oratorienpartien zur Zeit etwa siebenhundert Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Der NDR widmete ihr 2012 und 2016 Portrait-Konzerte. Sie tritt als Solistin in Häusern und Festivals wie Suntory Hall Tokyo, Muziekgebow Amsterdam, Zürcher Tonhalle, Auditorio National Madrid, Berliner und Kölner Philharmonie, der Biennale Paris, Venedig und München, dem Arnold Schönberg Center Wien, den Festspielen in Salzburg, Witten, Donaueschingen und vielen anderen auf. Sarah Maria Sun gibt Meisterkurse für Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts, u.a. an den Universitäten und Hochschulen von Harvard, Oslo, Chicago, Stockholm, Zürich, Rostock, Moskau, Dresden, Hannover oder Berlin. Mehrere CD Einspielungen mit ihr gewannen den «Preis der Deutschen Schallplattenkritik».

LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018

Deniz Uzun

Deniz Uzun, Mezzosopran

Deniz Uzun, Mezzosopran

Deniz Uzun, Mezzosopran, stammt aus Mannheim. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie an der Jacobs School of Music der Indiana University in Bloomington/USA. Sie ist Stipendiatin u.a. der Georgina Joshi Graduate Fellowship und der Liedakademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling. 2013 gastierte sie bei den Osterfestspielen Baden-Baden mit der Partie Armelinde (Cendrillon), zudem sang sie Isabella (L’italiana in Algeri) und Ruggiero (Alcina) an der Indiana-University Opera sowie Annina (La traviata) im Festspielhaus Baden-Baden (Regie: Rolando Villazón). In der Spielzeit 2015/16 war Deniz Uzun Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. als Kammerzofe Emilias (Die Sache Makropulos), Junge Nonne (Der feurige Engel), Sandmännchen/Echo II (Hänsel und Gretel) und Florence Pike (Albert Herring) zu erleben war. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Deniz Uzun Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lammermoor) sowie mit russischen und georgischen Liedern in dem Ballett Anna Karenina zu hören. Gastengagements führten sie u.a. zurück nach Baden-Baden, wo sie Isabella in einer Kinderfassung von L’italiana in Algeri sang, und an die Münchner Opernfestspiele als Alisa.

Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Florie Valiquette

Florie Valiquette, Sopran

Florie Valiquette, Sopran

Florie Valiquette stammt aus Kanada. Nach ihrem Gesangsstudium an der Université de Montréal bildete sie sich im Atelier lyrique der Opéra de Montréal weiter, wo sie als Sandmännchen/ Taumännchen (Hänsel und Gretel), Laetitia (Gian Carlo Menottis The Old Maid and the Thief) und Galatea (Händels Acis and Galatea) zu erleben war. Ihr Debüt an der Opéra de Montréal gab Florie Valiquette 2013 als Javotte (Masssenets Manon) und Miss Ellen (Delibes Lakmé). In Aix-en-Provence sang sie La princesse/La chauve-souris (Ravels L’Enfant et les sortilèges) sowie Milica (Ana Sokolovićs Svadba). In Verbier war sie als Frasquita in einer konzertanten Aufführung von Carmen unter Charles Dutoit zu hören, und an De Nationale Opera interpretierte sie Elisetta in Cimarosas Il matrimonio segreto. Im Konzertbereich arbeitete sie u.a. mit Barockensembles wie Les Violons du Roy und Studio de musique ancienne de Montréal zusammen und gibt Rezitale mit dem Pianisten Martin Dubé und dem Komponisten Denis Gougeon. Florie Valiquette wird unterstützt von der Jacqueline Desmarais Foundation for Young Canadian Opera Singers, war Teilnehmerin beim Queen Sonja International Music Competition 2015 und Gewinnerin bei der Montreal Symphony Orchestra Competition 2014 und beim Prix d’Europe 2012. In der Spielzeit 2016/17 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier u.a. Barbarina (Le nozze di Figaro), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor) sowie in Charpentiers Médée. Seit dieser Spielzeit gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Elza van den Heever

Elza van den Heever, Sopran

Elza van den Heever, Sopran

Elza van den Heever stammt aus Johannesburg, Südafrika. Ihre erste grosse Partie war Donna Anna (Don Giovanni), die sie als Einspringerin und als Mitglied des Merola Program 2007 an der San Francisco Opera sang. Weitere Engagements als Donna Anna erhielt sie in Arizona, in Santa Fe sowie an der Oper Frankfurt, nachdem sie in der Spielzeit 2007/2008 ihr Europadebüt als Giorgetta in Puccinis Trittico gegeben hatte. Von 2008 bis 2013 war Elza van den Heever festes Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Hier gehörten Rollen wie Desdemona (Otello), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Elisabeth (Don Carlos), Elsa (Lohengrin), die Titelpartie in Anna Bolena sowie Vitellia (La clemenza di Tito) zu ihrem Repertoire. Gastverträge führten die Sopranistin u.a. an die Hamburgische und die Bayerische Staatsoper, die Opéra National de Paris, die Opéra National de Bordeaux und an das Theater an der Wien. In letzter Zeit gab Elza van den Heever ihr Rollendebüt als Norma an der Oper Bordeaux, debütierte an der Metropolitan Opera in New York in der Rolle der Elisabetta (Maria Stuarda) und sang u.a. Leonore (Fidelio) beim Caramoor Festival, Ellen Orford (Peter Grimes) in an der Wiener Staatsoper, Elettra (Idomeneo) an der Met, Norma in Dallas und Toronto sowie die Titelrolle in Alcina in Santa Fe. Die Spielzeit 2017/18 führt sie neben Konzerten in Helsinki und Monte Carlo unter dem Dirigat von Simone Young u.a. an die Oper Frankfurt mit Il trovatore (Leonora) und Norma sowie an die Metropolitan Opera mit Elektra (Chrysothemis).

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017

Pretty Yende

Pretty Yende, Sopran

Pretty Yende, Sopran

Die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende erregte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2010 als erste Künstlerin in der Geschichte des Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerbs erste Preise in allen Kategorien gewann. Unterdessen gastiert sie regelmässig an den grossen Opernhäusern weltweit, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden in London und die Deutsche Oper Berlin. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der University of Cape Town Opera School bei Virginia Davids und Angelo Gobbato sowie an der Accademia Teatro alla Scala. Erstmals auf der Bühne der Scala stand Pretty Yende 2010 als Berenice in Rossinis L’occasione fa il ladro und kehrte später zurück als Norina (Don Pasquale), Musetta (La bohème) und als Comtesse Adèle (Le Comte Ory). Im Januar 2013 gab sie ihr vielbeachtetes Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Comtesse Adèle an der Seite von Juan Diego Flórez. In jüngster Zeit debütierte sie zudem am Theater an der Wien, ebenfalls als Comtesse Adèle, an der Los Angeles Opera als Micaëla (Carmen), an der Hamburger Staatsoper als Fiorilla (Il turco in Italia) und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Norina. Weitere Engagements führten sie u.a. zurück an die Met als Pamina, an die Oper Oslo als Rosina (Il barbiere di Siviglia), an die Deutsche Oper Berlin als Lucia sowie nach Los Angeles mit ihrem Rollendebüt als Rosina (Le nozze di Figaro). In der Spielzeit 2015/16 singt Pretty Yende u.a. die Titelrolle in Lucia di Lammermoor sowie Adina (L’elisir d’amore) in Berlin, ist als Pamina am Grand-Théâtre de Genève zu erleben und debütiert an der Pariser Opéra als Rosina.

Liederabend Pretty YendeVorstellung am 25 Sep 2017

Sonya Yoncheva

Sonya Yoncheva, Sopran

Sonya Yoncheva, Sopran

Sonya Yoncheva stammt aus Bulgarien und studierte Klavier und Gesang in ihrer Heimatstadt Plovdiv sowie am Genfer Konservatorium. Zu ihren zahlreichen internationalen Auszeichnungen gehört auch der erste Preis des von Placido Domingos Operalia-Wettbewerb, den sie 2010 gewann. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Partien des Barock ebenso wie Opern von Mozart, Verdi und Puccini. In kurzer Zeit eroberte sich Sonya Yoncheva einen festen Platz auf den wichtigsten Bühnen der Welt wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper München, den Staatsopern in Berlin und Wien sowie der Opéra de Paris. Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten beinhalten ihre Debüt als Gilda in Verdis Rigoletto an der Metropolitan Opera, Violetta in La traviata an der Staatsoper Berlin, dem Palau de les Arts in Valencia, in Monte Carlo und der Bayerischen Staatsoper in München, Marguerite in Gounods Faust an der Staatsoper Wien, am Royal Opera House Covent Garden und dem Festspielhaus Baden-Baden; Léïla (Les Pêcheurs de perles) an der Opéra Comique Paris sowie die Titelpartie in Lucia di Lammermoor an der Opéra Paris. In der Spielzeit 2014-15 wird Sonya Yoncheva an die Metropolitan Opera als Mimì (La bohème) und Violetta (La traviata) zurückkehren, in Monte Carlo wird Sonya Yoncheva als Donna Elvira in Don Giovanni zu hören sein, danach beschliesst sie die Spielzeit in der Titelpartie von Verdis La traviata am Royal Opera House Covent Garden in London. Auf der Konzertbühne wird die gefragte Sopranistin u.a. im renommierten Salle Gaveau in Paris, in Moskau und Verbier zu hören sein.

 

Liederabend Sonya YonchevaVorstellung am 01 Mai 2018

Guanqun Yu

Guanqun Yu, Sopran

Guanqun Yu, Sopran

Guanqun Yu stammt aus China. 2008 wurde sie Mitglied des Opernstudios des Teatro Comunale di Bologna. 2010 debütierte sie in Honeggers Jeanne d’arc au bûcher im Wiener Musikverein. Es folgten Mimì (La bohème) beim Pacific Festival in Sapporo und Donna Elvira (Don Giovanni) in Bologna. 2012 sang sie Lina (Stiffelio) in Parma. An der Metropolitan Opera gab Yu 2012 ihr Debüt als Leonora (Il trovatore), eine Partie, die sie auch beim Verdi Festival in Busseto gegeben hatte. Im selben Jahr wurde sie Preisträgerin des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs und sang an Domingos Seite die Lucrezia (I due Foscari) in Valencia, wo sie auch als Desdemona (Otello) unter Zubin Mehta zu erleben war. 2013 debütierte Yu als Gräfin (Le nozze di Figaro) in Peking. 2013/14 kehrte sie als Fiordiligi (Così fan tutte) an die Met sowie als Amelia (Simon Boccanegra) nach Valencia zurück; ausserdem debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin als Desdemona. In der vergangenen Saison sang sie Fiordiligi und Desdemona in Köln, debütierte als Nedda (Pagliacci) in Klagenfurt sowie als Rosina in Los Angeles. Weiters war sie als Liù (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen und als Amelia in Frankfurt sowie an der Semperoper Dresden zu hören. Zukünftige Engagements führen Yu u.a. nach Berlin (Pagliacci), Marseille (Così fan tutte) und erneut zu den Bregenzer Festspielen. Zudem wird sie als Gräfin (Le nozze di Figaro) in München debütieren.

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018 TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018

Sänger

Aleksandrs Antonenko

Aleksandrs Antonenko, Tenor

Aleksandrs Antonenko, Tenor

Aleksandrs Antonenko, geboren in Riga, machte die Fachwelt als Gewinner des Paul Sakss-Preises 2002 und des Lettischen Grossen Musikpreises 2004 auf sich aufmerksam. 2006 gab er sein Debüt als Des Grieux (Manon Lescaut) an der Wie­ner Staatsoper. In der Titelpartie von Verdis Otello debütierte er 2008 unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen. 2009 debütierte er an der MET in New York als Prinz in Dvořáks Rusalka. 2012 war er an der Scala di Milano als Cava­radossi (Tosca) zu sehen. Zu seinen weiteren Auf­tritten der vergangenen Spielzeiten zählen u.a. Samson (Samson et Dalila) und Dick Johnson (La fanciulla del West) an der Deutschen Oper Berlin, Calaf (Turandot) an der Scala, Turiddu und Canio (Cavalleria rusticana/Pa­gliac­ci) am Londoner Royal Opera House, Her­mann (Pique Dame) an der Wiener Staatsoper,  Pollione (Norma) an der Bayerischen Staatsoper sowie Radames (Aida) an der Opéra Na­tional de Paris. Die Titelpartie in Otello sang er an der Met unter Adam Fischer, mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti, an der Opéra de Paris und am Royal Opera House Covent Garden unter Antonio Pappano sowie in einer konzertanten Fassung in Verbier an der Seite von Anna Netrebko. In der Spielzeit 2016/17 war er u.a. bereits als Samson (Sam­son et Dalila) an der Opéra National de Paris, als Cavaradossi an der Wiener Staatsoper und an der Deutschen Oper Berlin sowie als Des Grieux am Londoner Royal Opera House zu erleben. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Hermann (Pique Dame) sowie als Radamès (Aida) zu hören.

TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018

Frédéric Antoun

Frédéric Antoun, Tenor

Frédéric Antoun, Tenor

Frédéric Antoun stammt aus Québec und studierte Gesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Sein Repertoire reicht von Rameau bis Strawinsky, mit einer besonderen Vorliebe für die französische Oper, Mozart und den Belcanto. Seine Karriere hat ihn rasch an bedeutende Opernhäuser in Nordamerika und Europa geführt. So sang er an der New York City Opera, am Lincoln Center in New York, in Toronto, beim Charleston Festival, in Montréal und beim Opernfestival Québec. In Europa sang er u.a. in Brüssel, Amsterdam, am Theater an der Wien (Hamlet), am Châtelet in Paris(Tamino), an der Opéra Comique und in Toulouse (u.a. Belmonte in Die Entführung aus dem Serail). In der vergangenen Zeit war er u.a. als Renaud in Glucks Armide in Amsterdam zu hören, als Tonio (La Fille du régiment) bei seinem Debüt am Royal Opera House in London, als Fenton (Falstaff) in Toronto und als Belmonte und Thespis (Platée) an die Opéra national de Paris. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen u.a. Marc Minkowski, Emmanuelle Haïm, Michel Plasson, Alain Altinoglu und Ivor Bolton. Als Konzertsänger war er u.a. in Mozarts Requiem mit dem New York Philharmonic unter Bernard Labadie und mit dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra zu hören. Zu seinen zukünftigen Projekten gehören Ferrando (Così fan tutte) in Marseille und Tonio (La Fille du régiment) in Lausanne.

 

L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Piotr Beczala

Piotr Beczala, Tenor

Piotr Beczala, Tenor

Piotr Beczala zählt zu den gefragtesten Tenören unserer Zeit und ist regelmässig an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt zu Gast. 2015/16 war er u.a. als Duca (Rigoletto) an der Met, als Edgardo (Lucia di Lammermoor) in San Francisco, als Riccardo (Un ballo in maschera) in München sowie an der Wiener Staatsoper und als Werther an der Pariser Opéra zu erleben; ausserdem gab er in Dresden sein Rollendebüt als Lohengrin an der Seite von Anna Netrebko. Engagements von 2016/17 umfassen u.a. Edgardo in Chicago, Rodolfo an der Met, der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper sowie Werther in Barcelona. Seit seinem Debüt an der Met als Duca 2006 sang er dort Lenski (Eugen Onegin), Prinz (Rusalka), Edgardo, Rodolfo, Vaudémont (Iolanta), Riccardo, Gounods Roméo und Faust sowie 2012 seinen ersten Des Grieux (Manon) in einer Produktion, die in Kinos in über 60 Ländern übertragen wurde. Seine Interpretation des Duca brachte ihm 2014 den Echo Klassik als Sänger des Jahres ein. An der Scala sang er Duca, Rodolfo und Alfredo (La traviata). Bei den Salzburger Festspielen, wo er 1997 als Tamino debütierte, feierte er als Roméo, Prinz, Rodolfo und als Faust sowie in konzertanten Aufführungen von Iolanta und Werther Erfolge. Auch als Konzert- und Liedsänger ist Piotr Beczala weltweit gefragt. Piotr Beczala, der aus Polen stammt und seit 2012 Schweizer ist, studierte an der Musikakademie in Katowice u.a. bei Pawel Lisizian und Sena Jurinac. Er war langjähriges Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Neben einer Reihe von DVDs u.a. aus dem Opernhaus Zürich umfasst seine Diskogra­fie Soloalben wie Mein ganzes Herz, The French Collection, Salut, Verdi und Slavic.

Liederabend Piotr BeczalaVorstellung am 11 Jan 2018 Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim, Tenor

Benjamin Bernheim, Tenor

Benjamin Bernheim, in Paris geboren, stu­dier­­te Gesang am Conservatoire de Lausanne bei Gary Magby. Ferner besuchte er Meisterkurse bei Giacomo Aragall, Dale Duesing und Carlo Bergonzi. In der Saison 2008/09 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und sang während dieser Zeit Rollen wie Edmondo (Manon Le­scaut) und Rinuccio (Gianni Schicchi) an der Opéra de Lyon. 2010­ bis 2015 gehörte er dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo er u.a. als Emmanuele (Gesualdo), Arminio (I mas­nadieri), Bob Boles (Peter Grimes), Capito (Mathis der Maler) und Sinowij (Lady Macbeth von Mzensk) zu erleben war. Bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2012 debütierte er als Spakos in Massenets Cléopâtre und sang bei den Sommerfestspielen Agenore (Il re pastore) unter William Christie. Bei den Salzburger Festspielen 2014 trat er als Eginhard in Fierrabras auf. Zudem sang er in Händels Messiah und Strawinskis Oedipus rex im Théâtre des Champs­Élysées sowie Cassio (Otello) in Bordeaux. In Zürich, wo er regelmässig gastiert, sang er in letzter Zeit Osburgo (La straniera), Narraboth (Salome), Cassio (Otello), Agenore (Il re pastore), Arturo (Lucia di Lammermoor) sowie Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi). Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Matteo (Arabella), Tamino (Die Zau­berflöte) und Erik (Der fliegende Holländer) an der Semperoper Dresden, sein Debüt an der Opéra National de Paris als Flamand (Capriccio), Cassio (Otello) bei den Salzburger Osterfestspielen, Roméo (Berlioz’ Roméo et Juliette) in Amsterdam, Ein italienischer Sänger (Der Rosenkavalier) an der Scala sowie Lenski (Eugen Onegin) an der Deutschen Oper Berlin.

La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018

Pavol Breslik

Pavol Breslik, Tenor

Pavol Breslik, Tenor

Pavol Bresliks Karriere begann 2005, als er von der Zeitschrift «Opernwelt» zum Nachwuchssänger des Jahres gekürt wurde. Im Jahr 2000 hatte er den ersten Preis beim Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Tschechien gewonnen. 2003-2006 gehörte Pavol Breslik dem Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden an. Seit 2006 freischaffend, trat er an der Metropolitan Opera und an den grossen europäischen Opernhäusern und Festspielen auf. An der Wiener Staatsoper sang er Lenski und Nemorino, an der Bayerischen Staatsoper gab er zwei wichtige Rollendebuts: den Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Seite von Edita Gruberova und den Edgardo (Lucia di Lammermoor) mit Diana Damrau. Er sang dort auch Tamino, Idamante, Nemorino und Cassio und kehrte für die Opernfestspiele der Spielzeit 2015/16 als Gennaro und Don Ottavio (Don Giovanni) nach München zurück. Am Covent Garden war er als Lenski in der Neuproduktion Eugen Onegin sowie als Ferrando und Tamino zu hören. Er gastierte an der Pariser Oper, am Liceu Barcelona, Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der Berliner Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und am Genfer Grand Théâtre. Am Opernhaus Zürich, dessen Ensemble er seit der Spielzeit 2012/13 angehört, sang er Števa (Jenůfa), die Titelpartie in Gounods Faust, Don Ottavio, Roberto Devereux, Nadir, Peter Quint, Alfredo Germont, Macduff, Belmonte und Nemorino. Bei den Festspielen von Aix-en-Provence sang er Don Ottavio, an der Oper Sydney gab er sein Australien-Debut als Nadir (Les Pecheurs de Perles). Zuletzt war er an der Bayerischen Staatsoper (Die Zauberflöte, Jenůfa, Falstaff), an der Pariser Opéra (Die Zauberflöte) sowie an der Wiener Staatsoper (Jewgeni Onegin) zu erleben.

 

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 Maria StuardaVorstellung am 08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 Mai 2018

Andrei Bondarenko

Andrei Bondarenko, Bariton

Andrei Bondarenko, Bariton

Andrei Bondarenko stammt aus der Ukraine und studierte in Kiew. Acht Jahre lang war er Solist der Akademie des Mariinski-Theaters. Er ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe, u.a. des BBC Cardiff Singer of the World Competition Song Prize 2011. Am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg gab er sein Debüt in der Titelrolle von Brittens Billy Budd, am Minsker Bolshoi-Theater in der Titelrolle von Eugen Onegin. Er war u.a. in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall beim Glyndebourne Festival, am Teatro Colón, an der Sydney Opera und der Perm State Opera zu erleben. 2010 debütierte er an der Seite von Anna Netrebko bei den Salzburger Festspielen in Gounods Roméo et Juliette. Er arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Ivor Bolton, Yannik Nézet-Séguin und Vladimir Ashkenazy. Zusammen mit John Malkovich wirkte er in The Giacomo Variations mit. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Eugen Onegin in Köln, Stuttgart, São Paulo, Dallas sowie am Mariinski-Theater und beim Glyndebourne Festival, Andrei (Krieg und Frieden) am Mariinski-Theater, Conte (Le nozze di Figaro) in Madrid und an der Opera Australia, Robert (Iolanta) mit dem Gürzenich Orchester Köln und in Dallas und Marcello (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper München. Zu seinen Aufnahmen zählen u.a. Conte (Le nozze di Figaro) und die Titelrolle in Don Giovanni unter Teodor Currentzis. 2015/16 sang er u.a. Malatesta (Don Pasquale) in Zürich sowie Guglielmo (Così fan tutte) und Dandini (La cenerentola) in Köln. In der Spielzeit 2016/17 war er bereits als Pelléas (Pelléas et Mélisande) an der Scottish Opera, als Conte (Le nozze di Figaro) am Bolshoi-Theater, als Marcello an der Oper Köln, als Oneginan der Deutschen Oper Berlin und Belcore (L’elisir d’amore) an der Bayerischen Staatsoper München zu erleben.

WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Lawrence Brownlee

Lawrence Brownlee, Tenor

Lawrence Brownlee, Tenor

Lawrence Brownlee, in Youngstown (Ohio) geboren, ist ein gefragter Belcanto-Spezialist und Mozartinterpret. 2017 wurde er sowohl bei den International Opera Awards, als auch bei den Bachtrack Opera Awards zum «Sänger des Jahres» ernannt. 2001/02 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Almaviva in Il barbiere di Siviglia. Mit dieser Rolle gastierte er auch an der New Yorker Met, der Berliner und Wiener Staatsoper, in Washington, Madrid und Paris. Wichtige Engagements waren ausserdem Ramiro (La cenerentola) in Wien, München, Mailand, Houston, Philadelphia, Chicago und an der Met, Arturo (I puritani) in Washington, Seattle, New York und Kopenhagen, die Titelrolle in Le Comte Ory in Bologna, Wien, Seattle und Dortmund, und die Uraufführung von Lorin Maazels 1984 in London. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren sein Rollendebüt als Don Ottavio (Don Giovanni) in Seattle, die eigens für ihn geschriebene Titelrolle in der Uraufführung von Daniel Schnyders Charlie Parker’s Yardbird in Philadelphia, Ernesto (Don Pasquale) an der San Francisco Opera und Idreno (Semiramide) bei den Münchner Opernfestspielen. In Zürich war er zuletzt als Arturo (I puritani) und als Ramiro (La cenerentola) zu hören. Aufnahmen umfassen u.a. L’italiana in Algeri unter Alberto Zedda, die CDs Virtuoso Rossini Arias, Spiritual Sketches, Stabat Mater, Carmina Burana (unter Simon Rattle) sowie eine DVD von La cenerentola aus der Met. In der Spielzeit 2017/18 gibt Brownlee u.a. sein Hausdebüt am Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Conte di Libenskof (Il viaggio a Reims), singt Idreno in Covent Garden, Ein Sänger (Rosenkavalier) in München und Ernesto in Paris.

 

Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018

Javier Camarena

Javier Camarena, Tenor

Javier Camarena, Tenor

Javier Camarena wurde in Veracruz (Mexiko) geboren. Nach seinem Studium in Guanajuato gewann er 2004 den Gesangswettbewerb «Carlo Morelli» in Mexiko und 2005 den Sonderpreis «Juan Oncina» des Wettbewerbs «Francisco Viñas». Francisco Araiza ist sein Gesangslehrer und Berater. 2004 debütierte er am Palacio de Bellas Artes als Tonio in La Fille du régiment. Als Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich sang er u.a. Lindoro (L’italiana in Algeri), Almaviva in Il barbiere di Siviglia von Paisiello und Rossini, Belfiore (La finta giardiniera) sowie in den Neuproduktionen von Così fan tutte, La fedeltà premiata, Mosè in Egitto, Les Pêcheurs de perles, Le Comte Ory, Falstaff, Die Entführung aus dem Serail und Rossinis Otello. Gastengagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser in Paris, Wien, München, Dresden, Brüssel, Barcelona, Madrid, New York und San Francisco. Bei den Salzburger Festspielen war er 2013 als Fenton und Belmonte sowie 2014 als Ramiro (La cenerentola) zu erleben. Im Konzert trat er u.a. mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst und dem Orchestra Mozart unter Claudio Abbado auf. Zu seinen aktuellen Engagements zählen u.a. I puritani an der Met, La Fille du régiment und Rigoletto am Liceu in Barcelona sowie La cenerentola an der Bayerischen Staatsoper in München. Unlängst erschienen seine CDs Recitales und Serenata; DVD-Aufnahmen umfassen u.a. Le Comte Ory, Otello, Così fan tutte und Falstaff aus dem Opernhaus Zürich.

La Fille du régimentVorstellung am 16, 19, 22 Dez 2017

Pavel Daniluk

Pavel Daniluk, Bass

Pavel Daniluk, Bass

Pavel Daniluk war Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Russischen Schaljapin-Wettbewerbs und des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona. 1994 folgten sein europäisches (bei den Salzburger Fest­spie­­len) und sein amerikanisches Debüt (als Ruslan in Glinkas Ruslan und Ludmila in der Carnegie Hall). Seither ist er in Wien, Genf, Berlin, Moskau, St. Petersburg, Prag, Bern, Madrid, Lissabon, Stuttgart, Köln, Dublin, Athen, Mannheim, Brüssel, Liège und Nancy aufgetreten. Verschiedentlich gastierte er bei den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst die Basspartien in Macbeth, Rigoletto, Aida, Nabucco, Turandot, La bohème, Lucia di Lammermoor, Don Giovanni, Il barbiere di Siviglia, Don Carlo, Ein Leben für den Zaren, I due Foscari, Dvořáks Armida, Vanda sowie Rusalka, Boris Godunow, Die Zarenbraut, Kitesch und Der Dämon (beide nahm er auf CD auf), Der feurige Engel, Eugen Onegin, Iolanta, Pique Dame, Fürst Igor, Dargomyschskis Rusalka u.a. Im Konzert sang er Werke von Verdi (Requiem), Dvořák (Stabat Mater, Requiem), Janáček (Glagolitische Messe), Schostakowitsch (14. Sinfonie) und Gretschaninow (Demestwennaja Liturgia). Seit 1999 ist Pavel Daniluk am Opernhaus Zürich engagiert, wo er u.a. als Warlaam, Pimen, Basilio, Raimondo, Fafner, Dossifei, Gremin, Timur, Alvise, Sparafucile, Wesener und Titurel zu hören war. Zuletzt war er als Dorfrichter (Jenůfa), Il re (Aida), Ashby (La fanciulla del West), Alter Araber/Alter Matrose (Juliette),  1. Handwerksbursch (Wozzeck), Benoît (La bohème), Sparafucile und Kuno (Der Freischütz) zu erleben. Zudem gastierte als Wesener am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson, Bariton

Cheyne Davidson, Bariton

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello und Schaunard (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten) und erst kürzlich als Chang in Das Land des Lächelns  sowie als Le Bailli in Massenets Werther auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, Belgrad, Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018

Stanislas de Barbeyrac

Stanislas de Barbeyrac, Tenor

Stanislas de Barbeyrac, Tenor

Stanislas de Barbeyrac absolvierte seine Ausbildung am Conservatoire de Bordeaux. Er ist u.a. Preisträger beim internationalen Gesangswettbewerb Reine Elisabeth und gastiert regelmässig an allen grossen Häusern der Welt. So war er u.a. bereits am Royal Opera House Covent Garden als Arbace (Idomeneo), an der Opéra National de Paris als Evandro und Admento (Alceste), als Pylade (Iphigénie en Tauride) und als Tamino zu sehen sowie an der Nationaloper Amsterdam als Chevalier (Dialogues des Carmélites) zu erleben. An der Staatsoper Berlin war er als Tristan/ 2. Tenor in Le vin herbé zu Gast, am Grand Théâtre de Genève sang er Tamino und Léandre (Le médecin malgré lui). In der Spielzeit 2016/17 war er u.a. als Don Ottavio (Don Giovanni) in Stockholm und in San Francisco sowie als Renaud (Armide) an der Wiener Staatsoper und in Bordeaux zu er­leben. Neben seiner Operntätigkeit ist de Barbeyrac auch regelmässig auf der Konzertbühne zu Gast. Sein Repertoire umfasst Werke wie Mendelssohns Elias, Haydns Schöpfung, Mozarts Requiem, Puccinis Messa di Gloria und Berlioz’ L’enfance du Christ sowie sein Te Deum. 2017/18 gibt Stanislas de Barbeyrac sein Hausdebüt am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel (Chevalier) und debütiert als Gonzalve (L’Heure espagnole) in Paris wie auch als Pelléas an der Opéra National de Bordeaux.

Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro, Bass

Nahuel Di Pierro, Bass

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort auch als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele war er Gast u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, der Opéra National de Bordeaux, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und immer wieder an der Pariser Oper. In jüngster Vergangenheit sang er Colline und Masetto am Royal Opera House Covent Garden, Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand-Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden sowie Teucer/Isménor (Rameaus Dardanus) in Versailles und Bordeaux. Im Konzertbereich trat er u.a. mit dem Ensemble Matheus, dem Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf. Mit dem Orchestre National de Paris war er unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti zu erleben, mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy. Am Opernhaus Zürich war er bisher in Il viaggio a Reims, King Arthur sowie als Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu erleben. 2017 wird er sein Debüt als Assur (Semiramide) in Nancy geben und als Leporello (Don Giovanni) ans Festival d’Aix-en-Provence zurückkehren.

Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Ruben Drole

Ruben Drole, Bariton

Ruben Drole, Bariton

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er auch kürzlich sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch beim Cleveland Orchestra. 2006 gastierte er als Haly in Aix-en-Provence. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt als Graf Robinson (Il matrimonio segreto), Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno und in den Titelrollen von Le nozze di Figaro sowie Das verzauberte Schwein zu sehen.

La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Andrzej Filonczyk

Andrzej Filonczyk, Bariton

Andrzej Filonczyk, Bariton

Andrzej Filonczyk, Bariton, stammt aus Polen. Er erhielt ab seinem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht. Seit 2014 studiert er Gesang an der Opernakademie der Polnischen Nationaloper in Warschau. Er feierte Erfolge bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben. So gewann er etwa den ersten Preis und weitere Auszeichnungen beim Internationalen Bohuslav Martinů-Wettbewerb 2014 in Prag sowie den ersten Preis beim Internationalen Stanisław Moniuszko-Wettbewerb 2016 in Warschau. Sein Operndebüt gab er als Tonio (Pagliacci) an der Oper «Stanisław Moniuszko» in Poznań und wurde dafür mit dem Preis für das Debüt des Jahres ausgezeichnet. Am selben Haus sang er 2016 erstmals die Titelrolle in Eugen Onegin. Auf dem Konzertpodium war er u.a. als Solist in Faurés Requiem an der Oper Warschau zu hören. Als Teilnehmer des Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen sang er 2016 den Diener in Thaïs. Ebenfalls 2016 sang er Schaunard (La bohème) am Teatro Lirico di Cagliari. In der Spielzeit 2016/17 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier u.a. als Mathias/Wirt (Der feurige Engel), Figaro (Il barbiere di Siviglia) sowie in Don Carlo zu hören. Bei den Salzburger Festspielen 2017 sang er Gubetta in Lucrezia Borgia. In näherer Zukunft ist u.a. Silvio in Pagliacci am Royal Opera House Covent Garden in London geplant; als Silvio war er in der Spielzeit 2016/17 bereits am Teatro Regio di Turino zu hören.

Il barbiere di SivigliaVorstellung am 01, 06, 11 Okt 2017 Maria StuardaVorstellung am 08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 Mai 2018

Christof Fischesser

Christof Fischesser, Bass

Christof Fischesser, Bass

Christoph Fischesser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf ihn das Staatstheater Karlsruhe ins Ensemble holte. 2004 wechselte er an die Staatsoper Berlin, von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Christof Fischesser gastierte u.a. an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Opéra Bastille, dem Teatro Real in Madrid, der Staatsoper München, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra de Lyon, am Théâtre du Capitole de Toulouse, an der Houston Grand Opera, der Lyric Opera Chicago sowie bei den Salzburger Festspielen. Dort sang er Partien wie König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Die Zauberflöte), die Titelrolle in Le nozze di Figaro, Sir Giorgio (I puritani), Escamillo (Carmen), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Banquo (Macbeth), Conte di Walter (Luisa Miller), Fiesco (Simon Boccanegra), Kaspar (Der Freischütz) und Mephisto (Gounods Faust). In Zürich war er zuletzt als König Heinrich (Lohengrin), Rocco, Orest (Elektra), Kaspar (Der Freischütz) und Daland zu erleben. Die Saison 2015/16 begann für ihn mit einem Rollendebüt als Baron Ochs (Der Rosenkavalier) an der Königlichen Oper Stockholm, es folgten Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg) und König Heinrich in München sowie Händels Messias mit dem Danish National Symphony Orchestra unter Fabio Luisi. An den Münchner Opernfestspielen 2016 war er sowohl als Heinrich der Vogler wie auch als Veit Pogner zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 stand er u.a. als Kaspar und König Heinrich in Zürich, als Sarastro in Chicago sowie als Orest und König Marke in Lyon auf der Bühne. Ausserdem sang er Fasolt in einer konzertanten Aufführung von Rheingold unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.

Mendelssohn EliasVorstellung am 15 Jul 2018 FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018

Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez, Tenor

Juan Diego Flórez, Tenor

Juan Diego Flórez, geboren 1973 in Lima, widmete sich bereits früh dem Singen und der Peruanischen Volks- und Popmusik. Im Alter von 17 Jahren begann er sein Studium am Peru National Conservatory of Music, drei Jahre später gewann er ein Stipendium für ein Gesangsstudium am Curtis Institute of Music in Philadelphia/USA. 1996 debütierte Juan Diego Flórez beim Rossini Opera Festival in Pesaro, wo er in letzter Minute in der Rolle des Corradino in Matilde di Shabran einsprang. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit wurde sein Debüt zu einem triumphalen Erfolg und markierte den Beginn einer steilen Gesangskarriere. Die Ausdruckskraft und die erstaunliche Geläufigkeit und Flexibilität seiner Stimme machten ihn über Nacht bekannt und führten noch im gleichen Jahr – im Alter von nur 23 Jahren – zu seinem Debut an der Mailänder Scala (Saison 1996/97) unter dem Dirigat von Riccardo Muti. Seither ist Juan Diego Flórez regelmässiger Gast an allen grossen internationalen Opernhäusern und arbeitet mit führenden Dirigenten. Juan Diego Flórez ist Exklusiv-Künstler bei DECCA Records seit 2001, für welche er zahlreiche Solo-Alben und vollständige Opern auf CD und DVD aufgenommen hat. Neben etlichen Auszeichnungen und Preisen erhielt er auch die grösste Ehrung des Staates Peru: den Gran Cruz de la Orden del Sol. BBC bezeichnete ihn als einen der besten Tenöre der Geschichte, und im Jahr 2012 wurde er zum österreichischen Kammersänger ernannt. 2011 gründete Juan Diego Flórez das Projekt „Sinfonia por el Peru“, ein umfassendes Sozialprojekt, das in seinem Herkunftsland Orchester und Chöre organisiert, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu helfen. In Anerkennung dieser Stiftung wurde er 2012 zum UNESCO Goodwill Ambassador ernannt und erhielt im Januar 2014 beim World Economic Forum den Crystal Award.

 

 

Juan Diego FlórezVorstellung am 02 Nov 2017

Martin Gantner

Martin Gantner, Bariton

Martin Gantner, Bariton

Martin Gantner stammt aus Freiburg im Breisgau und erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nachdem er den VDMK-Wettbewerb gewonnen hatte, debütierte er als Almaviva (Le nozze di Figaro) am Stadttheater Koblenz. Später war er in der Uraufführung von Henzes Das verratene Meer (Regie: Götz Friedrich) an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Kurz darauf debütierte er in Basel in Così fan tutte, an der Mailänder Scala in Henzes Lo sdegno del mare, an der Bayerischen Staatsoper München in Peter Grimes und Carmen, in Dresden in La cenerentola und bei den Salzburger Festspielen in Salome. 1993-2007 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er Partien wie Papageno, Guglielmo, Figaro, Dandini, Dr. Malatesta, Dr. Falke, Silvio, Ping, Harlekin, Ottokar und Marcello sang und 2005 zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde. Seither gab er u.a seine Rollendebüts als Albert (Massenets Werther) in Wien sowie als Wolfram (Tannhäuser) in München unter Zubin Mehta und sang ebenfalls in München u.a. Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und den Musiklehrer in Ariadne auf Naxos in einer Neuproduktion unter der Leitung von Kent Nagano. Weitere wichtige Partien in Neuinszenierungen und Rollendebüts waren Amfortas, Kurwenal, Telramund, Faninal, Jochanaan, Don Pizarro, Posa und Eisenstein in München, Dresden, Amsterdam, Zürich, Paris, Chicago, San Francisco, an der New Yorker MET, in Los Angeles, Toronto und Tokio. In jüngster Zeit war er als Dr. Schön (Lulu) in Rom, Gunther (Götterdämmerung) in Toronto, als Beckmesser in München und als Faninal in Paris, München, Amsterdam und Chicago zu erleben. In Zürich sang er zuletzt Telramund (Lohengrin), Musiklehrer, Pizarro und Beckmesser.

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher, Bariton

Christian Gerhaher, Bariton

Christian Gerhaher besuchte an der Münchner Hochschule für Musik die Opernschule und studierte dort gemeinsam mit seinem Klavierpartner Gerold Huber Liedgesang. Neben einem Medizinstudium besuchte er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh. Mit Gerold Huber setzte er Massstäbe in der Liedinterpretation: Ihre Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zu den Dirigenten, mit denen Christian Gerhaher zusammenarbeitet, gehören Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Mariss Jansons, Daniel Harding und Bernard Haitink. Seine intensive Beschäftigung mit dem Werk Gustav Mahlers brachte ihn ausserdem mit Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel und Pierre Boulez zusammen. Christian Gerhaher ist immer wieder in ausgewählten Opernproduktionen zu erleben, so an der Oper Frankfurt, wo er als Orfeo, Wolfram, Pelléas, Eisenstein und zuletzt als Don Giovanni zu erleben war. Als Prinz von Homburg gastierte er in Henzes gleichnamiger Oper am Theater an der Wien, als Wolfram in Madrid, Wien, Berlin, München und in London, wofür ihm 2011 der Laurence Olivier Award verliehen wurde. Bei den Münchner Opernfestspielen 2014 war er als Orfeo unter Ivor Bolton zu erleben. 2013 wurde ihm der Deutsche Theaterpreis «Der Faust» für seine Darstellung des Pelléas in Claus Guths Frankfurter-Inszenierung verliehen sowie 2014 der Ehrenpreis «Nachtigall 2014» der deutschen Schallplattenkritik. Viele Uraufführungen sind ihm gewidmet: u.a. Heinz Holligers Zyklus «Lunea» (Uraufführung am Opernhaus Zürich), Jörg Widmanns «Das heisse Herz» sowie Goethes «Harzreise im Winter» von Wolfgang Rihm. Christian Gerhaher ist Honorarprofessor der Münchner Musikhochschule.

Gesprächskonzert Christian GerhaherVorstellung am 07 Feb 2018 LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018

Renato Girolami

Renato Girolami, Bass

Renato Girolami, Bass

Renato Girolami, Bariton, stammt aus Umbrien und studierte in Rom und an der Münchner Musikhochschule sowie in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Zunächst Mitglied der Volksoper Wien, war er von 1991 bis 1996 im Ensemble der Wiener Staatsoper. Gastengagements als freischaffender Künstler führten ihn seither u.a. nach Tokio, Santiago de Chile, Tel Aviv, Zürich, Marseille, Barcelona, Venedig, Mailand, Berlin sowie zu den Festspielen in Salzburg und Schwetzingen. Als Bartolo (Il barbiere di Siviglia) trat Renato Girolami u.a. in München, Wien, Hamburg und Berlin auf. An der Staatsoper Dresden debütierte er mit Don Magnifico (La Cenerentola), und am Theater St. Gallen war er als Figaro und als Giorgio Germont zu hören. Weiterhin gehören zu seinem Repertoire Partien wie Raimondo/Enrico (Lucia di Lammermoor), Mustafa (L’italiana in Algeri), Don Alfonso (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Don Geronio (Il turco in Italia), Schaunard (La bohème) und Sharpless (Madama Butterfly). Unter Renato Girolamis jüngsten Verpflichtungen waren Gastspiele als Don Magnifico an der Norske Opera in Oslo, an der Wiener Staatsoper sowie an der Opéra de Lille, als Falstaff an der Kungliga Operan Stockholm, als Bartolo (Il barbiere di Siviglia) an der Staatsoper Hamburg und an der Bayerischen Staatsoper sowie als Dulcamara an der Staatsoper Unter den Linden. In Zürich sang er bereits Bartolo sowie Geronimo (Il matrimonio segreto).

Il barbiere di SivigliaVorstellung am 01, 06, 11 Okt 2017

Emiliano Gonzalez Toro

Emiliano Gonzalez Toro, Tenor

Emiliano Gonzalez Toro, Tenor

Emiliano Gonzalez Toro wurde als Sohn chilenischer Eltern in Genf geboren. Nach einem Studium der Oboe in Genf und Lausanne wandte er sich dem Gesang zu und liess sich u.a. von Marga Liskutin (Genf), Anthony Rolfe-Johnson (London) und Ruben Amoretti (Neuchatel) ausbilden. Er debütierte in Werken wie Mozarts Requiem, Händels Messias und Monteverdis Vêpres mit dem Vocal Ensemble Lausanne. Auf der Opernbühne sang er u.a. Rollen wie Platée (Rameau) an der Opéra National du Rhin, Linfea (La Calisto) an der Bayerischen Staatsoper München, Arnalta (L’incoronazione di Poppea) in Oslo, Lille, Dijon, Farnace am Théatre des Champs Elysées, an der Opéra National du Rhin, Amsterdam und Lausanne und Eumene (Xerxes) in Lille, Caen und Wien. Zu seinen letzten Engagements gehörten u.a. sein Debüt an der Opéra de Paris als Lenia (Eliogabalo), eine Europatournee mit Mozarts Il re pastore unter der Leitung von William Christie sowie die Titelrolle in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria beim Monteverdi Festival in Cremona. In der Spielzeit 2017/18 ist er u.a. zu hören als Lenia in Amsterdam, als Mercurio (La concordia de’ pianeti von Caldara) mit dem La Cetra Barockorchester Basel sowie in verschiedenen Programmen mit Les Talent Lyriques (Lullys Alceste, Campras Requiem und Charpentiers Noël). Unter der musikalischen Leitung von Ottavio Dantone wird er Vivaldis Il Giustino auf CD aufnehmen. Erst kürzlich gründete er sein eigenes Ensemble I Gemelli, das sich auf Musik des 17. Jahrhunderts spezialisiert und unter anderem in Neuilly und Genf auftreten wird.

L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Michael Hauenstein

Michael Hauenstein, Bass

Michael Hauenstein, Bass

Michael Hauenstein ist in Möriken im Kanton Aargau aufgewachsen. Seine Gesangsausbildung begann er 2006 bei Ivan Konsulov in Zürich. 2017 erhielt er für seine Verkörperung des Timur (Turandot) den österreichischen Musiktheaterpreis als bester Nachwuchskünstler. Im Mai 2011 debütierte er als Tom (Un ballo in maschera) am Pfalztheater Kaiserslautern. 2012 folgte im gleichen Theater sein Debüt als Warlaam in der Neuproduktion von Boris Godunov. 2013 sang er Zacharias (Nabucco) in Kaiserslautern und am Theater Halle. Ebenfalls in Kaiserslautern sang er Glucks Iphigénie en Aulide sowie Sparafucile in einer Neuproduktion des Rigoletto. Am Tiroler Landestheater Innsbruck war er in jüngster Zeit als Rocco (Fidelio), Timur (Turandot), Wassermann (Rusalka) sowie als La Roche (Capriccio) zu erleben. 2016 folgte im Theater Basel sein erster Auftritt als Komtur (Don Giovanni). Im Konzert debütierte er 2015 mit der Basspartie in Verdis Requiem. 2014 entstand seine erste CD mit dem Radio Sinfonieorchester Sofia mit Arien u.a. aus Faust, Eugen Onegin, Don Carlo, Nabucco und Il barbiere di Siviglia. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Michael Hauenstein Mitglied im Ensemble der Oper Zürich und ist hier u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Mattis (Ronja Räubertochter), Don Inigo Gomez (L’Heure espagnole) sowie in L’incoronazione di Poppea zu hören.

Il barbiere di SivigliaVorstellung am 01, 06, 11 Okt 2017 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Scott Hendricks

Scott Hendricks, Bariton

Scott Hendricks, Bariton

Scott Hendricks, geboren in San Antonio/Texas, sammelte seine ersten Bühnenerfahrungen im Opernstudio der Houston Grand Opera und wurde später Ensemblemitglied der Oper Köln. Das breit gefächerte Repertoire des Baritons umfasst sowohl bekannte Partien wie Graf Almaviva, Sharpless, Escamillo, Posa, Giorgio Germont sowie die Titelrollen in Król Roger und Eugen Onegin, als auch Raritäten wie The traveller (Brittens Death in Venice), Tamare (Schrekers Die Gezeichneten) oder Roderick (Debussys La chute de la maison Usher). In der letzten Spielzeit sang Scott Hendricks u.a. Renato (Un ballo in maschera) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Jack Rance (La fanciulla del West) am Opernhaus Zürich und Sharpless an der Houston Grand Opera. Zu den Höhepunkten der jüngeren Zeit gehören seine Debüts an der Met als Sharpless und in Covent Garden als Scarpia, seine Interpretation des Giorgio Germont in der Regie von Andrea Breth (La Monnaie, Brüssel), Rollendebüts als Michele (Il tabarro und Gianni Schicchi) in Köln sowie als Förster (Das schlaue Füchslein) an der Opéra National du Rhin, die Titelrolle in Rigoletto in Houston, Sharpless in Washington mit Plácido Domingo, Jochanaan (Salome), Graf Luna (Il trovatore) sowie die Titelrolle in Macbeth in Brüssel. Letztere wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» als Produktion des Jahres ausgezeichnet. Internationale Beachtung fand auch seine Interpretation der Titelrolle in der Uraufführung von Giorgio Battistellis Richard III an der Vlaamse Opera (Regie: Robert Carsen). Weitere Gastengagements führten ihn an das Teatro La Fenice in Venedig, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und immer wieder zu den Bregenzer Festspielen.

 

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018

Airam Hernandez

Airam Hernandez, Tenor

Airam Hernandez, Tenor

Airam Hernández wurde in Teneriffa geboren. Er studierte zunächst Horn und anschliessend Gesang bei Dolors Aldea in Barcelona. Seine Ausbildung setzte er dann bei Natalie Dessay, Vittorio Terranova, Dalton Baldwin, Roger Vignoles und Mariella Devia fort. Engagements führten ihn an Opernhäuser wie das Teatro Real de Madrid, die Opéra National de Lorraine in Nancy, die Oper Perm, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und ans Opernhaus Zürich. Er arbeitete mit Dirigenten wie Marco Armiliato, Ivor Bolton, Sebastian Weigle, Nello Santi und Fabio Luisi und mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Barrie Kosky, Laurent Pelly, Sven-Eric Bechtolf, David Pountney und Damiano Michieletto. Als Mitglied des Zürcher Opernstudios sang er u.a. den Buckligen (Die Frau ohne Schatten), Normanno (Lucia di Lammermoor) sowiein Martinůs Juliette; als Ensemblemitglied war er in Zürich als Gastone (La traviata), Dr. Caius (Falstaff), Steuermann (Der fliegende Holländer) und Malcolm (Macbeth) zu erleben. 2016 sang er erstmals Alfredo (La traviata) an der Oper Perm unter Teodor Currentzis und in der Regie von Robert Wilson. In nächster Zukunft wird er an der Nationale Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de la Ville de Luxemburg, an der Oper Köln, am Teatro Real de Madrid, am Teatro de la Zarzuela, Madrid, an der Semperoper Dresden, an der Dallas Opera und am Théâtre des Champs-Élysées zu hören sein. Am Teatro di San Carlo in Neapel wird er in Giorgio Strehlers Inszenierung der Entführung aus dem Serail sein Debüt als Belmonte geben; am Auditorio de Tenerife wird er in der Titelpartie von Gounods Faust debütieren.

IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018

Brian Jagde

Brian Jagde, Tenor

Brian Jagde, Tenor

Brian Jagde, Tenor, stammt aus Long Island, New York. Er ist Absolvent des San Francisco Opera’s Adler and Merola Program und Preisträger bei zahlreichen internationalen Gesangswettbewerben, so u.a. bei Plàcido Domingos Operalia-Competition (2012) und der Loren L. Zachary Competition (2014). Ausserdem ist er Gewinner des Birgit-Nilsson-Preises. Engagements führten ihn auf die bedeutenden Bühnen Europas und Amerikas. So sang er u.a. Don José (Carmen) an der San Francisco Opera, der Deutschen Oper Berlin, dem Teatro San Carlo in Neapel sowie an der Bayerischen Staatsoper, Cavaradossi (Tosca) an der Oper Stuttgart, der Lyric Opera of Chicago, der Santa Fe Opera sowie an der Deutschen Oper Berlin, und Pinkerton (Madama Butterfly) am Teatro Massimo in Palermo, der Washington National Opera, der Staatsoper Hamburg, dem Royal Opera House London sowie an der San Francisco Opera. Sein Debüt an der Metropolitan Opera gab er als Graf Elemer (Arabella). Zu seinem Repertoire gehören ausserdem Partien wie der Prinz (Rusalka), Macduff (Macbeth), Bacchus (Ariadne auf Naxos), Rodolfo (La bohème), Ismaele (Nabucco) und die Titelpartie in Werther. In der Spielzeit 2016/17 war er als Pinkerton in Palermo und Washington, Radames in San Francisco, Don José in München, Maurizio (Adriana Lecouvreur) in London, Cavaradossi in Stuttgart sowie als Macduff in Madrid zu Gast.

ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017

Marco Jentzsch

Marco Jentzsch, Tenor

Marco Jentzsch, Tenor

Marco Jentzsch studierte Gesang bei Irmgard Hartmann-Dressler. 2003 nahm er erfolgreich am Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg teil. Nach einem Engagement als Stipendiat an der Staatsoper Unter den Linden gehörte er 2005/06 zum Ensemble des Theaters Erfurt. Von 2006 bis 2008 war er am Niedersächsischen Staatstheater Hannover engagiert, wo er u.a. als Tamino, Belmonte, Steuermann, Edgardo und Rosillon zu hören war. Gastengagements führten ihn als Belmonte an die Staatsoper Unter den Linden, als Max (Der Freischütz) und Lohengrin an das Theater Dortmund sowie – ebenfalls als Lohengrin – an die Oper Leipzig. In Köln gab er 2009 sein Rollendebüt als Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) und war in dieser Partie auch an der Komischen Oper Berlin (Regie: Andreas Homoki) sowie beim Glyndebourne Festival 2011 zu hören. Sein Rollendebüt als Erik (Der fliegende Holländer) gab er 2010 an der Nederlandse Opera Amsterdam. Kurz darauf debütierte er an der Mailänder Scala als Froh (Das Rheingold) unter Daniel Barenboim und sang diese Partie später auch an der Staatsoper Unter den Linden. In Köln sang er 2011 die Titelpartie von Wagners Parsifal. Weitere Höhepunkte der jüngsten Zeit waren Erik an der Hamburgischen Staatsoper, Bacchus (Ariadne auf Naxos) und Tambourmajor (Wozzeck) in Köln, Die Fledermaus mit Zubin Mehta in Tel Aviv und erst kürzlich Apollo (Daphne) am Theater Basel sowie Lohengrin in Wiesbaden. Aktuelle und zukünftige Projekte umfassen Erik in Wiesbaden und Seoul, Parsifal in Köln und Cavaradossi (Tosca) in Trier.

 

Der fliegende HolländerVorstellung am 18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018

Brandon Jovanovich

Brandon Jovanovich, Tenor

Brandon Jovanovich, Tenor

Brandon Jovanovich stammt aus Billings (Montana) und studierte an der Northern Arizona University sowie an der Manhattan School of Music. Sein Sieg beim Richard-Tucker-Gesangswettbewerb 2007 war der Auftakt zu einer internationalen Sängerkarriere, die ihn seither an die bedeutendsten Opernbühnen geführt hat. So gab er in der Saison 2009/10 sein Debüt an der New Yorker Met als Don José in Bizets Carmen. Die gleiche Rolle hat er an der Deutschen Oper Berlin, an der Bayerischen Staatsoper in München, am Opernhaus Zürich, in der Arena di Verona, an der Lyric Opera of Chicago, dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona und am Glyndebourne Festival gesungen, sowie unlängst in Dallas, Houston, Los Angeles (unter Plàcido Domingo), Australien und an der Wiener Staatsoper. Sein Repertoire umfasst Partien wie Cavaradossi in Puccinis Tosca (u.a. Köln, Seattle, Nizza, Bregenz, Vlaamse Opera), Pinkerton in Puccinis Madama Butterfly (u.a. San Francisco, Los Angeles, Stuttgart), Macduff in Verdis Macbeth, Alfredo in Verdis La traviata oder Pollione in Bellinis Norma. Zudem war er u.a. in LohengrinDie Walküre und Il tabarro an der San Francisco Opera zu hören, in Les Contes d’Hoffmann und Dido and Aeneas an der Mailänder Scala, in Don Carlos und Cavalleria rusticana an der Houston Grand Opera, in Peter Grimes und Candide am Teatro di San Carlo, in Katja Kabanowa und Ariadne auf Naxos an der Lyric Opera of Chicago, in Manon Lescaut am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie in Norma im Teatro Verdi in Triest. Sein Rollendebüt als Sergej in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk gab er an der Austin Lyric Oper in Texas; Sergej sang er u.a. auch in Zürich und an der New Yorker Met. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Florestan in Fidelio sowie als Tambourmajor in Wozzeck zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war er u.a. als Enée (Les troyens) und Don José in Chicago, als Prinz (Rusalka) an der Met, als Siegmund (Die Walküre) an der Deutschen Oper Berlin sowie als Sergej an der Wiener Staatsoper zu Gast.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018

Joseph Kaiser

Joseph Kaiser, Tenor

Joseph Kaiser, Tenor

Joseph Kaiser, Tenor, ist einem breiten Publikum bekannt geworden als Tamino in dem Film The Magic Flute von Kenneth Brannagh (2007). Den Tamino sang Joseph Kaiser auch am Royal Opera House Covent Garden, am Teatro Real Madrid, an der Los Angeles Opera, der Washington National Opera sowie an der New Yorker Metropolitan Opera. An der Metropolitan war der kanadische Tenor ausserdem als Roméo in Roméo et Juliette an der Seite von Anna Netrebko zu hören sowie als Flamand in Capriccio und Gimoaldo in Rodelinda mit Renée Fleming, Narraboth in Salome mit Karita Mattila und Lysander in A Midsummernight’s Dream. In der vergangenen Spielzeit ist Joseph Kaiser u.a. an der Bayerischen Staatsoper und der Lyric Opera Chicago (Salome) und der Houston Grand Opera (The Passenger) aufgetreten. Auf der Konzertbühne war er in der letzten Spielzeit in Mozarts Requiem mit Ivor Bolton und den Wiener Symphonikern, in Beethovens Neunter Sinfonie mit Bernard Haitink und erstmals als Florestan in einer konzertanten Aufführung von Beethovens Fidelio zu erleben. Auf der Opernbühne sang er in der Vergangenheit u.a. Partien wie Lensky (Eugen Onegin) an der Opéra National de Paris und bei den Salzburger Festspielen (auch auf DVD erhältlich), Admète (Glucks Alceste) an der Wiener Staatsoper und beim Festival Aix-en-provence, Steva (Jenufa) an der Bayerischen Staatsoper München und der Deutschen Oper Berlin. Weitere Höhepunkte im Konzertbereich waren Auftritte in Brittens Serenade for Tenor, Horn, and Strings mit André Previn und dem Gewandhausorchester Leipzig, Bruckners Te Deum with Daniel Barenboim und dem Orchester des Teatro alla Scala und in Mozarts Requiem am Mostly Mozart Festival unter Louis Langrée sowie mit dem Orchestra of St. Luke’s unter Iván Fischer in der Carnegie Hall.

IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018

Mika Kares

Mika Kares, Bass

Mika Kares, Bass

Mika Kares, geboren in Finnland, studierte Gesang an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Von 2005 bis 2010 war er Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er Rollen wie Filippo II (Don Carlo), Colline (La bohème), Sarastro (Die Zauberflöte), Commendatore (Don Giovanni) oderFafner (Das Rheingold/Siegfried) sang. 2008 wurde er bei den Savonlinna-Opernfestspielen zum Künstler des Jahres gewählt. Es folgten die Titelpartie in Verdis Attila in Seattle, Hermann (Tannhäuser) an der Tampere Opera, Acis und Galatea unter Marc Minkowski bei der Salzburger Mozartwoche, Truffaldino (Ariadne auf Naxos) unter Riccardo Chailly sowie Don Fernando (Fidelio) unter Zubin Mehta am Palau de les Arts in Valencia. An der Bayerischen Staatsoper sang er Ramfis in Verdis Aida unter Paolo Carignani, Commendatore und Masetto in Don Giovanni unter Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien, Daland (Der fliegende Holländer) in Paris, Grenoble Barcelona und im Konzerthaus Wien (mit CD-Einspielung) unter Minkowski sowie Konzerte und eine Aufnahme von Don Giovanni (Commendatore) in Perm unter Teodor Currentzis. Zukünftige Projekte umfassen Oroveso (Norma) und Balthazar (La Favorite) an der Bayerischen Staatsoper, Wotan (Das Rheingold) an der RuhrTriennale, Timur (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen, Walter (Luisa Miller) an der Oper Graz, Sarastro in Köln und Bologna, Claudio (Agrippina) im Theater an der Wien (unter Thomas Hengelbrock), König Heinrich (Lohengrin) in Brüssel, Filippo II in Dresden, Commendatore in Amsterdam und Gremin (Eugen Onegin) an der Wiener Staatsoper.

Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018

Quinn Kelsey

Quinn Kelsey, Bariton

Quinn Kelsey, Bariton

Quinn Kelsey stammt aus Hawaii. 2005 vertrat er die USA bei der «BBC Singer of the World Competition» in Cardiff und ist inzwischen ein gefragter Gast an Häusern wie der Metropolitan Opera, San Francisco Opera, Lyric Opera Chicago und Canadian Opera Company. 2010/11 debütierte er an der Norwegischen Oper in Oslo als Rigoletto, kehrte als Monterone in der gleichen Oper an die Metropolitan Opera zurück und sang an der San Francisco Opera Sharpless in Madama Butterfly und Amonasro in Aida. In vergangenen Spielzeiten gab Quinn Kelsey u.a. Rollendebüts als Conte di Luna in Verdis Il trovatore in San Francisco und in Dresden, in Das schlaue Füchslein unter Seiji Ozawa am Teatro Comunale in Florenz, als Sharpless in Madama Butterfly an der New York City Opera, als Amonasro in Aida bei den Bregenzer Festspielen, als Ezio in Verdis Attila an der San Francisco Opera sowie als Paolo in Simon Boccanegra im Teatro dell’ Opera in Rom. In jüngster Zeit sang Quinn Kelsey u.a. Marcello (La bohème) an der Met, interpretierte Il Conte di Luna (Il trovatore) an der Lyric Opera of Chicago und gab sein Debüt an der Santa Fe Opera als Rigoletto. In Zürich war er zuletzt als Giorgio Germont in La traviata zu erleben. Aktuelle und zukünftige Projekte umfassen Enrico Ashton in Lucia di Lammermoor an der Oper Frankfurt, seine Debüts in Covent Garden als Giorgio Germont und an der Pariser Opéra als Rigoletto sowie erneute Engagements an der Met, in Covent Garden, an der Lyric Opera of Chicago, der San Francisco Opera, der Oper Frankfurt und bei den Chorégies d’Orange. Im Februar 2015 wurde er mit dem Beverly Sills Award der Metropolitan Opera ausgezeichnet.

 

La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018

Spencer Lang

Spencer Lang, Solist

Spencer Lang, Solist

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war bereits als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée) sowie als Graf Gustav (Das Land des Lächelns) zu erleben.

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Michael Laurenz

Michael Laurenz, Tenor

Michael Laurenz, Tenor

Michael Laurenz begann seine Gesangskarriere als Tamino bei den Schlossfestspielen Wernigerode. Es folgten Engagements mit den Stuttgarter Philharmonikern und an der Kammeroper München. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich (2008–2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue und Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen. 2010 wurde er ans Opernhaus Zürich engagiert und war hier u.a. als Arbace (Idomeneo), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Aegisth (Elektra), Monostatos (Die Zauberflöte), Pirzel (Die Soldaten) und in der Titelrolle von Robin Hood zu hören. Michael Laurenz gastiert regelmässig an den grossen Opernhäusern und Festivals Europas, darunter die Bregenzer Festspiele (Mieczysław Weinbergs Das Porträt, Aida, HK Grubers Geschichten aus dem Wienerwald), die Pariser Oper (Brighella in Ariadne auf Naxos, Pedrillo und Monostatos), die Salzburger Festspiele (Scaramuccio in Ariadne, Cauchon in Braunfels’ Jeanne d’Arc), die Bayerische Staatsoper (Pedrillo, Dr. Blind in Die Fledermaus) und das Stuttgarter Musikfest (Ullmanns Der Kaiser von Atlantis). Höhepunkte der letzten Zeit waren Valzacchi (Der Rosenkavalier) in Amsterdam, Andres (Wozzeck) an der Mailänder Scala, Meckie Messer beim Kurt Weill-Fest in Dessau, Aegisth (Elektra) sowie Albert Gregor (Die Sache Makropulos) an der Vlaamse Opera sowie Tanzmeister in Glyndebourne.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Yonghoon Lee

Yonghoon Lee, Tenor

Yonghoon Lee, Tenor

Yonghoon Lee studierte Gesang an der Seoul National University in seinem Heimatland Südkorea und am Mannes College of Music in New York. Er gewann u.a. den Licia Albanese-Puccini-Wettbewerb 2005 und die Loren L. Zachary Society National Vocal Competition 2006. Seine Opernkarriere begann der Tenor in Südkorea, wo er u.a. als Alfredo (La traviata), Luigi (Il tabarro) und Ruggero (La rondine) zu erleben war. 2007 gab er mit der Titelpartie in Verdis Don Carlo sein Südamerika-Debüt in Santiago de Chile. Seither war er u.a. als Don Carlo an der Frankfurter Oper, im Palau de les Arts in Valencia (Lorin Maazel), an der Bayerischen Staatsoper in München, an der Metropolitan Opera New York und an der Wiener Staatsoper, als Don José (Carmen) an der Lyric Opera Chicago, an der Netherlands Opera in Amsterdam (Robert Carsen), an der Deutschen Oper Berlin und an der Opéra de Lyon (Olivier Py), als Rodolfo (La bohème) am Teatro Carlo Felice in Genua, als Turiddu (Cavalleria rusticana) an der Mailänder Scala, als Cavaradossi (Tosca) am Teatro dell’Opera in Rom (Franco Zeffirelli), der Deutschen Oper Berlin, der Dresdner Semperoper und der Staatsoper Wien, als Macduff (Macbeth) beim Glyndebourne Opera Festival, als Arrigo (Verdis La battaglia di Legnano), als Ismaele (Nabucco) in New York und als Calaf (Turandot) am Teatro Comunale in Bologna sowie in München zu hören. Aktuelle und kommende Engagements umfassen Tosca in London und Sidney, Carmen und Andrea Chénier am Opernhaus Zürich, Don Carlo in Wien und Hamburg, die Rolle des Manrico (Il trovatore) bei den Wiener Festwochen und in Chicago sowie weitere Produktionen an der Metropolitan Opera in New York.

La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018

Evan LeRoy Johnson

Evan LeRoy Johnson, Tenor

Evan LeRoy Johnson, Tenor

Evan LeRoy Johnson stammt aus Amerika und studierte am Curtis Institute of Music, wo er u.a. mit Partien wie Rodolfo (La bohème), Graf Vaudémont (Iolanta) und Rinuccio (Gianni Schicci) auf sich aufmerksam machte. 2015 erhielt er den Barbara und Stanley Richman Memorial Award vom Opera Theater Saint Louis. In der Spielzeit 2015/16 sang er Flamand (Capriccio) an der Opera Philadelphia, Malcolm (Macbeth) am Opera Theatre of Saint Louis und Tamino an der Chautauqua-Institution in New York. In der Spielzeit 2016/17 gab er sein Europa-Debüt an der Norwegischen Nationaloper in der vielbeachteten Produktion von Brittens War Requiem in der Inszenierung von Calixto Bieto und unter der musikalischen Leitung von Lothar Koenigs. Am Oldenburgischen Staatstheater war er in der Neuproduktion von Carmen als Don José zu erleben.

SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Elliot Madore

Elliot Madore, Bariton

Elliot Madore, Bariton

Elliot Madore wurde in Kanada geboren und erhielt seine Gesangsausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2009 gewann er den Gesangswettbewerb der Palm Beach Opera, 2010 war er Finalist beim Eleanor-McCollum-Gesangswettbewerb in Houston. Sein europäisches Operndebüt gab er beim Glyndebourne Festival als Ramiro in Ravels L’heure espagnole und als Katze/Uhr in L’Enfant et les sortilèges. Sein Debüt auf der Bühne der Metropolitan Opera gab er als Lysander in The Enchanted Island, dirigiert von William Christie. Ausserdem sang er in Brittens Billy Budd im Rahmen des «Lindemann Young Artist Development Program». Sein Debüt an der Carnegie Hall gab er im Rahmen von Marilyn Hornes Reihe «The Song Continues» in der Weill Recital Hall. Seit 2012 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Andrei in der Neuproduktion Drei Schwestern, als Silvio (I Pagliacci), Silvano (Un ballo in maschera), Germano (La scala di seta) und Valentin (Faust) hervortrat. In der Spielzeit 2013/14 wird er in Zürich u.a. als Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben sein. Mit der Titelpartie in Don Giovanni wird er an die Opera Philadelphia und das Glyndebourne Festival zurückkehren. Künftige Pläne führen ihn an die MET New York, an die San Francisco Opera, die Bayerische Staatsoper und zum Festival von Aix-en-Provence.

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La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018

Peter Mattei

Peter Mattei, Bariton

Peter Mattei, Bariton

Peter Mattei stammt aus Schweden. Noch während seines Studiums debütierte er als Nardo (La finta giardiniera) am Schlosstheater Drottningholm und gab 1991 sein umjubeltes Debüt an der Stockholmer Oper mit der Partie des Pentheus in Daniel Börtz’ Die Bacchen (Regie: Ingmar Bergmann). Als Don Giovanni in der Inszenierung von Peter Brook 1998 erregte er internationales Aufsehen. Seither sang er diese Partie an allen grossen Opernhäusern der Welt; besonders hervorzuheben ist die Pariser Produktion von Michael Haneke. An der Metropolitan Opera New York sang er u.a. Amfortas (Parsifal), Graf (Le nozze di Figaro), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Marcello (La bohème), Jeletski (Pique Dame), Schischkow (Aus einem Totenhaus) und Wolfram (Tannhäuser). Als Don Fernando (Fidelio) war er an der Scala Milano, als Wolfram an der Staatsoper Berlin, als Posa (Don Carlo) in Oslo und Stockholm und als Billy Budd in Frankfurt und Göteborg zu erleben. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Georg Solti, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Riccardo Muti, Sir Colin Davis, Riccardo Chailly, Antonio Pappano, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt, Esa-Pekka Salonen, Sir John Eliot Gardiner, Gustavo Dudamel, Jeffrey Tate, Sir Andrew Davis und Daniel Harding. Peter Mattei leitet ein eigenes Festival in seiner Geburtsstadt Luleå in Nordschweden. Als Konzertsänger trat er u.a. in Mendelssohns Elias, Brahms’ Deutschem Requiem sowie mit Liedern von Mahler auf. Seine Auftritte sind auf zahlreichen CD- und DVD-Produktionen dokumentiert. 2016/17 ist er u.a. als Graf (Figaro) an der Wiener Staatsoper, Figaro (Barbiere) an der Met sowie als Eugen Onegin in Paris zu erleben.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017

Thomas Johannes Mayer

Thomas Johannes Mayer, Bariton

Thomas Johannes Mayer, Bariton

Thomas Johannes Mayer absolvierte seine Gesangsausbildung an der Kölner Musikhochschule bei Liselotte Hammes und Kurt Moll. Nach Engagements in Regensburg und Darmstadt gastierte er erfolgreich am Theater Basel als Don Giovanni sowie als Achilles in Othmar Schoecks Penthesilea. Er sang Wotan/Wanderer in Wagners Der Ring des Nibelungen am Staatstheater Karlsruhe. 2008 wechselte er an die Hamburgische Staatsoper, wo er u.a. mit den vier Bösewichten (Les Contes dHoffmann), als Kaspar (Der Freischütz), Rigoletto, Scarpia und Jochanaan zu erleben war. Seit 2010 ist er freischaffend tätig. Seine internationale Karriere begann 2007/08 mit der Titelpartie von Bergs Wozzeck an der Mailänder Scala, die ihn daraufhin als Posa in Don Carlo (2008) engagierte. Seitdem gastiert er an Opernhäusern wie De Nederlands Opera, Théatre Royal de la Monnaie, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Komische Oper Berlin, Deutsche Oper am Rhein, Bayerische Staatsoper, Opéra National de Paris, Theater an der Wien, Bregenzer Festspiele, Bayreuther und Salzburger Festspiele. Zu seinem Repertoire gehören nicht nur die großen Strauss- und Wagnerpartien wie Barak (Die Frau ohne Schatten), Johanaan, Mandryka (Arabella), Amfortas (Parsifal), Telramund (Lohengrin), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen) und die Titelrolle in Der fliegende Holländer, sondern auch Partien wie Moses in Schönbergs Moses und Aron, Thoas in Glucks Iphigénie en Tauride oder Mizguir in Rimski-Korsakovs Snegurocka. In der Spielzeit 2017/18 ist Thomas J. Mayer u.a. Falstaff an der Opera Vlaanderen, als Jochanaan an der Berliner Staatsoper und als Friedrich von Telramund (Lohengrin) in Covent Garden zu erleben.

SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Iain Milne

Iain Milne, Tenor

Iain Milne, Tenor

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy, Tamino an der Hampstead Garden Opera wie auch in Ravels L’Enfant et les sortilèges und in Händels Giulio Cesare in Egitto. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche, in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno zu hören, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel sang er Jakob Glock.

Der fliegende HolländerVorstellung am 18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018

Levente Molnár

Levente Molnár, Bariton

Levente Molnár, Bariton

Levente Molnár, geboren in Transsilvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium bei Melinda Mihály und wechselte 2001 an die Musikuniversität Oradea zu Marian Boboia. Ab 2003 war er Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Am Royal Opera House Covent Garden gastierte er als Masetto (Don Giovanni), Figaro (Il barbiere di Siviglia) und Belcore (L’elisir d’amore), weitere Gastengagements führten ihn an die Opéra National de Paris, an die Wiener Staatsoper, an die Deutsche Oper in Berlin, an die Staatsoper Stuttgart, das Theater Freiburg und an das Teatro Real in Madrid. In den Spielzeiten 2009/10 bis 2013/14 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. Masetto, Le Geôlier (Dialogues des Carmélites), Guglielmo, Marcello (La bohème), Sharpless (Madama Butterfly), Amfortas (Parsifal), Belcore, Peter Besenbinder (Hänsel und Gretel) und Paolo Albiani (Simon Boccanegra) verkörperte. 2015 sang er Almaviva in Budapest und Gent, Lord Enrico Ashton bei den Münchner Opernfestspielen und Sharpless (Madama Butterfly) und Figaro ebenfalls in München. Ab der Spielzeit 2016/17 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er zuletzt als Enrico (Lucia di Lammermoor) und Don Giovanni zu erleben war und in dieser Spielzeit ausserdem Figaro (Il barbiere di Siviglia) singen wird.

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018

Brian Mulligan

Brian Mulligan, Bariton

Brian Mulligan, Bariton

Der amerikanisch-irische Bariton Brian Mulligan steht regelmässig auf den grossen Opern- und Konzertbühnen in Amerika und Europa. Seine grössten Erfolge feierte er bisher als Richard Nixon (Nixon in China) an der San Francisco Opera, Enrico in David Aldens Produktion von Lucia di Lammermoor mit der Canadian Opera Company, der English National Opera und der Washington National Opera sowie Valentin (Faust) an der Met unter Yannick Nézet-Séguin und in San Francisco. Geboren in Endicot/New York, absolvierte Brian Mulligan sein Gesangsstudium an der Juilliard School in New York bei W. Stephen Smith. Er gewann u.a. einen Richard Tucker Career Grant, den George London Prize und wurde bei dem Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Sein Operndebüt gab er noch als Student 2003 an der Metropolitan Opera in Die Frau ohne Schatten. Seitdem haben ihn seine Engagements u.a. nach Los Angeles (Prometheus in Walter Braunfels’ Die Vögel mit James Conlon), erneut an die Metropolitan Opera in New York (Fiorello in Il barbiere di Siviglia), an die New York City Opera (Jake Wallace in La fanciulla del West, Graf Almaviva in Le nozze di Figaro mit Harry Bicket, Masetto in Don Giovanni), ans Saito Kinen Festival in Japan (Ford in Falstaff mit Seiji Ozawa), ans Opera Theatre of Saint Louis mit der Titelrolle in John Adams’ The Death of Klinghoffer, nach San Francisco, Houston und Los Angeles als Marcello (La bohème), wiederum an die San Francisco Opera (Herald in Lohengrin mit Nicola Luisotti), nach Chicago (Peter in Hänsel und Gretel) sowie ans Aspen Mucic Festival (Balstrode in Peter Grimes mit Robert Spano) geführt. Konzertant war er in letzter Zeit in Carmina Burana mit dem Baltimore Symphony Orchestra unter der Leitung von Marin Aslop, im Brahms’ Requiem, Händels Messiah mit dem Houston Symphony Orchestra, Peter Liebersons The World in Flower und in Mahlers Achter Sinfonie mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel zu hören. In der Rolle des Fürst Jelezki (Pique Dame) gibt Brian Mulligan sein Debüt am Opernhaus Zürich. Ausserdem ist er in dieser Spielzeit als Prospero (Thomas Adès’ The Tempest) in Frankfurt, Sharpless (Madama Butterfly, Regie: Anthony Minghella) in San Francisco und beim Wexford Opera Festival in Massenets La Navarraise und Thérèse zu hören.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018

Valeriy Murga

Valeriy Murga, Bariton

Valeriy Murga, Bariton

Valeryi Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997–1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pique Dame (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo und Monterone) und L’italiana in Algeri (Ali) zu hören. In Tiefland gastierte er am Liceu Barcelona und in L’italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt war er in Zürich in Tosca (Angelotti), in Faust (Wagner) und in Lady Macbeth von Mzensk als Polizeichef zu erleben. Ebenso sang er in den Familienopern Das Gespenst von Canterville (Dr. Bürkli), Robin Hood (Little John) und Das verzauberte Schwein (Schwein).

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018

Leo Nucci

Leo Nucci, Bariton

Leo Nucci, Bariton

Leo Nucci wurde in der Nähe von Bologna geboren. 1967 debütierte er in Spoleto als Figaro in Il barbiere di Siviglia. Als Folge seines Debüts als Figaro an der Mailänder Scala 1977 und seines Einspringens als Miller (Luisa Miller) am Royal Opera House Covent Garden 1978 öffneten sich ihm die Tore aller bedeutenden Theater Europas, Nord- und Südamerikas und Japans. Allein an der Wiener Staatsoper, wo er 1979 als Figaro debütierte, sang er in über 300 Vorstellungen. Ein weiteres wichtiges Haus war die New Yorker Met, wo er 1980 in Un ballo in maschera debütierte.2007 feierte er sein 30-jähriges Bühnenjubiläum an der Mailänder Scala. In der Arena di Verona sang er während 31 Jahren in über 100 Vorstellungen, darunter in neun Produktionen den Rigoletto – eine Rolle, die er in über 450 Vorstellungen an allen bedeutenden Häusern der Welt interpretiert hat. Leo Nucci arbeitete mit Dirigenten wie Herbert von Karajan, Georg Solti, Carlo Maria Giulini, Riccardo Muti, Claudio Abbado, James Levine, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Giuseppe Patané, Nello Santi, Bruno Bartoletti und David Oren. Über 40 Platten, 10 Videos und zwei Filme dokumentieren die Tätigkeiten dieses Künstlers. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Nabucco an der Mailänder Scala, an der Londoner Covent Garden Opera und in Florenz sowie Rigoletto in Seviglia und auf einer Japan-Tournee mit der Mailänder Scala. Zu seinen Engagements in naher Zukunft zählen u.a. Rigoletto in Liège, Giorgio Germont (La traviata) in Berlin, Madrid und Barcelona, Simon Boccanegra in Wien sowie Rossinis Figaro in Mailand.

Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018

George Petean

George Petean, Bariton

George Petean, Bariton

George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren, wo er die Musikakademie besuchte. Sein Bühnendebüt gab er 1997 am dortigen Opernhaus mit der Titelpartie aus Don Giovanni, gefolgt von Malatesta in Don Pasquale, Silvio in Pagliacci und Figaro in Il barbiere di Siviglia. 1999 erhielt er den grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Braila/Rumänien. Sein internationaler Durchbruch erfolgte 2000 am Teatro dell’Opera di Roma mit La bohème. 2002-2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper (u.a. Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore, Madama Butterfly, Don Carlo, Un ballo in maschera, La traviata, Rigoletto, Faust, Lucia di Lammermoor). Darüber hinaus war er am Royal Opera House Covent Garden, Teatro Comunale di Bologna, der Oper Frankfurt, der Wiener Staatsoper, Opéra de Paris und in Peking in Il barbiere di Siviglia zu hören, als Silvio gastierte er in Covent Garden, in L’elisir d’amore an der Opéra de Paris, in Don Carlo an der Wiener Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Bayerischen Staatsoper München, in Il trovatore am Grand Théâtre de Genève, in La bohème an der Opéra Bastille, der New Yorker Met, am Gran Teatro del Liceu Barcelona sowie in Covent Garden, in L’amico Fritz an der Deutschen Oper Berlin (CD Deutsche Grammophon) und trat an der Staatsoper Berlin, am Théâtre du Capitole Toulouse, an der Opéra du Rhin Strassburg u.a. auf. 2012 debütierte er in der Titelpartie von Simon Boccanegra am Teatro dell’Opera di Roma sowie 2013 als Carlo Gérard in Andrea Chénier konzertant in der Avery Fisher Hall New York. In Zürich war er bereits als Giorgio Germont (La traviata), Rigoletto und zuletzt als Riccardo Forth (I puritani) zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 sang er u.a. Simon Boccanegra in Sidney, Jago am Teatro Real de Madrid sowie an der Semperoper, Macbeth am Teatro Verdi di Salerno, Rigoletto am Teatro di San Carlo in Napoli und Giorgio Germont an der Royal Opera Covent Garden sowie an der Met.

La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018

Mauro Peter

Mauro Peter, Tenor

Mauro Peter, Tenor

Der aus Luzern stammende junge Tenor Mauro Peter studierte Gesang an der Hochschule  für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger feierte er 2012 mit Schuberts Die schöne Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, sein Debüt bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg und Hohenems und ebenfalls auf allen führenden europäischen Konzertpodien und Opernbühnen zu erleben. Liederabende gibt er regelmässig im KKL Luzern, der Wigmore Hall, dem Wiener Musikverein, dem Konzerthaus Wien, dem Musikverein Graz, dem Konzerthaus Berlin, dem Teatro de la Zarzuela Madrid, beim Festival de Paques in Aix-en-Provence, im Berner Konzerthaus, im Konzerthaus Dortmund, der Laeiszhalle Hamburg, der Kölner Philharmonie, an der Oper Frankfurt, am Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen. Er sang in Konzerten im Münchner Gasteig, beim Festival in Verbier, im Wiener Musikverein, in der Royal Festival Hall in London und im Mozarteum Salzburg. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitet, zählen u.a. Gustavo Dudamel, John Eliot Gardiner, Cornelius Meister, Ádám Fischer, Riccardo Minasi, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Nikolaus Harnoncourt, Teodor Currentzis und Zubin Metha. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich und sang darüber hinaus an der Opéra National de Paris, der Bayerischen Staatsoper München, der Mailänder Scala, am Théatre du Capitole Toulouse, der Komischen Oper Berlin, der Opéra de Lyon, dem Theater an der Wien und seit 2102 regelmässig bei den Salzburger Festspielen. Nach einem Live-Mitschnitt der Schönen Müllerin aus der Wigmore Hall erschien 2015 seine Debüt-CD bei Sony mit Goethe-Liedern von Schubert. Ein weiteres Album mit seinem Klavierpartner Helmut Deutsch – Lieder von Schumann – erschien im Herbst 2016. In der  Spielzeit 2017/18 wird er sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden als Tamino geben und debütiert als Belmonte an der Canadian Opera in Toronto. Konzerte folgen wiederum in Kopenhagen, in der Wigmore Hall sowie bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Er debütiert u.a. beim Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam, in der Philharmonie de Paris und im Pierre-Boulez-Saal in Berlin. Im April 2018 folgt ein Konzert mit Mozart-Arien zusammen mit Giovanni Antonini im Grazer Musikverein.

Liederabend Mauro PeterVorstellung am 28 Mai 2018

Saimir Pirgu

Saimir Pirgu, Tenor

Saimir Pirgu, Tenor

Saimir Pirgu, geboren 1981 im albanischen Elbasan, studierte Violine am Kunstlyzeum seiner Heimatstadt und Gesang an den Konservatorien von Tirana und Bozen bei Vito Brunetti. Ausserdem wurde er von Luciano Pavarotti stimmlich betreut. 2002 gewann er die Gesangswettbewerbe «Caruso» und «Tito Schipa». Claudio Abbado holte den 22-Jährigen nach Ferrara als Ferrando (Così fan tutte) – eine Rolle, die er 2004 auch bei den Salzburger Festspielen sang. Neben der Wiener Staatsoper verpflichteten ihn wichtige Opernhäuser wie die Metropolitan Opera New York, Teatro alla Scala, Royal Opera House Covent Garden, Opéra National de Paris, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Washington National Opera, Los Angeles Opera, Arena di Verona, Teatro Colón de Buenos Aires, San Francisco Opera, Deutsche Oper Berlin und das Opernhaus Zürich, wo er unter anderem als Duca, Idomeneo und Alfredo zu hören war. Er hat bereits mit Riccardo Muti, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Franz Welser-Möst, Fabio Luisi und Daniele Gatti zusammengearbeitet. 2006 erschien sein Album Angelo casto e bel mit Opernarien unter Gustav Kuhn, 2016 folgte das Album Il Mio Canto unter Speranza Scappucci. Konzertant tätig war er u.a. im Concertgebouw Amsterdam mit den Wiener Philharmonikern, im Auditorium Santa Cecilia in Rom, an den Salzburger Festspielen und im Musikverein Wien. In den letzten Jahren sang er in Rigoletto am Royal Opera House Covent Garden, La traviata an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House, an der Berliner Staatsoper und der Deutschen Oper, Die Zauberflöte an der Mailänder Scala, La clemenza di Tito an der Pariser Oper und La bohème am Gran Teatre del Liceu. Zudem war er unlängst in La Damnation de Faust am Bolschoi-Theater Moskau, Un ballo in maschera mit dem Israel Philharmonic Orchestra, L’elisir d’amore an der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper, Król Roger am Royal Opera House und an der Oper von Sydney sowie in Lucia di Lammermoor am Teatro San Carlo in Neapel zu erleben. Am Opernhaus Zürich stand er zuletzt als Duca in der Neuproduktion von Rigoletto und als Alfredo Germont (La traviata) auf der Bühne.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018

Matthew Polenzani

Matthew Polenzani, Tenor

Matthew Polenzani, Tenor

Matthew Polenzani war zunächst Mitglied des Opernstudios der Lyric Opera of Chicago. Er ist Preisträger des Richard Tucker Award 2004 und des Beverly Sills Artist Award der Metropolitan Opera New York 2008. An der Metropolitan Opera war er bisher in über 300 Vorstellungen zu erleben. Zu den Höhepunkten gehören Bartlett Shers Inszenierung von L’elisir d’amore, Willy Deckers La traviata, Julie Taymors Die Zauberflöte und Jürgen Flimms Salome. Seit seinem Debüt an der Oper Bordeaux als Gérald (Délibes Lakmé) 1998 ist Matthew Polenzani auch regelmässig auf europäischen Opernbühnen zu Gast, so etwa als Ernesto (Don Pasquale) und Alfredo Germont (La traviata) in Florenz und Aix en Provence, als Nemorino (L’elisir d’amore) an den Staatsopern von Wien und München, in Neapel und Rom wie auch in der Titelrolle von Idomeneo in Turin mit Gianandrea Noseda. Höhepunkte der letzten Spielzeiten umfassen Ferrando (Così fan tutte) und Duca di Mantova (Rigoletto) an der Met, Des Grieux (Massenets Manon) in Covent Garden, Tito (La clemenza di Tito) an der Lyric Opera of Chicago, sein Debüt an der Deutschen Oper in Berlin als Berlioz’ Faust sowie seine Interpretation des Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi) an der Bayerischen Staatsoper in München. In der Saison 2014 / 15 führen ihn Engagements u.a. als Hoffmann an die Met, als Idomeneo nach Covent Garden, als Tamino und Nemorino nach München und zu einem Rezital in die Londoner Wigmore Hall. In der kommenden Spielzeit wird er u.a. als Zurga (Les Pêcheurs de perles) und Roberto Devereux an der Metropolitan Opera New York und als Werther an der Bayeri­schen Staatsoper gastieren.

Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018

Dmytro Popov

Dmytro Popov, Tenor

Dmytro Popov, Tenor

Der aus der Ukraine stammende Tenor Dmytro Popov begann seine internationale Karriere 2004 als Alfredo Germont (»La traviata«) in Norwegen. Nachdem er 2007 den Plácido-Domingo-Operalia-Gesangswettbewerb gewonnen hatte, folgten Engagements als Nicias (»Thaïs«) am Teatro Regio di Torino, als Vaudémont (»Jolanthe«) am Teatro Filharmonico di Verona, als Pinkerton (»Madama Butterfly«), Cavaradossi (»Tosca«) und Rodolfo (»Luisa Miller«) an der Deutschen Oper Berlin, als Ivan Sergeyevich Lïkov (»Die Zarenbraut«) und Rodolfo (»La bohème«) am Royal Opera House Covent Garden in London, als Vaudémont (»Jolanthe«) am Teatro Real in Madrid, als Prinz (»Rusalka«) an der Bayrischen Staatsoper München, als Macduff (»Macbeth«) an der Opéra de Lyon, als Andrej (»Mazeppa«) an der Opéra de Monte-Carlo und als Alfredo (»La traviata«) und Vaudémont (»Jolanthe«) am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg. In der Spielzeit 2013 / 14 sang Dmytro Popov die Partien Prinz (»Rusalka«), Pinkerton (»Madama Butterfly«) und Grigorij Otrepjew (»Boris Godunow«) an der Bayrischen Staatsoper München, gab als Herzog von Mantua (»Rigoletto«) sein Debüt an der Opéra national du Rhin in Straßburg und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, war als Don José (»Carmen«) an der Opera Australia in Sydney zu erleben und debütierte im Juni 2014 ebenfalls als Don José (»Carmen«) am Teatro dell’Opera di Roma. Darüber hinaus sang er Alfredo Germont (»La traviata«) an der Deutschen Oper Berlin und in Berliozʼ »Requiem« im Concertgebouw in Amsterdam unter der Leitung von Marc Albrecht. Zu Dmytro Popovs aktuellsten Engagements gehören sein Hausdebüt an der Wiener Staatsoper als Rodolfo (»La bohème«), Gustavo (»Un ballo in maschera«) am Théâtre du Capitole in Toulouse, Prinz (»Rusalka«) an der Opéra de Lyon, Rodolfo (»Luisa Miller«) an der Oper Stuttgart, Cavaradossi (»Tosca«) an der Semperoper Dresden, Don José (»Carmen«) ​an der Staatsoper Hamburg, Alfredo Germont (»La traviata«) am Royal Opera House Covent Garden in London und Verdis »Requiem« mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski zuerst in London und dann bei einer Tournee durch Europa. Dmytro Popov ist auch auf dem Konzertpodium sehr aktiv und hat mit vielen renommierten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter u.a. Antonio Pappano, Sir Simon Rattle, Valery Gergiev, Kent Nagano, Gianandrea Noseda, Andris Nelsons, Dmitrij Kitajenko, Vladimir Fedoseyev, Alexander Vedernikov, Patrick Fournillier, Kazushi Ono, Dmitri Jurowski und Vladimir Jurowski.

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018

Christopher Purves

Christopher Purves, Bass-Bariton

Christopher Purves, Bass-Bariton

Der britische Bariton Christopher Purves gehört zu den gefragtesten Opern- und Konzertsängern seines Fachs. Einst Student und Chorschüler am King’s College in Cambridge sowie Mitglied der experimentellen Rockband Harvey and the Wallbangers tritt er heute mit einem breit gefächerten Repertoire auf allen internationalen Bühnen auf. Höhepunkte der letzten Zeit waren u.a. die Titelrolle in Barrie Koskys Inszenierung von Händels Saul in Glyndebourne und beim Adelaide Festival, Alberich (Götterdämmerung) an der Houston Grand Opera und an der Bayerischen Staatsoper, der Förster (Das schlaue Füchslein) in Glyndebourne, sein Debüt an der Pariser Oper in Romeo Castelluccis Inszenierung von Schönbergs Moses und Aron, The Protector (George Benjamins Written on Skin) in Covent Garden, Madrid und Barcelona, Schönbergs Gurrelieder bei den BBC Proms mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, eine Europa-Tournée mit Händels Messiah mit Emmanuelle Haïm und Le Concert d’Astrée sowie Balstrode (Peter Grimes) beim Edinburgh Festival. Seine Affinität zu zeitgenössischen Kompositionen zeigte Christopher Purves zudem in seiner Interpretation von Walt Disney in der Uraufführung von Philip Glass’ The Perfect American am Teatro Real in Madrid und an der English National Opera sowie in diversen Werken des Komponisten Sir James Macmillan. Zu seiner umfangreichen Diskographie gehören das Solo-Album Handel’s Finest Arias for Base Voice, Written on Skin mit George Benjamin und dem Mahler Chamber Orchestra wie auch Donizettis Maria di Rohan mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Mark Elder. In der Spielzeit 2017/18 singt Christopher Purves u.a. Golaud (Pelléas et Mélisande) in Hong Kong und Glyndebourne.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Edgardo Rocha

Edgardo Rocha, Tenor

Edgardo Rocha, Tenor

Edgardo Rocha, geboren in Rivera (Uruguay), studierte Klavier sowie Chor- und Orchesterleitung an der Universität in Montevideo und begann seine Gesangsausbildung bei Beatriz Pazos und Raquel Pierotti. 2008 übersiedelte er nach Italien, wo er bei Salvatore Fisichella studierte und Rossini-Meisterkurse bei Rockwell Blake und Alessandro Corbelli besuchte. 2010 gab er beim Festival della Valle d’Itria in Martina Franca sein Debüt in der Titelrolle von Donizettis Gianni di Parigi und erhielt sogleich weitere Einladungen an Opernhäuser innerhalb und ausserhalb Italiens. Seine Engagements führten ihn u.a. als Gianni di Parigi zum Wexford Festival, als Don Ramiro (La cenerentola) nach Cagliari, Seattle, Stuttgart und Sevilla, als Ernesto (Don Pasquale) zum Maggio Musicale Fiorentino und nach Verona, als Ferrando (Così fan tutte) nach Neapel und Turin, als Dorvil (La scala di seta) sowie als Jago (Rossinis Otello)nach Zürich, als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) u.a. an die Staatsopern in Wien, München und Hamburg wie auch nach Valencia, Madrid, Neapel, Lausanne und wiederum nach Zürich, als Rodrigo (Otello) an der Seite von Cecilia Bartoli ans Théâtre des Champs Elysées und zu den Salzburger Festspielen sowie als Don Narciso (Il turco in Italia) nach Turin. 2015 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Jago (Otello). Im Opernfilm La cenerentola – Una favola in diretta (Regie: Carlo Verdone, musikalische Leitung: Gianluigi Gelmetti) verkörperte er Don Ramiro. Als Konzertsänger war er zuletzt u.a. in Rossinis Stabat mater unter Daniele Rustioni am Maggio Musicale Fiorentino zu erleben.

La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018

Valer Sabadus

Valer Sabadus, Countertenor

Valer Sabadus, Countertenor

Valer Sabadus begann sein Gesangsstudium mit 17 Jahren an der Hochschule für Musik und Theater in München. 2013 schloss er seine Ausbildung als Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding in der Meisterklasse Musiktheater mit Auszeichnung ab. Bereits 2009 debütierte er unter Riccardo Muti bei den Salzburger Pfingstfestspielen in der Produktion Demofoonte. Zudem feierte er grosse Erfolge als Sesto in Günter Krämers Inszenierung von La clemenza di Tito beim Mozart-Sommer in Schwetzingen, als Ruggiero in Vivaldis Orlando furioso und Endimione in La Calisto von Francesco Cavalli an der Oper Frankfurt. Bei den Händel-Festspielen Halle trat er erstmals 2011 in der Titelpartie des Rinaldo auf. 2012 erlangte er internationale Bekanntheit für seine Interpretation des Semira (Leonardo Vincis Artaserse) an den Opernhäusern von Nancy, Lausanne und Köln, dem Theater an der Wien, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra Royal de Versailles und dem Concertgebouw Amsterdam. Die Produktion erschien auch als CD und DVD und erhielt zahlreiche Preise. Im gleichen Jahr wurde ihm der Preis der deutschen Schallplattenkritik für seine Solo-CD Hasse Reloaded (OehmsClassics) verliehen. Weitere Erfolge feierte er u.a. als Menelao (Francesco Cavallis Elena) beim Festival d’Aix-en-Provence, in der Titelpartie von Händels Xerxes an der Deutschen Oper am Rhein in der Inszenierung von Stefan Herheim oder in der Titelrolle von Teseo bei den Händel-Festspielen Karlsruhe. 2015 debütierte er als Nerone (L’incoronazione di Poppea) am Theater an der Wien. Neben seiner regen Operntätigkeit liegt dem jungen Countertenor das Konzert- und Oratorienrepertoire am Herzen. Lieder- und Arienabende gab er beispielsweise beim Lucerne Festival, der Schubertiade in Hohenems und dem Festival „Winter in Schwetzingen“. In der Spielzeit 2016/17 ist er als Giuliano (Cavallis Eliogabalo), in der Titelpartie von Cavallis Il Giasone am Grand-Théâtre de Genève sowie als Ruggiero (Händels Alcina) am Theater Basel zu erleben. 

L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Gerhard Siegel

Gerhard Siegel, Tenor

Gerhard Siegel, Tenor

Gerhard Siegel begann seine Musikerlaufbahn als Instrumentalist und Komponist. Nach dem Abschluss seines Gesangsstudiums am Konservatorium Augsburg wurde er Ensemblemitglied am Stadttheater Trier. Hier gelangte auch die Bühnenfassung von Heinrich Heines Deutschland – ein Wintermärchen, zu der er die Musik komponiert hatte, zur Uraufführung. Gerhard Siegel war Preisträger beim Belvedere/Hans Gabor-Gesangswettbewerb in Wien. Nach Engagements am Anhaltischen Theater Dessau und in Augsburg verband ihn von 1999 bis 2006 ein Festvertrag mit dem Theater Nürnberg. Hier konnte er sein Repertoire vor allem im dramatischen und Heldentenor-Fach erweitern und sang u.a. Partien wie Parsifal, Herodes, Florestan, Laca (Jenůfa), Sergej (Lady Macbeth von Mzensk), Siegfried und Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg). Eine zentrale Partie seines Repertoires ist Mime (Das Rheingold sowie Siegfried). Er sang ihn bei seinen Debüts an der Met in New York, bei den Bayreuther Festspielen und bei dem von Jeffrey Tate geleiteten Ring der Kölner Oper. Ein weiterer künstlerischer Höhe­punkt waren Schönbergs Gurre-Lieder (Klaus/Narr) auf einer Tournee mit Michael Gielen und dem SWR Sinfonieorchester sowie mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta, mit dem er 2016 mit derselben Partie an die Bayerische Staatsoper zurückkehrte. Bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2016 als Midas (Die Liebe der Danae) unter der Leitung von Franz Welser-Möst. 2016/17 war er u.a. als Herodes an der Wiener Staatsoper, der Met und in Stuttgart, als Mime in Dresden und Tokio unter Thielemann sowie als Tristan in Gelsenkirchen zu erleben.

SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Ildo Song

Ildo Song, Bass

Ildo Song, Bass

Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Ab der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Il barbiere di SivigliaVorstellung am 01, 06, 11 Okt 2017 Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Bryn Terfel

Bryn Terfel, Bass-Bariton

Bryn Terfel, Bass-Bariton

Bryn Terfel, Bassbariton aus Wales, wurde berühmt, als er 1989 den Liedpreis beim Internationalen Gesangswettbewerb Cardiff gewann. Seither ist er in allen bedeutenden Opernhäusern der Welt aufgetreten und wird vor allem für seine Interpretationen des Figaro, Falstaff und Wotan geschätzt. Zu seinen weiteren Partien gehören die Titelpartie in Der fliegende Holländer, Méphistophélès (Gounods Faust), Don Giovanni und Leporello, Jochanaan (Salome), Scarpia (Tosca), Gianni Schicchi, Nick Shadow (The Rake’s Progress), Wolfram (Tannhäuser), Balstrode (Peter Grimes) und die Titelrolle in Sweeney Todd. Terfel ist ausserdem ein vielseitiger Konzertsänger. U.a. trat er bei den BBC Proms auf, gab Liederabende in allen grossen Städten der Welt und leitete neun Jahre lang sein eigenes Festival in Faenol, North Wales. Seine Diskografie umfasst Opern von Mozart, Wagner und Strauss sowie über zehn Solo-Alben. Er gewann den Grammy, den Classical Brit und den Gramophone Award. 2003 wurde ihm der Titel «Commander of the Order of the British Empire» verliehen, und 2006 erhielt er die Queen’s Medal for Music. Wichtige Stationen der letzten Zeit waren sein Rollendebüt als Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) an der Welsh National Opera, seine Interpretationen von Leporello und Scarpia an der Mailänder Scala, Wotan in Covent Garden und an der Met sowie Scarpia an der Bayerischen Staatsoper München. Er debütierte am Abu Dhabi Festival, sang Méphistophélès und Dulcamara (L’elisir d’amore) in Covent Garden sowie Sweeney Todd am Lincoln Center New York, am Llangollen International Music Festival und an der English National Opera. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt in der Titelrolle von Wagners Fliegendem Holländer und in einem Liederabend zu erleben.

 

Der fliegende HolländerVorstellung am 18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018

Yuriy Tsiple

Yuriy Tsiple, Bariton

Yuriy Tsiple, Bariton

Yuriy Tsiple wurde in der Ukraine geboren und studierte Gesang an der Staatlichen Universität für Musik in Bukarest bei Ionel Voineag. Bereits während seines Studiums wurde er vom Staatlichen Rumänischen Rundfunk und Fernsehen für Aufnahmen und Konzerte mit dem Rundfunkorchester und dem Kammerorchester des Staatlichen Rundfunks engagiert. Er gewann erste Preise bei renommierten rumänischen Wettbewerben wie 2007 beim Ionel-Perlea-Wettbewerb in Slobozia und beim Mihail-Jora-Wettbewerb in Bukarest. 2009/10 debütierte er an der Oper Frankfurt als Mitglied des Opernstudios sowie an der Alten Oper Frankfurt. Er sang u.a. Roberto/Nardo in Mozarts La finta giardiniera, Alcindoro in Puccinis La bohème und die Titelpartie in Telemanns Pimpinone. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Opéra National du Rhin in Strassburg, wo er als Ali Baba in Cherubinis Ali Baba und als Malatesta in Donizettis Don Pasquale zu erleben war. 2011/12 sang er an der Opéra National du Rhin Schaunard in La bohème, Le Roi in Le Chat botté und debütierte als Don Parmenione in Rossinis L’occasione fa il ladro. Gastspiele führten ihn als Ali Baba an das Théâtre de l’Athénée in Paris, als Ramiro (L’Heure espagnole) zum Rumänischen Rundfunk nach Bukarest und als Conte (Le nozze di Figaro) an die Nationaloper Bukarest. Unlängst sang er Don Parmenione mit dem Orchestre National de l’Île de France. Seit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Oper Zürich, wo er u.a. als Blinder Pew (Die Schatzinsel), Moralès (Carmen), Barone Douphol (La traviata), Schaunard (La bohème), Gespenst von Canterville, Jake Wallace (La fanciulla del West), Il Barone di Trombonok (Il viaggio a Reims), Sheriff von Nottingham (Robin Hood), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Kilian (Der Freischütz) sowie als Conte di Ceprano (Rigoletto) zu erleben war.

Il barbiere di SivigliaVorstellung am 01, 06, 11 Okt 2017 CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges

Christopher Ventris

Christopher Ventris, Tenor

Christopher Ventris, Tenor

Christopher Ventris gehört seit seinen Debüts in Glyndebourne, an der Opera North und an der English National Opera zu den führenden Tenören seines Faches. In den vergangenen Jahren lag der Fokus seiner Karriere vor allem auf Wagner-Partien. So gab er als Parsifal sein erfolgreiches Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2008 und begeisterte mit derselben Partie unter Bernard Haitink am Opernhaus Zürich in der Spielzeit 2006/07, unter Christian Thielemann und später in der Regie von Alvis Hermanis an der Wiener Staatsoper, unter Kent Nagano an der Bayerischen Staatsoper, unter Lorin Maazel in Valencia, unter Marc Albrecht in Amsterdam sowie u.a. in London, Paris, Barcelona und San Francisco. Siegmund (Die Walküre) verkörperte er u.a. in Wien, Bayreuth, Washington, Venedig, Amsterdam, Budapest und bei seinem Debüt an der Semperoper Dresden. Lohengrin sang er in Bologna, Genf, Madrid und Dallas. Er gab seine Rollendebüts als Tannhäuser in Paris sowie als Erik (Der fliegende Holländer) in San Francisco und sang die Titelrolle in Rienzi bei den Salzburger Festspielen. Weitere zentrale Partien seines Repertoires sind Laca (Jenůfa), den Christopher Ventris an der Spielzeiteröffnung 2012/13 in Zürich sang, wie auch die Rolle des Steva in derselben Oper, mit der er u.a. an der Metropolitan Opera debütierte, zudem die Titelrolle in Peter Grimes (Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin), Florestan in Fidelio (Washington National Opera), Max in Der Freischütz (Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Teatro alla Scala) und Andrei Chowanski in Chowanschtschina (Bayerische Staatsoper, BBC Proms). Geplant sind u.a. Parsifal, Siegmund und Lohengrin an der Wiener Staatsoper.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Klaus Florian Vogt

Klaus Florian Vogt, Tenor

Klaus Florian Vogt, Tenor

Klaus Florian Vogt ist einer der herausragenden Wagner-Tenöre der Gegenwart. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Tannhäuser, Parsifal, Stolzing und Siegmund, aber auch Florestan (Fidelio), Paul (Die tote Stadt) und Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann). Darüber hinaus singt er lyrisch-dramatische Rollen wie Erik (Der fliegende Holländer), Andrej (Chowanschtschina), Prinz (Rusalka), Bacchus (Ariadne auf Naxos) und Faust (La Damnation de Faust). Der aus Norddeutschland stammende Klaus Florian Vogt studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Lübeck, war 1997/98 am Landestheater Flensburg engagiert und gehörte von 1998 bis 2003 zum Ensemble der Semperoper Dresden. Seither gastiert er an allen grossen Opernhäusern der Welt sowie bei den Bayreuther und den Salzburger Festspielen. 2005 gab er sein Japan-Debüt als Hoffmann in Tokio, 2006 folgte sein Amerika-Debüt als Lohengrin an der Metropolitan Opera in New York. 2007 sang er erstmals an der Mailänder Scala (Lohengrin), später kehrte er als Florestan dorthin zurück. Ebenfalls 2007 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Walther von Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) und war dort von 2011-2015 als Lohengrin in der Inszenierung von Hans Neuenfels zu erleben, 2016 als Parsifal und 2017 als Stolzing in Barrie Koskys Neuinszenierung der Meistersinger. In Zürich war er zuletzt als Lohengrin sowie mit einem Liederabend zu hören. 2012 erhielt Klaus Florian Vogt den ECHO-Klassik als Künstler des Jahres.

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017

Michael Volle

Michael Volle, Bariton

Michael Volle, Bariton

Michael Volle studierte bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Ein erstes Engagement führte ihn nach Mannheim, weitere Stationen waren die Oper der Stadt Bonn, die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und die Oper Köln, u.a. mit Debüts als Billy Budd, Ford, Papageno, Figaro, Don Giovanni, Wolfram, Danilo, Guglielmo und Graf Almaviva. 1999-2007 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello (La bohème), Eugen Onegin, Jeletzki (Pique Dame), Roland (Fierrabras), Sixtus Beckmesser, Hans Sachs (Meistersinger) und Golaud (Pelléas et Mélisande) zu erleben war. Gastverträge führten ihn u.a. an das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra de Paris, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Berliner und Hamburgische Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen und an die Bayerische Staatsoper München, deren Ensemblemitglied er von 2007/08 bis 2011/12 war. Partien an der Bayerischen Staatsoper umfassten u.a Onegin, Wozzeck, Amfortas (Parsifal) und Wilhelm Tell. Bei den Bayreuther Festspielen 2007 und 2008 sang er den Beckmesser. Michael Volle ist mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Wolfgang Sawallisch, Sir Colin Davis, Mariss Jansons, Valery Gergiev, Trevor Pinnock, Antonio Pappano, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Vladimir Fedoseyev, Mstislaw Rostropowitsch und Philippe Herreweghe aufgetreten. 2008 und 2014 wählte ihn die «Opernwelt» zum «Sänger des Jahres». Für seine Interpretation des Wozzeck wurde Michael Volle 2009 mit dem Deutschen Theaterpreis «Der Faust» ausgezeichnet. In Zürich war er in der Saison 2011/12 auch in Le nozze di Figaro und in Tannhäuser zu hören.

 

Liederabend Michael VolleVorstellung am 04 Apr 2018

Marco Vratogna

Marco Vratogna, Bariton

Marco Vratogna, Bariton

Marco Vratogna studierte am Puccini-Konservatorium in La Spezia. 2000 gab er als Stankar in Verdis Stiffelio sein Operndebüt in Triest. In den folgenden Jahren verkörperte er unter anderem Paolo Albiani (Simon Boccanegra) in Venedig, Conte di Luna (Il trovatore) in Sevilla und Germont (La traviata) in Salerno. In Modena sang er die Titelpartie in Macbeth unter Massimo de Bernart. Er sang ausserdem in Hamburg, Berlin, Dresden, Frankfurt, Wien, Amsterdam, Brüssel, Genua, London, Madrid und San Francisco. Erfolge feierte er u.a. in der Titelpartie von Nabucco in Verona und Frankfurt, als Scarpia (Tosca) in Berlin und Frankfurt, als Jago (Otello) in Hamburg und Parma oder als Paolo Albiani unter Claudio Abbado in Florenz. Zu seinem Repertoire gehören zudem Partien wie Amonasro (Aida), Alfio (Cavalleria rusticana) oder Tonio (Pagliacci). Er wirkte in folgenden Neuproduktionen mit: Macbeth in Stockholm, Aida in München (unter Daniele Gatti), Otello an der Semperoper Dresden und Cambro (Antonio Carlos Gomes’ Fosca) am Theatro Municipal de São Paulo. In jüngster Zeit war Marco Vratogna als Scarpia in Verona, Venedig, Wien und an der New Yorker Met zu erleben, sang Jago in Barcelona und London sowie Nabucco in Stuttgart und Simon Boccanegra an der Wiener Staatsoper. In Zürich trat er zuletz als Scarpia und als Jago auf.

ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017

Oliver Widmer

Oliver Widmer, Bariton

Oliver Widmer, Bariton

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Diet­rich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Rilling, Santi und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Creonte (L’anima del filosofo), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Raimbaud (Le comte Ory), Ottokar (Der Freischütz) und Don Alfonso zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Lars Woldt

Lars Woldt, Bass

Lars Woldt, Bass

Lars Woldt, geboren in Herford, studierte an der Hochschule für Musik in Detmold Komposition und Gesang. Nach ersten Engagements am Detmolder sowie am Tiroler Landestheater in Innsbruck war er von 2004-2010 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Zuletzt gastierte er dort mit grossem Erfolg als Baculus (Der Wildschütz), wofür er mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2014 ausgezeichnet wurde. Von 2009-2011 gehörte er dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo er u.a. als Waldner (Arabella), Rocco (Fidelio) und Fasolt (Das Rheingold) zu hören war. Als freischaffender Künstler gastiert er mittlerweile an den internationalen Opern- und Konzertbühnen. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehören Fasolt und Osmin an der Pariser Bastille unter Philippe Jordan, Rocco am Theater an der Wien unter Nikolaus Harnoncourt, Kaspar (Der Freischütz) am Liceu in Barcelona und an der Barbican Hall in London mit dem London Symphony Orchestra und Sir Colin Davis sowie Daland (Der fliegende Holländer) an den Opern in Köln und Hamburg. In seiner Paraderolle des Baron Ochs (Der Rosenkavalier) gastierte er an den Staatsopern Hamburg, Stuttgart und Wien, der Nationaloper Budapest, der Royal Danish Opera Copenhagen und der Deutschen Oper am Rhein sowie in deren Gastspiel in Taipeh und zuletzt im Frühjahr 2014 in einer Neuproduktion beim Glyndebourne Festival. Lars Woldt ist ein ebenso gefragter Konzertsänger und trat mit Klangkörpern wie den Wiener Symphonikern, den Bamberger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Münchner Rundfunkorchester auf. Seit Oktober 2011 hat er zudem eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold inne. Geplant sind u.a. Strauss’ Cappriccio (La Roche) an der Pariser Opéra mit Ingo Metzmacher und Robert Carsen sowie am Theater an der Wien mit Bertrand de Billy und Tatjana Gürbaca.

 

Der fliegende HolländerVorstellung am 18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018

Wenwei Zhang

Wenwei Zhang, Bass

Wenwei Zhang, Bass

Wenwei Zhang wurde in Dalian (China) geboren. Er war 2009/10 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt und gab als Lord Rochefort in Anna Bolena sein Debüt. 2009 sang er Orosmane (Zaira) beim Festival de Radio France in Montpellier und wurde Dritter in dem von Plácido Domingo gegründeten Gesangswettbewerb Operalia. In der Spielzeit 2010/11 war er u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) in Nantes und als Ferrando (Il trovatore) an der Opéra National de Bordeaux zu hören. Ab der Spielzeit 2011/12 war Wenwei Zhang Ensemblemitglied der Dortmunder Oper, wo er u.a. als Daland (Der fliegende Holländer), Oroveso (Norma), Warlaam (Boris Godunow), Colline (La bohème), Ferrando (Il trovatore) und Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu hören war. In letzter Zeit gab er zudem sein Rollendebüt als Sarastro an der Opéra de Bordeaux, verkörperte Daland in Peking, Larkens (La fanciulla del West) an der Opéra Bastille in Paris, sang Don Basilio in Stuttgart, den Grossinquisitor (Don Carlo) an der Opéra National de Bordeaux und Varlaam (Boris Godunow) in Marseille. 2013 erhielt er den Theaterpreis «Bajazzo» der Theater- und Konzertfreunde Dortmund. In Zürich ist er seit der Spielzeit 2014/15 Ensemblemitglied und war bisher in Il barbiere di Siviglia, Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Lucia di Lammermoor, Norma, Aida, Les Pê­cheurs de Perles, Turandot, Macbeth, I puritani, Der Freischütz, Lady Macbeth von Mzensk sowie in Don Giovanni zu erleben.

Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Martin Zysset

Martin Zysset, Tenor

Martin Zysset, Tenor

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. den Doktor in Drei Schwestern, Kunz Vogelsang in Die Meistersinger von Nürnberg, Tschekalinski in Pique Dame und Don Basilio in Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2016/17 stand er als Schmidt (Werther) und als Licone (Orlando paladino) auf der Bühne.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017 TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018 WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018 Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018

Regieteams

David Alden

David Alden, Regie

David Alden, Regie

David Alden zählt zu den einflussreichsten Regisseuren der Gegenwart. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so erhielt er u.a. für seine Inszenierung von Brittens Peter Grimes an der Deutschen Oper Berlin den „South Bank Show Award“ und für seine Regie von Janáčeks Jenůfa an der English National Opera den „Olivier Award“. 2001 wurde seine langjährige Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper mit dem „Bayerischen Theaterpreis“ honoriert. 2006 wurden im Rahmen der Münchner Opernfestspiele zahlreiche seiner Produktionen wiederaufgenommen, so u.a. Ariodante, La Calisto, La forza del destino, L’incoronazione di Poppea, Orlando sowie Tannhäuser. Weitere bedeutende Produktionen an der Bayerischen Staatsoper waren Il ritorno d’Ulisse in patria, Pique Dame, Lulu, La donna del lago sowie Der Ring des Nibelungen. Zusammen mit seinem Bruder Christopher Alden inszenierte er halbszenische Aufführungen der drei Mozart/Da Ponte-Opern mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Daniel Barenboim. Seine Arbeit führte ihn ausserdem u.a. an die New-Yorker MET, die Lyric Opera of Chicago, die Komische Oper Berlin, die Volksoper Wien, die English National Opera, die Opera North, das Teatro Real Madrid sowie an die Opernhäuser von Dallas, Köln, Frankfurt und Graz. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte er Les Huguenots an der Deutschen Oper Berlin und Semiramide an der Bayerischen Staatsoper, eine Co-Produktion mit dem Royal Opera House London. Ausserdem wird er bei Catalanis Loreley an den St. Galler Festspielen Regie führen. Seine Inszenierung von Thomas Adès’ Powder her Face für das Aldeburgh Festival, Ariodante für die English National Opera sowie Rodelinda, Rinaldo und Tannhäuser für die Bayerische Staatsoper sind auf DVD erhältlich. 

Maria StuardaVorstellung am 08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 Mai 2018

Sebastian Baumgarten

Sebastian Baumgarten, Regie

Sebastian Baumgarten, Regie

Sebastian Baumgarten, geboren in Ostberlin, studierte Opernregie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. Von 1999 bis 2002 war er Oberspielleiter am Staatstheater Kassel und von 2003 bis 2005 Chefregisseur des Meininger Theaters. Als Grenzgänger zwischen Schauspiel und Musiktheater wurde er mehrfach ausgezeichnet: 2002 erhielt er für seine Tosca-Inszenierung am Staatstheater Kassel den Götz-Friedrich-Preis. Für seine Produktion von Händels Orest an der Komischen Oper Berlin wurde er von den Kritikern der Zeitschrift «Opernwelt» zum Regisseur des Jahres 2006 gewählt. 2011 eröffnete er mit Wagners Tannhäuser die 100. Bayreuther Festspiele und 2013 war seine Zürcher Inszenierung von Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Zu seinen Inszenierungen der letzten Jahre gehören u.a. Tosca an der Volksbühne Berlin, Mozarts Requiem, Im weissen Rössl und Carmen an der Komischen Oper Berlin, Der Fremde am Schauspiel Frankfurt, Dantons Tod am Maxim Gorki Theater in Berlin, La Fabbrica (nach Luigi Nono und György Ligeti) am HAU Berlin, Don Giovanni am Opernhaus Zürich, im Rahmen der Zürcher Festspiele Die Banditen am Theater am Neumarkt, Die Affäre Rue de Lourcine sowie Schuld und Sühne am Schauspielhaus Zürich, Der Freischütz und Der fliegende Holländer am Theater Bremen, Die Ballade vom Fliegenden Holländer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Die göttliche Komödie am Schauspiel Köln und Die Nibelungen am Staatsschauspiel Dresden. Seit 2013 leitet Sebastian Baumgarten den Studiengang Regie an der Theaterakademie August Everding, München.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Calixto Bieito

Calixto Bieito, Regie

Calixto Bieito, Regie

Calixto Bieito stammt aus Mirando de Ebro (Burgos). 2011–2012 war er künstlerischer Leiter des Barcelona Internacional Teatre (bit), einer Plattform für die Realisierung von Projekten von Künstlern und Theatern aus aller Welt. 1999-2011 war er Künstlerischer Leiter des Teatre Romea in Barcelona, 2010 und 2011 leitete er das Festival Internacional de las Artes de Castilla y León. Im Opernbereich machte sich Calixto Bieito seit 1996 einen Namen, erstmals mit Bretóns Zarzuela La verbena de la Paloma am Teatro Tivoli Barcelona, in der Folge mit Schönbergs Pierrot Lunaire am Teatre Lliure Barcelona (1998), mit Bizets Carmen beim Festival Peralada (1999), mit Mozarts Così fan tutte an der Welsh National Opera und mit Verdis Un ballo in maschera am Gran Teatre Liceu Barcelona (2000). 2002 inszenierte er für das Festival Grec in Barcelona Die Dreigroschenoper. Don Giovanni war 2001/2002 Bieitos viel diskutiertes Opernregiedebüt im deutschsprachigen Raum an der Staatsoper Hannover (Koproduktion mit der English National Opera London und dem Gran Teatre Liceu Barcelona). Es folgten Il trovatore, La traviata, Cavalleria rusticana/Pagliacci sowie Bergs Wozzeck in Hannover. Bieito arbeitet inzwischen regelmässig an Opernbühnen im deutschsprachigen Raum und inszenierte u.a. Jenůfa, La fanciulla del West, Der fliegende Holländer, Parsifal und Händels Il trionfo del tempo e del disinganno an der Staatsoper Stuttgart, Die Entführung aus dem Serail, Madama Butterfly, Armida, Der Freischütz und Die Gespräche der Karmelitinnen an der Komischen Oper Berlin, Elektra, La vida breve, Kagels Aus Deutschland sowie eine Bearbeitung von Calderóns El gran teatro del mundo am Theater Freiburg, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Vlaamse Opera Antwerpen/Gent, Fidelio an der Bayerischen Staatsoper München sowie Don Carlos, den Zarzuela-Abend ¡Pasión!, Bergs Lulu, Janáčeks Aus einem Totenhaus, Aida, Carmen und War Requiem in Basel, Boris Godunow und La Juive an der Staatsoper München, La forza del destino an der ENO London und Reimanns Lear an der Opéra de Paris. Im Schauspiel inszenierte er 2003 Hamlet und 2004 La Celestina für das Edinburgh International Festival, Aischylos’ Los Persas für das Festival Mérida 2007 und Ibsens Brand für das Bergen Festival 2008, das Oratorium Voices (Stemmer) für das Bergen Festival 2010 und im Juni 2013 Leonce und Lena am Residenztheater München. Mit dem Ensemble des Teatre Romea entstanden u.a. King Lear, Peer Gynt (Bergen Festival 2006), Houellebecques Plattform (Edinburgh Festival), die Uraufführung der Bühnenfassung des katalanischen Ritterepos Tirant lo Blanc von Joanot Martorell und Schillers Don Carlos. 2008 konzipierte und inszenierte er zur expo in Zaragoza das Projekt Iceberg. Im August 2009 wurde Bieito in Basel von der Kulturstiftung pro europa für seine Verdienste im Bereich der Opernregie mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Calixto Bieito Künstlerischer Leiter des Teatro Arriaga Bilbao. Am Opernhaus Zürich Zürich inszenierte er 2013 Zimmermanns Soldaten.

L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Rüdiger Burbach

Rüdiger Burbach, Inszenierung

Rüdiger Burbach, geboren 1966, lebt seit 1993 in Zürich. Theaterstationen: (u.a.) Theater Basel, Baracke des Deutschen Theaters Berlin, Schiller-Theater Berlin, Theater am Kurfürstendamm Berlin, Schauspiel Bonn, Schauspiel Essen, Schauspiel-Frankfurt, Ernst Deutsch Theater Hamburg, Theater Ingolstadt, Theater Krefeld Mönchengladbach, Luzerner Theater, Staatstheater Mainz, Staatstheater Meiningen, Staatstheater Stuttgart, Staatstheater Wiesbaden, Casinotheater Winterthur, Das Zelt – Schweizer Tourneetheater, Maaghalle Zürich, Schauspielhaus Zürich. Seit Sommer 2010 ist er der Künstlerische Leiter des Theater Kanton Zürich. Er inszenierte hier die Schweizer Erstaufführung von Nick Woods Fluchtwege, Alan Ayckbourns Frohe Feste, die Uraufführung von Ulrich Woelks In der Nähe der grossen Stadt sowie das Jukebox-Musical Beatles for Sale. 2012/2013 führte er bei Oscar Wildes Bunbury und William Shakespeares Was ihr wollt Regie. 2013/2014 inszenierte er Jordi Galcerans Karneval und Dennis Kellys Die Opferung von Gorge Mastromas. 2014/2015 eröffnete er die Saison mit der Inszenierung von  Florian Zellers Komödie Die Wahrheit. Im März 2015 feierte dann in seiner Regie ein weiteres Jukebox-Musical aus der Feder von Stephan Benson Uraufführung: Falling in Love.

Häuptling AbendwindVorstellung am 12 Okt 2017; 26 Mär 2018

Tatjana Gürbaca

Tatjana Gürbaca, Regie

Tatjana Gürbaca, Regie

Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hoch­schule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt Berlin und wurde 2000 beim Internationalen Regiewettbewerb für Musiktheater in Graz mit dem Ring Award ausgezeichnet. Das Spektrum ihrer Produktionen reicht von Opern des Barock (Purcells Dido and Aeneas am Festspielhaus Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte ausserdem einen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin und Tsjarodejka) und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Salome von Strauss. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Unter den Linden sowie die Deutsche Oper in Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Graz, das Prinzregententheater München, die Oper Köln, das Luzerner Theater, das Stadttheater Bern, die Oper Novosibirsk, die Oper Oslo, das Theater an der Wien und ans Lucerne Festival. Von 2011 bis 2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Smetanas Die verkaufte Braut, Salvatore Sciarrinos Macbeth, Un ballo in maschera und Alessandro Scarlattis Il primo omicidio overo Cain inszenierte. In der Saison 2012/13 inszenierte sie Parsifal an der Vlaamse Opera, Macbeth am Staatstheater Mainz sowie Rigoletto am Opernhaus Zürich und wur­de von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Regisseurin des Jahres gewählt. Ihre jüngsten Regiearbeiten am Opernhaus Zürich waren Aida (2013/14), Die Zauberflöte (2014/15) und Werther (2016/17).

WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018

Andreas Homoki

Andreas Homoki, Regie

Andreas Homoki, Regie

Als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie wurde Andreas Homoki 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierun­gen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994.

Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und er inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München.

Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde.

Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden, an der Hamburgischen Staatsoper und am das Festival in Aix-en-Provence.

Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Opernhauses Zürich und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette sowie Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin) und I Puritani.

Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

 

Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 Der fliegende HolländerVorstellung am 18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018 La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018

Ted Huffman

Ted Huffman, Regie

Ted Huffman, Regie

Ted Huffman studierte an der Yale University und war Teilnehmer des San Francisco Merola Opera Program. Für seine Inszenierung von 4.48 Psychosis am Royal Opera House London wurde er für einen Olivier Award sowie für einen RPS Music Award nominiert. Für das Jahr 2017 erhielt er das MacDowell-Stipendium. 2016 inszenierte er die Uraufführung von Arthur Lavandiers Le premier meurtre (Opéra de Lille), die Uraufführung von Luke Styles Macbeth (Glyndebourne, Royal Opera House) und die Europapremiere von Ana Sokolovics Svádba (Festival Aix-en-Provence, Opéra Angers-Nantes, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg). Seine Produktion von Peter Maxwell-Davies The Lighthouse wurde für einen RPS Music Award nominiert und gewann den WhatsOnStage Award. Seine Co-Regie mit Zack Winokur von Henzes El Cimarron am Greenwich Music Festival wurde vom Magazin Opernwelt in der Kategorie „Beste Inszenierung“ nominiert. Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren die Inszenierungen von Poulencs Les mamelles de Tirésias (La Monnaie, Festival d’Aix-en-Provence, De Nationale Opera Amsterdam,  Juilliard Opera, Aldeburgh Festival), Ullmanns Der Kaiser von Atlantis (Central City Opera, Juilliard Opera, Greenwich Music Festival), Philip Glass’ Hydrogen Jukebox (Skylight Music Theater), Orphée aux enfers (Opéra National de Lorraine, Angers Nantes Opéra) und Eugen Onegin (Theater an der Wien). 

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018

Barrie Kosky

Barrie Kosky, Regie

Barrie Kosky, Regie

Barrie Kosky ist Schauspiel- und Musiktheaterregisseur sowie Intendant und Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Er inszeniert an Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper in München, dem Teatro Real Madrid, der Oper Frankfurt, dem Royal Opera House Covent Garden in London, dem Opernhaus Zürich und dem Opernhaus Amsterdam, bei den Bayreuther Festspielen und dem Glyndebourne Festival sowie an Schauspielhäusern wie dem Deutschen Theater Berlin und dem Schauspiel Frankfurt. 1996 war er Künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals, von 2001 bis 2005 Co-Direktor des Wiener Schauspielhauses, seit 2012 ist er Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Für seine Inszenierung von Aus einem Totenhaus an der Staatsoper in Hannover erhielt er 2009 den Theaterpreis Der Faust, für seine Inszenierung von Castor et Pollux an der English National Opera 2011 den Laurence Olivier Award. 2014 wurde er in der Kategorie Regisseur des Jahres mit dem International Opera Award ausgezeichnet und 2016 in der Kritikerumfrage der internationalen Zeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt. Die Komische Oper Berlin wurde in derselben Zeitschrift für die Spielzeit 2012/13 zum Opernhaus des Jahres ernannt, 2015 folgte der International Opera Award in der Kategorie Ensemble des Jahres. Am Opernhaus Zürich inszenierte Barrie Kosky bereits Puccinis La fanciulla del West und Macbeth. Im Sommer 2017 debütierte er mit einer Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018

Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen, Regie

Jetske Mijnssen, Regie

Jetske Mijnssen ist gebürtige Niederländerin. Sie studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und absolvierte anschliessend an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten ihre Regie-Ausbildung mit dem Schwerpunkt Oper. Nach ihrem Studium folgten Engagements als Regieassistentin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de Genève, an der Vlaamse Opera in Antwerpen sowie an der Nationale Reisopera, wo sie u.a. mit Regisseuren wie Guy Joosten, Peter Konwitschny, Harry Kupfer und Monique Wagemakers zusammenarbeitete. Von 2001 bis 2007 war Jetske Mijnssen zusammen mit der Ausstatterin Solita Stucken für die künstlerische Leitung des Kammeropern-Ensembles Opera C&F verantwortlich. Ein Workshop mit Willy Decker im Théâtre Royal de la Monnaie im Jahr 2001 gab ihr den Anstoss zu eigenen Regiearbeiten. Die Regisseurin inszenierte seither an vielen bedeutenden Opernhäusern, darunter La traviata am Konzert Theater Bern, Die Entführung aus dem Serail am Aalto-Theater Essen, Madama Butterfly am Theater Basel, Théodore Gouvys Der Cid und Jules Massenets Werther am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, Die Dreigroschenoper und Il barbiere di Siviglia an der Opera Zuid in Maastricht, Hans Werner Henzes Pollicino an der Nationale Reisopera in Enschede, Rusalka am Theater Dortmund, Almira an der Staatsoper Hamburg und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie L'Enfant et les Sortilèges, Don Pasquale, Pinocchio und Benjamin Brittens Der kleine Schornsteinfeger an der Komischen Oper Berlin. In der Spielzeit 2014/15 gab sie mit Engelbert Humperdincks Königskinder ihr Debüt an der Semperoper Dresden. 2016 wird sie an der Opéra national de Lorraine in Nancy Orfeo von Luigi Rossi inszenieren.

IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018

Nina Russi

Nina Russi, Regie

Nina Russi, Regie

Die Schweizer Regisseurin Nina Russi studierte Musical an der Stella Academy Hamburg. Engagements als Darstellerin brachten sie ans Operettenhaus, Schmidt Theater, Junge Musiktheater und Filmstudio in Hamburg sowie ans Bremer Theater. Es folgten Regiehospitanzen an den Staatsopern Dresden, Berlin, Hamburg und Wien. 2007 betreute sie an der Seite von Maximilian Schell Wiener Blut bei den Seefestspielen Mörbisch. Seit 2007/08 ist sie Spielleiterin und Regieassistentin am Opernhaus Zürich. In über 30 Neuinszenierungen arbeitete sie mit Regisseuren wie C. Bieito, R. Carsen, R. Wilson, H. Neuenfels, H. Kupfer, D. Pountney, G. Vick, A. Homoki, M. Hartmann, S.-E. Bechtolf, J.-D. Herzog, G. Asagaroff, T. Gürbaca und B. Kosky. Sie war Stipendiatin verschiedener internationaler Regieprogramme: International Summer Arts Program in Watermill, New York, unter der künstlerischen Leitung von R. Wilson, Europäische Akademie für Musik & Darstellende Kunst in Montepulciano bei M. Hampe, Directors Lab am Lincoln Theater Center, New York, int. Forum beim Berliner Theatertreffen sowie die Bayreuther Festspiele durch die Schweizerische Richard-Wagner-Gesellschaft. Bei den Salzburger Festspielen realisierte sie Mendelssohns Sommernachtstraum sowie Mozarts Zauberflöte als Mitspielopern, mit dem Lucerne Jazz Orchestra die Klanggeschichte Der Mondmilchstein. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie den Abschlussabend Il faut s’aimer des Internationalen Opernstudios sowie die Kinderopern Die Gänsemagd und Gold!. Am Theater Winterthur brachte sie die Reise nach Tripiti auf die Bühne, die später am Konzert Theater Bern gezeigt wurde. Für die Tonhalle Zürich konzipierte sie ein szenisches Projekt zu Strawinskys Petruschka.

Der Traum von DirVorstellung am 02, 05, 07, 09 Dez 2017

Marie-Eve Signeyrole

Marie-Eve Signeyrole, Regie

Marie-Eve Signeyrole, Regie

Marie-Eve Signeyrole ist sowohl Filmregisseurin als auch Autorin. 2003 begann sie, an der Opéra national de Paris zu arbeiten, in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Willy Decker, Peter Sellars, Laurent Pelly oder Krzysztof Warlikowski. 2006-2012 war sie Ko-Regisseurin von Christoph Marthaler und Stanislas Nordey. 2009 drehte sie ihren Film Alice au pays s’émerveille, gedreht in Serbien unter Mitwirkung von Emir Kusturica. Im 2012 brachte sie mit Janaceks Das schlaue Füchslein ihre erste Operninszenierung auf die Bühne des Opernhauses Montpellier. Es folgten Inszenierungen von Bernsteins Mass für Radio France, Jewgeni Onegin und Royal Palace (Kurt Weill) an der Opéra national de Montpelllier, Brittens Owen Wingrave an der Opéra national de Lorraine, L’Affaire Tailleferre an der Opéra Théâtre de Limoges und Cendrillon an der Opéra National du Rhin. Sie ist Autorin des Musiktheaters Soupe Pop, das sie am Theater Montpellier auf die Bühne brachte, und des Musiktheaters 14+18, das sie an der Opéra national de Paris inszenierte. Sie war als Autorin und Regisseurin Teilnehmerin der Académie Européenne de Musique du Festival d’Aix-en-Provence und entwickelte ein eigenes zeitgenössisches Opernprojekt, Vanilla Pudding. Im Juli 2015 inszenierte sie The Monster in the Maze von Jonathan Dove unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle am Festival d’Aix-en-Provence, das auch in Lille, Montpellier, Lissabon, Wuppertal und Paris zu sehen sein wird. In der Spielzeit 2016/17 war sie Artist in residence an der Opéra de Montpellier, wo sie Puccinis Gianni Schicchi und Il tabarro sowie La notte di un nevrastenico von Nino Rota auf die Bühne brachte. Für 2017/18 ist Nabucco in Lille geplant sowie SeX’Y, ein von ihr entwickeltes partizipatives Musiktheaterprojekt für die Académie der Opéra de Paris.

Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018

Henrik Ahr

Henrik Ahr, Bühnenbild

Henrik Ahr, Bühnenbild

Henrik Ahr, in Bensberg geboren, war nach einer Ausbildung zum Koch als freier Künstler tätig und studierte von 1995 bis 2001 Archi­tek­tur in Leipzig. Erste Büh­nen­bilder entwarf er 2000 für die Neue Szene in Leipzig und 2001 am Theaterhaus Jena für Palahniuks Fight Club. Seit 2005 lebt und arbeitet er als Bühnenbildner und Maler in Wien. Seit dem Herbst 2010 hält er zudem die Professur für Bühnengestaltung am Salzburger Mozarteum. Liebelei von Arthur Schnitzler 2002 am Thalia Theater Hamburg mit Regisseur Michael Thalheimer wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Mit Thalheimer realisierte er weitere Projekte u.a. Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti in Hamburg, Schuberts Winterreise am Deutschen Theater Berlin und Rigoletto am Theater Basel. Mit Christof Loy arbeitete er 2008 erstmals am Theater an der Wien (Richard Strauss’ Intermezzo), es folgten – ebenfalls mit Loy – an der Bayerischen Staatsoper Lucrezia Borgia sowie Der Tausch von Paul Claudel am Schauspielhaus Zürich. Am Deutschen Theater Berlin ent­­warf er die Bühnenbilder für Hauptmanns Einsa­me Menschen und Schnitzlers Der einsame Weg. Arabella ist nach Wagners Parsifal an der Vlaamse Oper Antwerpen, Hasses Leucippo bei den Schwetzinger Festspielen und an der Oper Köln sowie La traviata an der Oper Oslo die vierte Zusammenarbeit Henrik Ahrs mit der Regisseurin Tatjana Gürbaca. In der Spielzeit 2015/16 folgt u.a. das Bühnenbild zu Strauss’ Capriccio am Theater an der Wien mit Tatjana Gürbaca.

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018

Gideon Davey

Gideon Davey, Kostüme

Gideon Davey, Kostüme

Gideon Davey, geboren in Bristol, Grossbritannien,  arbeitet für Theater, Film und Fernsehen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur David Alden, mit dem er u.a. bei Luisa Miller (Lyon), Radamisto (Santa Fe, English National Opera), Wagners Ring (München), Don Giovanni (Köln), Alcina (Berlin), Giasone (Spoleto Festival), Don Giovanni (Köln), Powder Her Face im Almeida Theatre in London, bei einer szenischen Produktion der Winterreise mit Ian Bostridge sowie bei Der Zigeunerbaron und Faust an der Wiener Volksoper als Kostüm- und teilweise auch Bühnenbildner mitarbeitete. Seine Kostüme für David Aldens Inzenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria brachte ihm die Auszeichnung Bühnenbildner des Jahres 2005 der Zeitschrift Opernwelt ein. Auch bei Produktionen von Andreas Homoki wirkte Gideon Davey wiederholt mit, so etwa als Kostümbildner bei Pagliacci  und Von heute auf morgen am Teatro la Fenice, Der Rosenkavalier und Robin Hood an der Komischen Oper Berlin, Roméo et Juliette an der Bayerischen Staatsoper und Charpentiers David et Jonathas in Aix en Provence. Ausserdem entwarf er u. a. Bühne und Kostüme für Robert Carsen, Rinaldo in Glyndebourne, Armide am Theatre Champs Elysees, für Das schlaue Füchslein in Strassburg, für Stephen Lawless (Acis and Galatea in Innsbruck), David Alden (Die Meistersinger von Nürnberg in Amsterdam) und Chabriers L’étoile in Frankfurt. Beim Feature-Film The Nine Lives of Tomas Katz (2000, Regie: Ben Hopkins) zeichnete Gideon Davey für das Produktionsdesign verantwortlich. Zukünftige Engangements werden ihn u.a. an die Opera de Lille (Das schlaue Füchslein, Robert Carsen) ans Moskauer Bolshoj Theater (Cosi fan tutte, Floris Visser), an die Oper Frankfurt (L'Orontea, David Alden), an die Opéra Comique in Paris sowie ans Theater an der Wien (Platée, William Christie) führen.

IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018 Maria StuardaVorstellung am 08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 Mai 2018

Barbara Ehnes

Barbara Ehnes, Bühnenbild

Barbara Ehnes, Bühnenbild

Barbara Ehnes studierte Freie Kunst und Bühnenbild bei Wilfried Minks und Marina Abramovic an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und in Amsterdam sowie Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. Seither entwirft sie Bühnenbilder u.a. für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich, das Theater Basel, die Volksbühne Berlin, das Thalia Theater Hamburg, das Burgtheater Wien, Het Muziektheater Amsterdam, die Salzburger Festspiele und die Staatsoper Berlin. Seit 2000 arbeitet sie regelmässig mit dem Regisseur Stefan Pucher (u.a. Othello, Der Sturm, Homo faber, Die Zofen, Was ihr wollt) und entwirft auch Bühnenbilder für Jossi Wieler/Sergio Morabito (u.a. für deren Mozart/da Ponte-Zyklus, Rusalka, Un ballo in maschera), Stefan Bachmann (u.a. Jeff Koons, Der seidene Schuh), Calixto Bieito, Schorsch Kamerun, Lars-Ole Walburg, die Choreografin Meg Stuart (Replacement, Hunter) und Sebastian Baumgarten (zuletzt Don Giovanni und Die Hamletmaschine am Opernhaus Zürich und La forza del destino am Theater Basel). In den vergangenen Jahren entstanden zudem eigene performative Installationen (u.a. Istanbul Transgelinler, Die schwarze Botin – remastered and remistressed bei den Wiener Festwochen 2013). Während der Intendanz Frank Baumbauers (2001–2009) gehörte Barbara Ehnes zum künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele. 2005 erhielt sie den deutschen Bühnenpreis «Opus» und 2012 wurde ihr gemeinsam mit Chris Kondek der Deutsche Theaterpreis «Faust» für Quijote. Trip zwischen Welten am Thalia Theater Hamburg verliehen. Seit dem Sommersemester 2011 ist sie Professorin für Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 2015 ist im Verlag Theater der Zeit die Monographie Barbara Ehnes – Starting Over erschienen.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Michael Levine

Michael Levine, Bühnenbild

Michael Levine, Bühnenbild

Michael Levine studierte an der Central School of Art and Design in London und ist international als Ausstatter bei Theater, Oper, Tanz und Film tätig. Regie und Ausstattung übernahm er bei Wagners Das Rheingold an der Canadian Opera. Im Opernbereich arbeitet er oft mit Robert Carsen zusammen, so u.a. bei Dialogues des Carmélites (Royal Opera House Covent Garden, Toronto), Mefistofele (San Francisco), Die Zauberflöte (Amsterdam, Baden-Baden), La bohème (Strassburg, Düsseldorf), Capriccio (Paris), Les Contes d’Hoffmann (Paris, Mailand), Don Giovanni (Mailand, Berlin, Moskau), Die Frau ohne Schatten (Wien), Carmen (Amsterdam), A Midsummer Night’s Dream (Mailand) und L’Incoronazione di Poppea (Glyndebourne, Wien). Ausserdem zeichnete er verantwortlich für Bühne und Kostüme bei Der fliegende Holländer am Royal Opera House Covent Garden, Rusalka in Paris, Verdis Jérusalem an der Wiener Staatsoper, Bellinis I Capuleti e i Montecchi in Genua und Paris sowie Wagners Ring in Kanada. Mit dem Regisseur Christopher Alden arbeitete er an der Oper Toronto, mit Antony Minghella an der New Yorker Met. Aktuelle und zukünftige Engagements umfassen Die Zauberflöte an der English National Opera mit Simon McBurney, Elektra an der Opéra National de Paris, The Rape of Lucretia für Glyndebourne, Midsummer Night’s Dream beim Festival in Aix-en-Provence sowie Tannhäuser an der Lyric Opera Chicago. Am Opernhaus Zürich stattete er zuletzt Robert Carsens Pique Dame aus. 1981 wurde Michael Levine zum Chevalier des Arts et Lettres ernannt.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018

Hartmut Meyer

Hartmut Meyer, Bühnenbild

Hartmut Meyer studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. 1981 begann seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Frank Castorf, die ihn u. a. nach Basel, Köln, München und an die Volksbühne Berlin führte. Zu Ruth Berghaus’ Inszenierungen, die er als Bühnenbildner ausstattete, gehören Pelléas et Mélisande an der Staatsoper unter den Linden in Berlin, Don Carlos in Basel, Der Freischütz und Der fliegende Holländer in Zürich sowie Freispruch für Medea in Hamburg. Seine Zusammenarbeit mit Andreas Homoki umfasst Don Giovanni in Kopenhagen, Das Schloss in Hannover, Elektra und Requiem in Basel, Die Zauberflöte in Köln, Il trovatore in Bonn sowie La bohème und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Komischen Oper in Berlin. Zudem war er unter anderem verantwortlich für die Ausstattung von Don Giovanni (Luzern) und Lohengrin (Karlsruhe) in der Regie von Reinhild Hoffmann, Ariadne auf Naxos (Basel), Tosca (Kassel), La bohème und Salome (Luzern), Werther (Berlin), Les Troyens (Mannheim) und Peter Grimes (Dresden) in der Regie von Sebastian Baumgarten sowie Tannhäuser (Dresden) in der Regie von Peter Konwitschny. Als eigene Inszenierungen entstanden 1996 Das Geräusch an der Volksbühne Berlin, 1999 Perlboot in Aachen und Die Schöpfung in Meiningen. Seit 2002 ist Hartmut Meyer Professor an der Universität der Künste Berlin und Leiter der Bühnenbildklasse.

La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018

Barbara Pfyffer

Barbara Pfyffer, Bühnenbildassistenz

Barbara Pfyffer, Bühnenbildassistenz

Barbara Pfyffer studierte Komparatisik an der Universität Genf, Szenografie an der Zürcher Hochschule der Künste und erlangte kürzlich einen Master in Bildender Kunst an der Hochschule der Künste Bern. Von 2010 bis 2013 arbeitete sie als Bühnenbildassistentin am Schauspielhaus Zürich. Heute ist sie freischaffend tätig in den Bereichen Bühne und Kostüme für Schauspiel, Musiktheater und Tanz sowie Ausstellungsszenografie. Projekte mit RegisseurInnen wie Julia Burger, Laura Huonker, Bernhard Mikeska, Volker Hesse, Manuel Bürgin führten sie ans Konzert Theater Bern, Schauspielhaus Zürich, Theater Baden-Baden, Theater Neumarkt, Schauspielhaus Salzburg, Gessnerallee Zürich. Daneben realisierte sie Produktionen mit den Theaterkollektiven „Rock the Babies" und „Grenzgänger“. Die Uraufführung „Der Traum von Dir“ ist ihre erste Zusammenarbeit mit der Regisseurin Nina Russi, die sie im Rahmen eines Stipendiums von Pro Helvetia am Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens 2014 kennenlernte.

Der Traum von DirVorstellung am 02, 05, 07, 09 Dez 2017

Rebecca Ringst

Rebecca Ringst, Bühnenbild

Rebecca Ringst, Bühnenbild

Rebecca Ringst wurde 1975 in Berlin geboren. 2003 beendete sie ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Andreas Reinhardt. 2006 traf sie auf den Regisseur Calixto Bieito. Ihre Zusammenarbeit führte sie an zahlreiche internationale Opern- und Theaterhäuser wie zum Beispiel die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper und das Residenztheater, die English National Opera London, das Nationaltheater und Den Norske Opera Oslo, das Goodman Theatre Chicago, das Birmingham Repertory Theatre, das Opera Teatro Argentina, die Oper Zürich, die Oper Stuttgart, die Vlaamse Opera, das Theater Freiburg, das Staatstheater Nürnberg, die Teatros del Canal Madrid, das Betty Nansen Teatret Kopenhagen u.a. 2010 wurde Rebecca Ringst für die Produktion Der Rosenkavalier (Regie: Stefan Herheim) von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Bühnenbildnerin des Jahres gewählt. Sie gewann ausserdem den spanischen Theaterpreis Premio Max für das Bühnenbild von Forests (Regie: Calixto Bieito) und 2016 den Publikumspreis der «Opernwelt». Seit 2015 arbeitet sie mit Barrie Kosky an der Bayerischen Staatsoper und an der Komischen Oper Berlin. Derzeit bereitet sie mit ihm Die Meistersinger von Nürnberg für das Festspielhaus Bayreuth vor. Für Calixto Bieitos Inszenierung von Zimmermanns Oper Die Soldaten am Opernhaus Zürich entwarf sie das Bühnenbild.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Frank Philipp Schlössmann

Frank Philipp Schlössmann, Bühnenbild

Frank Philipp Schlössmann, Bühnenbild

Frank Philipp Schlössmann stammt aus Bad König im Odenwald. Er studierte am Salzburger Mozarteum Bühnen- und Kostümgestaltung. Mit den Regisseuren Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Harry Kupfer und Stephen Lawless arbeitete er an zahlreichen Opernhäusern, u.a. an den Staatsopern Berlin, München, Hamburg, der Semperoper Dresden, Hannover, der Deutschen und der Komischen Oper in Berlin, den Opern in Köln, Leipzig, Bonn, Düsseldorf/Duisburg, Karlsruhe, Wiesbaden, den Nationaltheatern Mannheim und Weimar. International arbeitet er als Bühnen- und Kostümbildner an der Metropolitan Opera New York, an der San Francisco Opera, der Lyric Opera of Chicago, der Houston Grand Opera, der Los Angeles Opera, dem Royal Opera House London sowie der English National Opera. Ebenso in Strassburg, Dublin, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, in Florenz, Bologna, am "Fenice" in Venedig, in Genua, Catania, Amsterdam, Antwerpen, Oslo, Helsinki, Basel, Bern, Linz, Graz, der Wiener Volksoper sowie am Teatro Colón in Buenos Aires, in Peking, Tokio und am Mariinsky Theater in St. Petersburg. Ausserdem entwarf er Ausstattungen für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, für die Händelfestspiele in Halle sowie für die Bayreuther Festspiele das Bühnenbild für Der Ring des Nibelungen 2006 bis 2010.

Zuletzt arbeitete er in San Francisco (Falstaff), Essen (Werther) und in Helsinki (Jenůfa) und Graz (Guillaume Tell). In Vorbereitung sind Madama Butterfly für die Oper Leipzig und Tristan und Isolde für die Bayreuther Festspiele.

LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018

Fabien Teigné

Fabien Teigné, Bühnenbild

Fabien Teigné, Bühnenbild

Fabien Teigné studierte Szenografie an der Ecole Supérieure des Arts Décoratifs in Strassburg. Dort lernte er den Bühnenbildner Pierre-André Weitz kennen, bei dem er während zehn Jahren assistierte, so bei Tannhäuser (Grand Théâtre de Genève), Idomeneo (Festival d’Aix-en-Provence), Alceste (Opéra National de Paris), Les Huguentos (La Monnaie, Brüssel), Le dialogue des carmélites (Théâtre des Champs Elysées) und bei zahlreichen weiteren Produktionen. Seit 2012 arbeitet er als Bühnenbildner mit der Regisseurin Marie-Eve Signeyrole zusammen. Gemeinsame Projekte waren u.a. Das schlaue Füchslein, Eugen Onegin sowie Royal Palace/Il tabarro an der Opéra National de Montpellier, Owen Wingrave an der Opéra National de Lorraine, The monster in the maze am Festival d’Aix-en-Provence sowie Carmen an der Lettischen Nationaloper. In Zusammenarbeit mit weiteren Regisseuren zeichnete er verantwortlich für das Bühnenbild von Nabucco (Teatro dell’Opera di Roma, Regie: Jean-Paul Scarpitta), Der Freischütz (Opéra de Limoges, Regie: David Gauchard) sowie Fando et Lis (Opéra de Saint-Etienne, Regie: Kristian Frédric).

Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018

Klaus Bruns

Klaus Bruns, Ausstattung

Klaus Bruns, Ausstattung

Klaus Bruns, geboren in Mühlheim/Ruhr, studierte am Mozarteum Salzburg Bühnenbild und Kostümentwurf. Es folgten einige Hospitanzen und Kostümassistenzen u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Schaubühne Berlin, am Deutschen Theater Berlin, der Oper Frankfurt, am Burgtheater Wien und am Théâtre de la Monnaie Brüssel. Seit 1992 arbeitet Klaus Bruns als Kostümbildner an Opern- und Schauspielhäusern wie dem Teatro Regio Turin, dem Staatstheater Mannheim, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro Massimo Bellini Catania, der Oper Nürnberg, der Oper Frankfurt, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Vlaamse Opera Antwerpen, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem Theater an der Wien, der Oper Amsterdam, der Oper Leipzig sowie an der Schaubühne Berlin, am Bayerischen Staatstheater München, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Bochum, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Köln, am Schauspielhaus Zürich, an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart oder am Schauspielhaus Hamburg. Klaus Bruns hat mit namhaften Regisseuren wie Götz Friedrich, Guy Joosten, Harry Kupfer, Karin Henkel u.v.a. zusammen gearbeitet. Zu seinen zahlreichen Zusammenarbeiten mit Barrie Kosky der letzten Jahre gehören der Ring an der Staatsoper Hannover, Traumspiel am Deutschen Theater Berlin, Der Kaufmann von Venedig am Schauspiel Frankfurt, Rusalka, Moses und Aron sowie Eugen Onegin an der Komischen Oper Berlin, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper in München und La fanciulla del West am Opernhaus Zürich.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018

Barbara Drosihn

Barbara Drosihn, Kostüme

Barbara Drosihn, Kostüme

Barbara Drosihn wurde in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin aus­­­gebildet und studierte Kostümdesign an der Hoch­schule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Ko­stüm­assistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den ver­gan­ge­nen Spielzeiten ent­­warf sie Kostüme für In­sze­nierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig (u.a. 2006 für Torquato Tasso am Wiener Burgtheater), Nicolas Stemann, Jorinde Dröse, Andreas Krie­­gen­burg und Stefan Bachmann. Als freie Ko­stüm­­bildnerin ist sie deutsch­landweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deut­schen Theater Berlin, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel Dresden. Wagners Parsifal stattete sie in Antwerpen (Regie: Tatjana Gürbaca) und Stockholm (Regie: Christof Loy) aus, Beethovens Fidelio in Zürich (Regie: Andreas Homoki). Mit Tatjana Gürbaca hat sie bereits mehrmals zusammen gearbeitet, etwa bei Verdis La traviata an der Den Norske Opera in Oslo. Für die Oper entwarf sie zuletzt Kostüme zu Christof Loys Lucrezia Borgia an der Bayerischen Staatsoper München sowie zu Ta­tja­na Gürbacas Parsifal an der Vlaamse Opera Antwerpen und Christof Loys Parsifal an der Kungliga Operan Stockholm.

FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018

Jana Findeklee

Jana Findeklee, Kostüme

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Team in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Sie absolvierten beide ihr Studium an der Universität der Künste Berlin. Im Bereich Kostüm haben sie für Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und am Residenztheater München gearbeitet. Am Theater Freiburg realisieren sie kontinuierlich Produktionen seit 2009, zuletzt Ein Volksfeind in der Regie von Christoph Frick. Mit Sebastian Baumgarten verbindet sie eine Zusammenarbeit seit 2012 für das Staatstheater Stuttgart, das Theater Bremen und für die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die Heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertolt Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Mit Christian Weise arbeiten sie seit 2014 zusammen, u.a. für Der Sturm am Staatstheater Darmstadt. Für Orlando paladino arbeiten sie erstmals mit der Regisseurin Jetske Mijnssen zusammen.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Ingo Krügler

Ingo Krügler, Kostüme

Ingo Krügler, Kostüme

Ingo Krügler studierte Kostüm- und Modedesign in Berlin und London. Danach arbeitete er bei Jean-Paul Gaultier und John Galliano in Paris und assistierte u.a. in Wien, Paris (Bastille) sowie bei den Festspielen in München und Salzburg bei Regisseuren und Ausstattern wie Michael Haneke, David Alden, David Pountney, Gottfried Pilz, Thomas Langhoff, Christine Mielitz, Harry Kupfer und Stefan Herheim. Seitdem ist er als freischaffender Kostümbildner im Theater- und Opernbereich tätig und zeichnete u.a. für die Kostüme von Le nozze di Figaro (Oper Nowosibirsk, Regie: Tatjana Gürbaca), Elektra (Regie: Elisabeth Stöppler) in Weimar, Gounods Faust, Massenets Werther in Oldenburg und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Regie: Tobias Kratzer) verantwortlich. Seit Jenůfa an der Staatsoper Stuttgart verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Calixto Bieito, für den Ingo Krügler u.a. die Kostüme zu Ibsens Brand in Oslo, Lulu, Aus einem Totenhaus, Aida und War Requiem am Theater Basel, Glucks Armida, Der Freischütz und Die Gespräche der Karmelitinnen an der Komischen Oper Berlin, Voices – a modern passion in Kopenhagen und Bergen, Mauricio Kagels Aus Deutschland sowie die Uraufführung von Carles Santos Das grosse Welttheater in Freiburg, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Vlaamse Opera Antwerpen, Fidelio, Boris Godunow und La Juive an der Bayerischen Staatsoper sowie Der Kirschgarten und Leonce und Lena am Residenztheater München, Pepita Jiménez von Isaac Albeniz am Teatro de la Plata in Buenos Aires und Madrid, La forza del destino an der ENO London und Reimanns Lear an der Pariser Opéra entwarf.

L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Jeannette Seiler

Jeannette Seiler, Kostüme

Jeannette Seiler, Kostüme

Jeannette Seiler stammt aus Zürich. Sie studierte Kostüm- und Bühnenbild am Mozarteum Salzburg bei Herbert Kapplmüller. Nach dem Studium assistierte sie zunächst bei den Salzburger Festspielen (u.a. bei Peter Mussbach und Moidele Bickel) und war für das Zeitfluss Festival im Rahmen der Salzburger Festspiele als Produktionsleiterin (100 objects to represent the world von Peter Greenaway) und im Festivalmanagement tätig. Später arbeitete sie als freischaffende Assistentin/Mitarbeiterin und Ausstatterin in Deutschland, Österreich und der Schweiz und zeitweise als Dozentin für Kostümgeschichte und figürliches Zeichnen an der Modedesign Schule Zürich. Seit 2008 ist sie als künstlerische Produktionsbetreuerin für Kostüm am Opernhaus Zürich tätig. Hier entwarf sie bereits die Kostüme für Hinter Masken / Sleep, Der geduldige Sokrates (Telemann), Zweimal Alexander (Martinů) und Fälle (Oscar Strasnoy).

Der Traum von DirVorstellung am 02, 05, 07, 09 Dez 2017 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilègesVorstellung am 19, 21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018

Mechthild Seipel

Mechthild Seipel, Kostüme

Mechthild Seipel, Kostüme

Mechthild Seipel wurde in Bochum geboren. Nach einer Ausbildung zur Modedesignerin am Lette-Verein Berlin trat sie ihr erstes berufliches Engagement als Assistentin und Kostümbildnerin an den Bühnen der Stadt Köln an. Mit dem Regisseur Andreas Homoki verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, die sie u.a. nach Basel (Elektra, Der Rosenkavalier, Verdis Requiem), Amsterdam (Lulu, Capriccio) und Tokio (Le nozze di Figaro, Die Meistersinger von Nürnberg) führte. An der Komischen Oper Berlin schuf Mechthild Seipel die Kostüme für Homokis Inszenierungen von Falstaff (Verdi), Die Liebe zu den drei Orangen (Prokofjew), Die Csárdásfürstin (Kalman), Eugen Onegin (Tschaikowsky), Der goldene Hahn (Rimski-Korsakow), Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Brecht/Weill) und La bohème (Puccini) und My Fair Lady (Loewe). Für Karoline Gruber entstanden Kostüme zu Jean-Philippe Rameaus Dardanus in Bonn, Emmanuel Nuñes’ Ein Märchen in Lissabon und Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende in Essen, Rameaus Platée und Don Giovanni in Düsseldorf, Händels Semele an der Münchner Staatsoper und Korngolds Die tote Stadt an der Hamburgischen Staatsoper.

La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018

Joki Tewes

Joki Tewes, Kostüme

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Team in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Sie absolvierten beide ihr Studium an der Universität der Künste Berlin. Im Bereich Kostüm haben sie für Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und am Residenztheater München gearbeitet. Am Theater Freiburg realisieren sie kontinuierlich Produktionen seit 2009, zuletzt Ein Volksfeind in der Regie von Christoph Frick. Mit Sebastian Baumgarten verbindet sie eine Zusammenarbeit seit 2012 für das Staatstheater Stuttgart, das Theater Bremen und für die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die Heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertolt Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Mit Christian Weise arbeiten sie seit 2014 zusammen, u.a. für Der Sturm am Staatstheater Darmstadt. Für Orlando paladino arbeiten sie erstmals mit der Regisseurin Jetske Mijnssen zusammen.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Dieuweke van Reij

Dieuweke van Reij, Kostüme

Dieuweke van Reij, Kostüme

Dieuweke van Reij stammt aus den Niederlanden. Sie arbeitet als Szenographin in der Oper, im Tanz und im Theater. Im Ballett zeichnete sie verantwortlich für die Ausstattung von Annabelle Lopez Ochoas Choreografien von Liaisons Dangereux (Ballett Augsburg), Celeste (Nationalballett Kuba), Mammatus (Joffrey Ballett Chicago)und Broken Wings (Nationalballett London). In der Oper arbeitete sie wiederholt mit dem Regisseur Floris Visser zusammen. So entwarf sie für seine Inszenierungen von Il signor Bruschino in den Niederlanden und Deutschland, Carmen in Delft, La bohème in Osnabrück, Orphée et Eurydice an der Reisopera in Enschede, Antigona an der Opera Trionfo in Lelystad sowie Jenůfa Bühnenbild und Kostüme. Für Così fan tutte am Bolschoi-Theater Moskau entwarf sie die Kostüme, ebenfalls in einer Inszenierung von Floris Visser. Für diese Arbeit wurde sie für den „Golden Mask Award“ nominiert. Für ihre Ausstattung von The return of Hansel and Gretel für die freie holländische Musiktheatergruppe Orkater erhielt sie 2016 den Niederländischen Theaterpreis.

IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018

Annemarie Woods

Annemarie Woods, Kostüme

Annemarie Woods, Kostüme

Annemarie Woods gewann gemeinsam mit dem Regisseur Sam Brown den Ring Award in Graz sowie den European Opera Prize. 2015 wurde ihre Ausstattung bei La favorite in Graz für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert, 2016 folgte eine Nomination bei den International Opera Awards. In gemeinsamen Produktionen mit dem Regisseur Sam Brown stattete sie u.a. I Capuleti e i Montecci am Teatro Sociale di Como, Der Zigeunerbaron am Stadttheater Klagenfurt, Sigurd der Drachentöter an der Bayerischen Staatsoper in München, Il trionfo del tempo e del disinganno am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die Uraufführung Gerald Barrys Oper The Importance of Being Earnest an der Opéra National de Lorraine in Nancy sowie La cenerentola am Luzerner Theater aus. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit dem Regisseur Oliver Mears, dessen Inszenierungen von Macbeth, Salome, L’elisir d’amore und Don Giovanni sie ebenfalls ausstattete. Für die Produktionen Candide in Nancy, Agrippina in Limerick und My fair lady in Karlsruhe entwickelte sie das Bühnenbild. Am Landestheater Linz zeichnete sie für die Ausstattung von Salome unter der Regie von Marc Adam verantwortlich. 

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018

Yashi

Yashi, Kostüme

Yashi stammt aus Berlin. Sie absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Martin Rupprecht und Vivienne Westwood. Die Arbeit der freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin ist nicht nur auf der Opern- und Theaterbühne, sondern auch im Film sehr gefragt. Sie arbeitet regelmässig mit Regisseuren wie Adriana Altaras, Daniel Schmid, Hans Neuenfels, Jean-Yves Courregelongue, Dimitris Papaioannou und Marie-Eve Signeyrole zusammen. Noch während ihres Studiums lernte sie den Regisseur Robert Wilson kennen, für den sie seither in zahlreichen Produktionen als Kostümbildnerin tätig war, darunter Krapp’s last tape, The Odyssey, Katia Kabanova, 1914 und zuletzt in La traviata.

Mit Marie-Eve Signeyrole verbindet sie ebenfalls eine langjährige Zusammenarbeit. Zu ihren gemeinsamen Produktionen gehören u.a. Eugen Onegin, Owen Wingraves, Cendrillon, Il tabarro/Royal Palace und La Soupe Populaire. 2009 wurde Yashi mit dem Hein-Heckroth-Preis für Bühnenbild ausgezeichnet. 2016 war sie für die Emmy Awards in der Kategorie „Outstanding Costumes/Styling“ nominiert. 2017 erhielt sie für die Kostüme in Robert Wilsons La traviata die „Goldene Maske“ in Moskau.

Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018

Franck Evin

Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 LuneaVorstellung am 04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 IdomeneoVorstellung am 04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018 La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Der fliegende HolländerVorstellung am 18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt, Lichtgestaltung

Martin Gebhardt, Lichtgestaltung

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der bei­den Compagnien führten ihn an re­nom­mierte Theater in Eu­ro­pa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenie­run­gen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Da­miano Mi­chie­letto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Mit Christoph Mar­tha­ler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims zusammen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zu­sam­men­arbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (Anna Karenina, Woyzeck, Der Sandmann, Sonett, Leonce und Lena, Paysage obscure). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, Douglas Lee und Edward Clug.

SchwanenseeVorstellung am 03, 08, 09, 12, 15, 17, 23 Jun 2018 Nussknacker und MausekönigVorstellung am 14, 20, 29 Okt; 03, 10, 11 Nov; 09, 12, 15, 17 Dez 2017; 02, 03, 28 Feb; 16, 17 Mär; 13, 15 Apr 2018 Un Ballo Petruschka / Sacre Maria StuardaVorstellung am 08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 Mai 2018 Faust - das BallettVorstellung am 28 Apr; 06, 06, 10, 13, 21, 23 Mai; 01 Jun 2018 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018

Elfried Roller

Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien.

 

 

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018

Kinsun Chan

Kinsun Chan, Choreografische Mitarbeit

Kinsun Chan, Choreografische Mitarbeit

Kinsun Chan, geboren in Vancouver/Kanada, studierte Kunst, Grafikdesign und Tanz am Virginia Intermont College, an der Georgia State University und an der University of Louisville. Als Tänzer war er u.a. Mitglied des Balletts Zürich unter Heinz Spoerli sowie des Ballets Basel unter Richard Wherlock, wo er als Solist in Choreografien von Jiří Kylián, William Forsythe, Nacho Duato, Heinz Spoerli, Hans van Manen, Richard Wherlock und George Balanchine zu erleben war. Seine ersten eigenen Choreografien entstanden für das Ballett Zürich (Above Ground, 2000) sowie im Rahmen der Reihe «Junge Choreografen» der Noverre-Gesellschaft am Stuttgarter Ballett. Kinsun Chans Arbeiten wurden seither vom Ballett Basel, dem Singapore Dance Theatre, dem Ballett der Staatsoper Hannover, der Royal Ballet School Antwerpen, der John Cranko Ballet School, der Hong Kong Academy of Performing Arts, der Tanz Akademie Zürich sowie am Tiroler Landestheater, am Staatstheater Kassel und am Luzerner Theater aufgeführt. Die Choreografie Black on Black, kreiert für das Hongkong Ballet, wurde zum 80. Jahrestag des Jacobs Pillow Dance Festival eingeladen und tourte im Sommer 2012 in Kanada und den Vereinigten Staaten. Kinsun Chan ist zudem als Choreograf für Opern, Events und TV-Produktionen tätig. Zu den OpernregisseurInnen, mit denen er bisher zusammen arbeitete, gehören Jens-Daniel Herzog, Michael Sturminger, Götz Friedrich, Bernd Mottl und Tatjana Gürbaca. 2005 wandte sich Kinsun Chan dem Medium Film zu. Es entstanden die Tanzfilme Bench, EAT und Bluebox, die zu Festivals in Spanien, Australien, Hong Kong und in den USA eingeladen wurden.

Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Chris Kondek

Chris Kondek, Video-Design

Chris Kondek, Video-Design

Chris Kondek, geboren in Boston und aufgewachsen in New York, produziert seit 20 Jahren Videos für Theater und Performances. 1990 begann seine Arbeit mit The Wooster Group in New York. 1995 arbeitete er mit Laurie Anderson an ihrem Multimedia-Konzert The Nerve Bible und 1998 an ihrer Oper Songs and Stories from Moby Dick. 1999 zog er nach Berlin, wo er mit der Choreografin Meg Stuart zu arbeiten begann. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Regisseur Stefan Pucher. Ausserdem gestaltet Chris Kondek Videos für Produktionen von Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Hans-Werner Kroesinger, René Pollesch, Michael Nyman, Rimini Protokoll, Jossi Wieler und Falk Richter. In letzter Zeit erarbeitete er u.a. Videodesigns für Tannhäuser in Bayreuth, Schuld und Sühne am Schauspielhaus Zürich, Don Giovanni am Opernhaus Zürich, Ariodante am Theater Basel, Situation Rooms an der Ruhrtriennale und Elektra am Deutsche Theater Berlin. Seit 2004 entwickelt Chris Kondek eigene Theaterarbeiten, zumeist gemeinsam mit Christiane Kühl. Das erste Projekt, Dead Cat Bounce, wurde beim Festival Politik im Freien Theater 2005 vom Goethe-Institut und ZDF-theaterkanal ausgezeichnet. Es folgten u.a. Loan Shark am Hebbel am Ufer Berlin, Stuff am Theater Neumarkt in Zürich, Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 an den Münchner Kammerspielen, Money: It Came From Outer Space am HAU, das ebenfalls vom Goethe-Institut ausgezeichnet wurde, sowie Anonymous P. (2014) in der Gessnerallee Zürich. 2012 erhielt Chris Kondek gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Barbara Ehnes den Theaterpreis «Der Faust» für die Arbeit an Stefan Puchers Produktion Don Quixote am Thalia-Theater Hamburg.

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017

Internationales Opernstudio

Das Internationale Opernstudio (IOS) besteht bereits seit 1961. Es wurde unter dem Patronat der Freunde der Oper Zürich gegründet und hat sich seither zu einer der wichtigsten Ausbildungsstätten für angehende Opernsänger entwickelt. Jedes Jahr bekommen junge Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt die Gelegenheit, unter kompetenter Anleitung ihre ersten professionellen künstlerischen Sporen zu verdienen. Damit stellt es eine wichtige Übergangsphase zwischen abgeschlossener Gesangsausbildung und Einstieg in die Berufswelt dar. Neben Unterricht in Stimmbildung, szenischer Gestaltung und Meisterkursen mit Sängerpersönlichkeiten, bedeutenden Regisseuren und Dirigenten haben die Studenten die Gelegenheit, kleinere und grössere Partien auf der grossen Bühne zu übernehmen.

Unterstützt von Gönnern und den Freunden der Oper Zürich

Kontakt
Opernhaus Zürich AG
Internationales Opernstudio (IOS)
Renata Blum
Falkenstrasse 1
CH-8OO8 Zürich
T: +41 44 268 66 01
ios[at]opernhaus.ch

Anmeldeformular für die Spielzeit 2O18/2O19

Gesamtleitung
Andreas Homoki, Sophie de Lint

Leitung
Brenda Hurley

Stellvertretender Leiter des IOS
Thomas Barthel

Dozenten und Lehrkräfte
Renata Blum, Enrico Maria Cacciari, Andrea Del Bianco, Brigitte Fassbaender, Hedwig Fassbender, Andreas Homoki, Rosemary Joshua, Adrian Kelly, Yulia Levin, Fabio Luisi, Pia Lux, Carrie-Ann Metheson, Jetske Mijnssen, Eytan Pessen, Craig Rutenberg, Kelly Thomas, Dmitry Vdovin, Edith Wiens

Assistentin der IOS-Leitung
Renata Blum

Mitglieder der Spielzeit 17/18

Jonathan Abernethy

Jonathan Abernethy, Mitglied des IOS

Jonathan Abernethy, Mitglied des IOS

Jonathan Abernethy stammt aus Neuseeland. 2015 war er Preisträger bei der Festivalakademie in Aix-en-Provence sowie bei den Australian Opera Awards. Seit 2012 ist er regelmässig am Sydney Opera House zu erleben, wo er sich mit Partien wie Nadir (Les pêcheurs de perles), Tamino (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte), Normanno (Lucia di Lammermoor), Don Ottavio (Don Giovanni), Ruiz (Il trovatore), Fenton (Falstaff), Remendado (Carmen), Lerma (Don Carlos) und Lensky (Jewgeni Onegin) ein breites Repertoire aneignen konnte. 2015 begab er sich auf eine sechsmonatige Studienreise ins Ausland und nahm an verschiedenen Festivals und Opernprogrammen wie der Festival d’Aix-en-Provence Residency, der Solti-Akademie in Italien und dem Ravinia Festival Steans Music in Chicago teil. Während dieser Zeit hatte er die Gelegenheit, mit bedeutenden Künstlern wie Sir Richard Bonynge, James Conlon und Leo Nucci zu arbeiten. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied im IOS, wo er u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West und in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny zu sehen ist.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Alina Adamski

Alina Adamski, Mitglied des IOS

Alina Adamski, Mitglied des IOS

Alina Adamski entstammt einer polnisch-deutschen Familie und wurde in Leschnitz geboren. Derzeit studiert sie postgradual an der Musikakademie Łódź, wo sie bereits einen Masterabschluss machte. Sie ist Mitglied der Opernakademie der Nationaloper Warschau. 2014 gewann sie den Wettbewerb „Bernsteinsaite“ in Włocławek und 2015 den Kammermusik- sowie den Paderewski-Wettbewerb in Bydgoszcz. Ausserdem wurde sie mit dem NobleArt-Preis für den besten musikalischen Studienabschluss in Polen und dem Preis Primus in artibus für den besten Studienabschluss an der Musikakademie Łódź ausgezeichnet und erhielt 2016 beim Grand Prix de l’Opéra in Bukarest den Exzellenzpreis „Germania“ und einen Vertrag am Teatro Real in Madrid. Am Opernhaus in Łódź debütierte sie 2013 als Rosina (Il barbiere di Siviglia) und sang im folgenden Jahr Arsena (Der Zigeunerbaron). Als Teilnehmerin des Young Singers Project singt sie bei den Salzburger Festspielen 2017 Frau Silberklang in Der Schauspieldirektor für Kinder. In der Spielzeit 2017/18 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wird u.a. als Atala in Häuptling Abendwind zu hören sein. 

La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Hexe Hillary geht in die OperVorstellung am 18, 19, 19, 20, 20, 30, 31 Dez 2017; 10 Jan; 10, 10 Feb 2018 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018

Karina Demurova

Karina Demurova, Mitglied des IOS

Karina Demurova, Mitglied des IOS

Karina Demurova wurde in Moskau geboren. 2017 schloss sie ihr Gesangsstudium am Staatlichen Moskauer Konservatorium als beste Studentin des Jahrgangs ab. Bereits jetzt ist sie Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe, so u.a. des Concurso Internacional de Mozart in Granada, Spanien. Während ihres Studiums sang sie am Opernstudio des Konservatoriums Rollen wie Flora Bervoix (La traviata), Olga (Jewgeni Onegin) oder Lyubasha (Die Zarenbraut). Ihr internationales Debüt gab sie 2015 am Festival d’Aix-en-Provence, wo sie Laura in Iolanta sang (Regie: Peter Sellars; Musikalische Leitung: Teodor Currentzis). Mit derselben Produktion war sie ein Jahr später an der Opéra de Lyon zu Gast. 2015 erhielt sie einen Platz an der Académie de l’Opéra de Monte-Carlo, wo sie sich auf das französische und italienische Repertoire konzentrierte. 2016 durfte sie an der Académie Internationale de la musique Française teilnehmen, wo sie sich erneut vertieft mit dem französischen Repertoire beschäftigen konnte. Im Konzert sang sie u.a. die Solopartie in Sibelius’ Pastorale in Moskau sowie die Dorabella in einer konzertanten Version von Così fan tutte in Granada. In der Spielzeit 2017/18 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wird u.a. als Ho-Gu in Offenbachs Häuptling Abendwind zu hören sein. 

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018

Adriana Gonzalez

Adriana Gonzalez, Mitglied des IOS

Adriana Gonzalez, Mitglied des IOS

Adriana Gonzalez, Sopran, gab ihr Operndebüt als Susanna (Le nozze di Figaro) in ihrer Heimatstadt Guatemala City, gefolgt von Fiordiligi (Così fan tutte), Gretel (Hänsel und Gretel) und Amour (Orphée et Eurydice). Nach ihrem Studium an der Universidad del Valle de Guatemala sang sie am Théâtre Roger Barat in Herblay in Webers Abu Hassan und Mascagnis Zanetto sowie Zerlina (Don Giovanni) am MC93 – Maison de la culture de Seine-Saint-Denis in Bobigny. 2014 bis 2017 war sie Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» der Opéra National de Paris , wo sie u.a. als Despina (Così fan tutte) sowie in Glucks Iphigénie en Tauride, Joanna Lees Vol Retour, Rigoletto und Rameaus Les Fêtes d’Hébé zu erleben war und 2017 mit dem Prix Lyrique du Cercle Carpeaux ausgezeichnet wurde. Unter ihren Auszeichnungen finden sich zudem u.a. ein 1. Platz bei der Otto Edelmann Singing Competition in Wien 2016 und ein 2. Preis bei der Francisco Viñas Singing Competition in Barcelona 2017. Im Sommer 2017 sang sie Pamina (Die Zauberflöte) an der Oper Burg Gars in Österreich. Die Spielzeit 2017/18 begann sie mit ihrem Hausdebüt am Liceu in Barcelona als Corinna (Rossinis Il viaggio a Reims). Ab dieser Spielzeit ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und ist hier u.a. als Berta (Il barbiere di Siviglia), Alice (Le Comte Ory), Serpetta (La finta giardiniera), Annina (La traviata) sowie in Ronja Räubertochter und Parsifal zu erleben. Geplant sind zudem Rezitale an der Opéra Bastille, am Théâtre Roger Barat in Paris und am Teatro de la Zarzuela in Madrid sowie ihr Debüt an der Opéra National de Lorraine in Nancy als Lia in Debussys L’Enfant prodigue.

Il barbiere di SivigliaVorstellung am 01, 06, 11 Okt 2017 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018

Dmytro Kalmuchyn

Dmytro Kalmuchyn, Mitglied des IOS

Dmytro Kalmuchyn, Mitglied des IOS

Dmytro Kalmuchyn, Bariton, stammt aus der Ukraine. Er studierte an der Musikhochschule in Lemberg und sang dort bereits Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Uberto in Pergolesis La serva padrona sowie Mozarts Don Giovanni. Er ist Preisträger des 3. Ukrainischen Teodor Teren-Yuskiv-Wettbewerbs für junge Sänger 2010, des internationalen «XXI Century Art»-Wettbewerbs, Vorzel 2014 und des 7. internationalen Mirjam Helin-Wettbewerbs in Helsinki. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. als Standuhr/Katze in L’Enfant et les sortilèges sowie in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk und Lohengrin zu hören.

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Alexander Kiechle

Alexander Kiechle, Mitglied des IOS

Alexander Kiechle, Mitglied des IOS

Alexander Kiechle, Bass, stammt aus Bayern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München bei KS Prof. Andreas Schmidt. 2012 war er zudem Richard-Wagner-Stipendiat in Ulm. Seit 2013 ist er Mitglied des Konzertchors des Bayerischen Rundfunks. Zu seinem Opernrepertoire gehören u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Caronte und Plutone in Monteverdis Orfeo, Falstaff (Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor), Wassermann (Rusalka), Osmin (Die Enführung aus dem Serail) und Hunding (Die Walküre). Im Rahmen der Münchener Biennale 2014 sang er die Bass-Partie in Claude Viviers Oper Kopernikus. 2015 war er als Stani (Joseph Beers Polnische Hochzeit) mit dem Rundfunkorchester des BR unter der Leitung von Ulf Schirmer zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war Alexander Kiechle Mitlied im Opernstudio der Opéra de Lyon, wo er u.a. Der Lausprecher in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis  sang. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Alexander Kiechle Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und ist hier u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West, Parsifal und La traviata zu hören.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 FidelioVorstellung am 26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak, Mitglied des IOS

Omer Kobiljak, Mitglied des IOS

Omer Kobiljak wurde 1994 in der Schweiz geboren. Von 2008-2013 studierte er bei David Thorner am Konservatorium Winterthur. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in der Sendung Die Grössten Schweizer Hits. Seit 2010 besucht er regelmässig  Meisterkurse von Jane Thorner-Mengedoht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bereits bei den Salzburger Festspielen einen Lehrbuben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti in der Inszenierung von Stefan Herheim. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er in der Rolle des Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied im IOS, wo er u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del west, Le Comte Ory sowie in L’incoronazione di Poppea zu erleben sein wird.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 Häuptling AbendwindVorstellung am 12 Okt 2017; 26 Mär 2018 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Soyoung Lee

Soyoung Lee, Mitglied des IOS

Soyoung Lee, Mitglied des IOS

Soyoung(Sara) Lee stammt aus Süd-Korea. Sie studierte an der
Chu-gye University of Arts in Seoul und an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Donald Litaker und nahm an Meisterkursen von Hartmut Höll und Raina Kabaivanska teil. Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Anneliese Rothenberger-Wettbewerb und war Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb Francisco Vinas in Spanien. In Korea debütierte sie konzertant als Pamina (Die Zauberflöte) und sang Carmina Burana mit dem Gyeonggi Philharmonic Orchestra. In Deutschland ist sie u.a. beim Festival für zeitgenössische Musik Karlsruhe und mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz aufgetreten. Ab der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und ist hier u.a. als Tebaldo (Don Carlo), Käthchen (Werther), 1. Nonne (Der feurige Engel) sowie in Trojahns Orest zu hören.

Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 Der Traum von DirVorstellung am 02, 05, 07, 09 Dez 2017 WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018 Häuptling AbendwindVorstellung am 12 Okt 2017; 26 Mär 2018

Jamez McCorkle

Jamez McCorkle, Mitglied des IOS

Jamez McCorkle, Mitglied des IOS

Jamez McCorkle stammt aus New Orleans. Er studierte am Curtis Institute of Music in Philadephia und gewann zahlreiche Wettbewerbspreise, darunter 2013 den George London Award bei der George London Foundation Awards Competition, den Betty Allen Award der Sullivan-Stiftung und den ersten Platz bei der Brava! Opera Vocal Competition sowie 2011 den zweiten Platz beim Regionalwettbewerb (Gulf Coast Region) der Metropolitan Opera National Council Auditions. In der Spielzeit 2016/17 war er an der New Yorker Metropolitan Opera als Cover für Benvolio (Roméo et Juliette) engagiert, debütierte als Lenski (Eugen Onegin) beim Spoleto Festival in South Carolina und war am Curtis Opera Theatre als Ruggero (La rondine), James Nolan (John Adams’ Doctor Atomic) und Male Chorus (The Rape of Lucretia) zu erleben. Im Sommer 2017 sang er bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Project in Verdis I due Foscari. Vor seinem Studium am Curtis Institute nahm Jamez McCorkle an verschiedenen Sommerprogrammen teil, u.a. an der Internationalen Meistersinger Akademie in Nürnberg, der Akademie des Festival d’Aix-en-Provence, dem iSING! International Young Artists Festival in Beijing, der Young Artists Vocal Academy an der Houston Grand Opera und dem International Vocal Arts Institute in New York. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Jamez McCorkle Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und singt hier neben dem 1. Geharnischten (Die Zauberflöte) Nick (La fanciulla del west), 4. Knappe (Parsifal), Mastro Trabuco (La forza del destino) und Remendado (Carmen).

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 La forza del destinoVorstellung am 27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Huw Montague Rendall

Huw Montague Rendall, Mitglied des IOS

Huw Montague Rendall, Mitglied des IOS

Huw Montague Rendall ist Engländer. Er studierte bei Russell Smythe am Royal College of Music in London. Mit der British Youth Opera sang er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro), Archibald Grosvenor (in Sullivans Patience), Aeneas (Dido und Aeneas) und Dr. Falke (Die Fledermaus). An der Garsington Opera war er in Brittens Death in Venice zu erleben. 2016 sang er als «Jerwood Young Artist» den Fiorello (Il barbiere di Siviglia) beim Glyndebourne Festival sowie bei den BBC Proms und wurde dafür mit dem John Christie Award 2016 ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. als Ramiro in L’Heure espagnole sowie in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk und Lohengrin zu hören. Im August 2017 war er zudem als 2. Handwerksbursche (Wozzeck) unter Vladimir Jurowski bei den Salzburger Festspielen zu erleben.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Gemma Ni Bhriain

Gemma Ni Bhriain, Mitglied des IOS

Gemma Ni Bhriain, Mitglied des IOS

Gemma Ní Bhriain wurde in Dublin geboren. Sie studierte bei Veronica Dunne an der Royal Irish Academy of Music. 2013 gewann sie den vierten Platz beim Interationalen Veronica Dunne-Gesangswettbewerb sowie den «Wil Keune Prize for a Young Singer of Real Potential» beim renommierten Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. 2014–16 war sie Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» an der Opéra National de Paris, wo sie im Rahmen von Opernstudio-Produktionen Partien wie Dorabella (Così fan tutte), Diane (Glucks Iphigénie en Tauride), Proserpina (Orfeo) sowie in den Uraufführungen von Maudit les Innocents und Vol retour sang. Auf der Hauptbühne der Opéra Bastille debütierte sie als Lehrbube (Die Meistersinger von Nürnberg). Ausserdem hat sie bisher Partien wie Mercédès (Carmen) in der National Concert Hall von Dublin, ein Mädchen (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) mit der Irish Opera Theater Company sowie Fuchs (Das schlaue Füchslein), Florence Pike (Albert Herring) und Sally (Barbers A Hand of Bridge) im Rahmen von Produktionen der Royal Irish Academy of Music gesungen. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mit­glied des Internationalen Opernstudios und singt hier u.a. im Ravel-Doppelabend L’Heure espagnole /L’Enfant et les sortilèges und in Häuptling Abendwind.

La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Häuptling AbendwindVorstellung am 12 Okt 2017; 26 Mär 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018

Thobela Ntshanyana

Thobela Ntshanyana, Mitglied des IOS

Thobela Ntshanyana, Mitglied des IOS

Thobela Ntshanyana stammt aus Capetown (Südafrika) und studierte in seiner Heimatstadt sowie am Royal College of Music in London. Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Mr. Owen (Dominick Argentos Postcard from Morocco), Chevalier (Dialogues des Carmélites), Parpignol (La bohème), Un ufficiale (Il barbiere di Siviglia) und Zefirino (Il viaggio a Reims). Er gewann u.a. erste Preise beim Schock Foundaton Prize for Singing 2014 in Capetown und beim Clonter Opera Prize 2016 in Cheshire. Im Konzertfach sang Thobela Ntshanyana bisher Dvořáks Stabat mater, Mendelssohns Elias, Haydns Schöpfung, Gounods Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile sowie verschiedene Mozart-Messen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und singt hier neben dem 1. Priester in der Zauberflöte, Harry (La fanciulla del West), Belfiore (La finta giardiniera) sowie in Le Comte Ory, Parsifal, L’incoronazione di Poppea und La traviata.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 ParsifalVorstellung am 25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Cody Quattlebaum

Cody Quattlebaum, Mitglied des IOS

Cody Quattlebaum, Mitglied des IOS

Cody Quattlebaum, Bassbariton, stammt aus Maryland. Er studierte Gesang an der University of Cincinnati und an der Juilliard School in New York. Sein Repertoire umfasst Partien wie Claudio in Händels Agrippina, die Titelrolle in Le nozze di Figaro und Lautsprecher (Der Kaiser von Atlantis). Er sang Guglielmo (Così fan tutte) und die Titelrolle von William Waltons The Bear mit dem Merola Opera Program in San Francisco. 2016 gewann er den 2. Preis bei der Gerda Lissner/Liederkranz Competition. 2017 war er Finalist bei den Metropolitan National Council Auditions und gewann den Sarah Billinghurst Award der George London Foundation. Seit Herbst 2017 ist Cody Quattlebaum Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Hier ist er u.a. als Larkens in La fanciulla del West sowie in Salome, Der Traum von dir und Le Comte Ory zu erleben.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 Der Traum von DirVorstellung am 02, 05, 07, 09 Dez 2017

Natalia Tanasii

Natalia Tanasii, Mitglied des IOS

Natalia Tanasii, Mitglied des IOS

Natalia Tanasii, Sopran, stammt aus Moldawien. Mit 21 Jahren gab sie ihr professionelles Debüt als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Moldawischen Nationaloper in Chișinău, wohin sie seither u.a. als Nedda (I pagliacci), Tatiana (Eugen Onegin) und in der Titelrolle von Iolanta zurückkehrte. 2014 wurde sie Mitglied im Jungen Ensemble der Oper Oslo, wo sie Micaëla in Calixto Bieitos Carmen sang, und trat im Southbank Centre London in Brittens War Requiem unter Marin Alsop auf. In der Spielzeit 2015/16 nahm Natalia Tanasii als Jerwood Young Artist am Glyndebourne Festival teil und war dort als Vixen und Chocholka in Janáčeks The Cunning Littel Vixen zu erleben. 2016/17 sang sie in Calixto Bieitos War Requiem an der Oper Oslo und am Teatro Arriaga in Bilbao, gab ihr Debüt als Fiordiligi (Così fan tutte) und sang erneut Micaëla, beides in Oslo. In ihrer Heimat tritt sie regelmässig in Konzerten und Rezitalen auf und wurde mit einem National Award for Outstanding Achievement in Arts ausgezeichnet. Ab der Spielzeit 2017/18 gehört Natalia Tanasii zum Internationalen Operstudio in Zürich und singt hier u.a. Sklave (Salome), Undis/Wilddrude (Ronja Räubertochter), Kate Pinkerton (Madama Butterfly) und Arminda (La finta giardiniera).

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017

Donald Thomson

Donald Thomson, Mitglied des IOS

Donald Thomson, Mitglied des IOS

Donald Thomson stammt aus Schottland und studierte an der Western Reserve Academy in Ohio sowie am Royal Conservatoire of Scotland in Glasgow. Seither sang er u.a. Hunding (Die Walküre) mit der Secret Opera in Cardiff, Commendatore (Don Giovanni) an der Westminster Opera in London und in La Rochelle, Aeneas (Dido and Aeneas) mit The Carlton Consort in Edinburgh, Ein Diener in Massenets Thaïs am Edinburgh International Festival mit dem Royal Scottish National Orchestra unter Sir Andrew Davis, Peter (Hänsel und Gretel) beim Festival Escales Lyriques in Paris, The Parson (Schlaues Füchslein) und La Cuisinière/ The Herald in L’amour des trois oranges an der Scottish Opera in Glasgow sowie Landgraf (Tannhäuser) bei der Longborough Festival Opera, Sarastro (Die Zauberflöte) bei den Tiroler Festspielen Erl, Colline (La bohème) mit der Edinburgh Grand Opera und Fafner (Das Rheingold) mit der Saffron Opera Group. Zu seinem Opernrepertoire gehören zudem Rollen wie Gurnemanz (Parsifal), Truffaldino (Ariadne auf Naxos), Polyphemus (Acis and Galatea), Keeper of the Madhouse (The Rake’s Progress) und Count Rostov in Prokofjews War and Peace. Erst kürzlich wurde Donald Thomson mit dem Carol Rees Award for Advanced Musical Studies im Wagner-Repertoire ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wird neben der Zauberflöte (2. Geharnischter), in Tosca (Carceriere) und La fanciulla del West (Billy Jackrabbit) zu erleben sein. Geplant ist zudem Titurel (Parsifal) bei den Tiroler Festspielen.

La fanciulla del WestVorstellung am 21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 Le Comte OryVorstellung am 31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov, Mitglied des IOS

Stanislav Vorobyov, Mitglied des IOS

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Eugen Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis beim «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationelen Wettbewerb für Operngesang «Sankt Petersburg». Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstu­dios und ist hier u.a. als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin zu hören.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018

Hélio Vida

Hélio Vida, Mitglied des IOS

Hélio Vida, Mitglied des IOS

Hélio Vida studierte Klavier in seiner Heimatstadt Patos de Minas/Brasilien, am Konservatorium Nancy bei Catherine Chaufard sowie bei Michael Uhde und Markus Stange an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Zwischen 2010 und 2015 korrepetierte er die Liedklasse von Julia Varady am Institut für Musiktheater Karlsruhe. 2014 gewann er den Sonderpreis für Klavierbegleitung beim Berliner Felix-Mendelssohn-Gesangswettbewerb, nahm an der Akademie des Festival d’Aix-en-Provence teil (ausgezeichnet als «Lauréat HSCB 2014») und korrepetierte einen Meisterkurs von Larissa Gergieva an der Oper Riga. In der Spielzeit 2015/16 konzertierte er u.a. beim Festival d’Aix-en-Provence und im Crush room des Royal Opera House Covent Garden, nahm an Meisterkursen teil und korrepetierte den 8. Internationalen Wettbewerb für Wagnerstimmen in Bayreuth. Ab der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Hexe Hillary geht in die OperVorstellung am 24, 27 Sep; 30, 31 Dez 2017; 10, 16, 17, 17 Jan; 10, 10, 25, 25 Feb; 03, 04, 04 Mär 2018

Oleksandr Yankevych

Oleksandr Yankevych, Mitglied des IOS

Oleksandr Yankevych, Mitglied des IOS

Oleksandr Yankevych stammt aus der Ukraine. Er erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit 11 Jahren und studierte an der Feliks Nowowiejski-Musikakademie in Bydgoszcz (Polen) bei Jan Drzewiecki. Er ist Gewinner zahlreicher nationaler und internationaler Auszeichnungen, darunter der Grand Prix beim International Teachers’ Competition in Warschau, 2014 und der erste Preis beim Moskauer Klavierwettbewerb 2013. Er ist u.a. beim East Warsaw Music Festival und dem Wawer Music Festival sowie in den Konzertsälen von Lviv, Pomeranian und Świętokrzyska mit Rezitals und als Solist mit Orchester aufgetreten. 2013 absolvierte er ein Nachdiplomstudium in Liedbegleitung an der Fryderyk Chopin-Musikuniversität in Warschau. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios.


Chor der Oper Zürich

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2014 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

Chordirektor Janko Kastelic
Chordirektor Ernst Raffelsberger
Chordisponentin Tatjana Kukawka

Sopran
Sopran I Sylwia Feherpataky, Lidiya Filevych, Gloria Gottschalk, Yoshiko Ida, Lisa Lorenz, Laura Missuray, Claire Singher, Anna Soranno
Sopran II Olivera Dukić, Caroline Fuss, Eva-Maria Kaufmann, Susanne Merle, Francisca Montiel, Katarzyna Rzymska, Stefanie Sembritzki

Alt
Alt I Barbara Hahn, Verena Hasselmann, Lottie Horsman, Jung-Jin Kim, Eleanor Paunović, Sylvia Spassova, Emily Stern, Laura von Joos
Alt II Julie Bartholomew, Anja Dorfmüller, Ralitza Handjieva, Toyoko Nakajima, Martha Villegas, Hao Zhang

Tenor
Tenor I Moises Chavez, Carl Hieger, Christopher Hux, Meinolf Kalkuhl, Tae-Jin Park, Vesselin Tchakov, Noel Vazquez, Bo Zhao
Tenor II Themis Basdekis, João Carrera, Utku Kuzuluk, Grujica Paunović G., Krassimir Stoimenov, Kazuo Takeshita

Bass
Bass I Kristof Dohms, Uwe Kosser, Matthew Leigh, Sandro Ostrovsky, Mamuka Tepnadze, Arjen Veenhuizen, Robert Weybora
Bass II Kai Florian Bischoff, Timm de Jong, Rado Hanak, Igor Händler, Arthur Pirvu, Dimitri Pkhaladze, Jesus Valderrabano, Heikki Yrttiaho