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Turandot

Lyrisches Drama in drei Akten und fünf Bildern von Giacomo Puccini (1858-1924)
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Lucio Graf Gozzi
Vervollständigung des dritten Aktes von Franco Alfano (Zweite Fassung)

Musikalische Leitung Giampaolo Bisanti Inszenierung Giancarlo del Monaco Bühnenbild und Kostüme Peter Sykora Lichtgestaltung Hans-Rudolf Kunz Choreinstudierung Janko Kastelic

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Spieldauer 2 Std. 30 Min. Pause nach dem 2. Akt nach ca. 1 Std. 20 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Termine & Tickets

Mai 2018

Do

31

Mai
19.00

Turandot

Oper von Giacomo Puccini
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Donnerstag-Abo A

Juni 2018

So

03

Jun
14.00

Turandot

Oper von Giacomo Puccini
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Sonntag-Abo B

Vergangene Termine

Mai 2018

Sa

19

Mai
19.00

Turandot

Oper von Giacomo Puccini , Wiederaufnahme, Verismo-Abo, Italienische Oper-Abo, Wahl-Abo

Fr

25

Mai
19.00

Turandot

Oper von Giacomo Puccini , Freitag-Abo B

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Turandot

Kurzgefasst

Turandot

Fotogalerie

 

Szenenbilder «Turandot»

Oper von Giacomo Puccini


Meine Rolle


Starke Sklavin

Die Sopranistin Guanqun Yu singt am Opernhaus Zürich nach der Mimì bereits ihre zweite Puccini- Rolle: die Liù ist eine ihrer Paraderollen, die sie bereits in Bregenz, an der Met und in Köln mit grossem Erfolg verkörpert hat. Erst kürzlich war sie am Opernhaus Zürich als Elettra in Mozarts «Idomeneo» zu erleben. Guanqun Yu stammt aus Shandong in China und studierte u.a. in Bologna.

Liù ist eine sehr wichtige Rolle in meiner Karriere. Turandot war die erste Oper, die ich überhaupt je gesehen habe, mit José Carreras als Calaf, der die berühmte Arie Nessun dorma am Boden singen musste! Das hat mir damals grossen Eindruck gemacht und mich in meinem Wunsch bestärkt, Opernsängerin zu werden. Sechs Jahre später stand ich dann selber mit José Carreras auf der Bühne, an der Deutschen Oper in Berlin, da wurde ein Traum wahr. Ich selbst habe auch schon Nessun dorma gesungen, vor Tausenden von Leuten in China! Die Tenorpartie aus Turandot kannte ich also noch vor der Partie der Liù …

Die Liù habe ich gerade eben an der Met in der berühmten Zefirelli-Produktion gesungen, zuvor in Köln und bei den Bregenzer Festspielen, wo die grösste Herausforderung der Regen und der hohe Wasserstand des Sees war … Oft kamen wir nicht über den ersten Akt hinaus und mussten immer wieder vor Turandots Auftritt abbrechen und die Vorstellung ins Innere des Hauses verlegen. Nun freue ich mich auf Zürich, wo wir richtig viele Proben haben werden und ich den Dirigenten endlich auch einmal sehen kann! Ich freue mich auf Giampaolo Bisanti, unter dem ich in Zürich bereits die Mimì gesungen habe und der sehr einfühlsam auf die Sänger eingehen kann.

Wie es ist, als Chinesin eine Chinesin auf der Bühne darzustellen? Liù ist keine Chinesin, sie ist Tartarin! Turandot ist Chinesin. Liù und Turandot scheinen mir Puccinis Idealvorstellung einer Frau zu verkörpern. Die eine ist mit Macht und Schönheit ausgestattet, die andere mit einem warmen Herzen. Liù ist von Anfang an aber eine sehr starke Persönlichkeit, obwohl sie diejenige ist, die als Sklavin sozial am schlechtesten gestellt ist. Sie hat zwar nur drei kurze Arien zu singen, muss darin aber sogleich ihre sämtlichen Charaktereigenschaften präsentieren, ihre Mädchenhaftigkeit, ihre Charakterstärke, ihre Bestimmtheit. Stimmlich herausfordernd sind besonders die hohen Töne im ersten Akt, die alle im Pianissimo stehen und verschiedene Farben haben müssen. Hier ist es wichtig, die Akustik des Hauses genau zu kennen.

Liùs uneigennützige Liebe zu Calaf ist für mich vergleichbar mit der Liebe von Jesus. Diese Selbstlosigkeit beeindruckt mich: Normalerweise wollen wir doch immer etwas zurückbekommen, wenn wir jemanden lieben. Ihre Liebe zu Calaf macht sie so stark, dass sie ganz genau weiss, was sie tun muss. Wenn du liebst, brauchst du dich vor nichts zu fürchten! Sie bleibt auch unter Folter standhaft und verrät Turandot den Namen Calafs nicht. Das beeindruckt Turandot zutiefst, und letztendlich ist es Liù, die Turandots kaltes Herz zum Schmelzen bringt. Turandot lernt durch Liù, dass Liebe nicht negativ sein muss und Hass nichts bewirkt. Wenn sich Liù umbringt, sind alle erschüttert, und die Musik ist unglaublich berührend. Puccini hat nach den Worten «Liù – Poesia» zunächst einmal aufgehört, weiter zu komponieren; wenig später ist er dann gestorben. Die Oper blieb unvollendet. Die Schlussversionen von Alfano und Berio sind für mich unbefriedigend, und ich verstehe sehr gut, warum Toscanini die Oper bei der Uraufführung mit Liùs Tod enden liess …


Dieser Artikel ist erschienen in MAG 58, April 2018.
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Ich denke Stunde für Stunde, Minute für Minute an Turandot

Giacomo Puccini

Audio-Einführung zu «Turandot»

  1. Audio-Einführung zu «Turandot»
    Unser Dramaturg Claus Spahn gibt einen Einblick in die Oper «Turandot» (Dauer: 8 Minuten). Live-Einführungen finden jeweils 45 Minuten vor der Vorstellung im Opernhaus statt.

Programmbuch

Turandot

Synopsis

Turandot

Synopsis

Turandot

Biografien


Giampaolo Bisanti, Musikalische Leitung

Giampaolo Bisanti

Giampaolo Bisanti wurde in Mailand geboren, wo er Dirigieren, Klarinette, Klavier und Komposition studierte. Er ist Preisträger diverser Wettbewerbe, darunter der «Dimitris Mitropolous»­Wettbewerb in Athen. Er ist ständiger Gast der wichtigen Opernhäuser in Italien und designierter Generalmusikdirektor des Teatro Petruzzelli in Bari. Zu seinen ersten grossen Erfolgen zählt Glucks Orphée et Eurydice am Teatro Comunale in Bologna. Internationale Verpflichtungen führten ihn u.a. bereits nach Seoul, Vilnius, Tel Aviv und Strasbourg. Seit er 2013 mit Tosca debütierte, ist er regelmässig Gast an der Oper in Stockholm. In den vergangenen Spielzeiten dirigierte er u.a. La traviata in Florenz, Palermo, Catania und Stockholm, Turandot in Seoul, Turin und Cagliari, L’elisir d’amore in Turin, Stiffelio in Stockholm, La bohème in Genua und Bari, Aida in Seoul, Il barbiere di Siviglia in Turin und Madama Butterfly am Teatro La Fenice in Venedig. 2015/2016 debütierte er an der Semperoper Dresden mit La bohème, an der Deutschen Oper Berlin mit Rigoletto und am Theater St. Gallen mit Norma. 2016/17 dirigierte er u.a. La bohème und Carmen in Dresden, Macbeth am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, La traviata an der Deutschen Oper Berlin, Anna Bolena in Lissabon, Lucia di Lammermoor in Tokyo und La bohème am Opernhaus Zürich. In der aktuellen Spielzeit debütierte er an der Opéra Royal de Wallonie in Liège mit Rigoletto, an der Opéra de Lausanne mit La sonnambula sowie an der Wiener Staatsoper mit Macbeth und leitete u.a. Aida und Tosca an der Deutschen Oper Berlin, eine Neuproduktion von Lucia di Lammermoor in Dresden und mit Der fliegende Holländer seine erste Wagner-Oper in Bari.

Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018


Giancarlo del Monaco, Inszenierung

Giancarlo del Monaco

Giancarlo del Monaco, geboren in Italien, gab sein Regie-Debüt 1964 in Syrakus (Sizilien) mit Samson et Dalila. Nach Assistenzen bei Wieland Wagner, Günther Rennert und Walter Felsenstein war er von 1970 bis 1973 Hausregisseur am Theater Ulm. Seither fungierte er als Künstlerischer Leiter zahlreicher Häuser und Festivals, darunter das Staatstheater Kassel (1980-1982), das Macerata Festival (1986-1988), die Oper Bonn (1992-1997), die Opéra Nice (1997-2001) und das Opernfestival von Teneriffa (2009-2011). Zudem gastiert er weltweit u.a. an Opernhäusern und Festivals in Barcelona, Berlin, Bologna, Bregenz, Buenos Aires, Hamburg, Los Angeles, Madrid, München, Mailand, Montpellier, Orange, Paris, Rom, Stuttgart, Tel Aviv, Venedig, Washington, Wien und Zürich. 1991 debütierte er an der Metropolitan Opera in New York mit seiner Inszenierung von La fanciulla del West. Es folgten Stiffelio, Madama Butterfly, Simon Boccanegra und La forza del destino. Giancarlo del Monacos Repertoire umfasst mehr als 100 Opern in Originalsprache. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen finden sich der Viotti d’Oro, das Bundesverdienstkreuz, der Commendatore dell'Ordine al Merito della Repubblica Italiana und der französische Chevalier de la Légion d’Honneur. In jüngster Zeit inszenierte Giancarlo del Monaco u.a. Luisa Miller an der Opéra de Lausanne, Pagliacci / Cavalleria rusticana am National Centre for the Performing Arts in Peking, Madama Butterfly an der Oper Breslau und Norma am Nationaltheater Belgrad. In Zürich waren zuletzt Wiederaufnahmen seiner Inszenierungen von Anna Bolena und Roberto Devereux zu erleben.

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Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Mendelssohn Elias15 Jul 2018 Il barbiere di Siviglia06, 11 Okt 2017 Carmen04, 07, 10, 14 Jul 2018 La Fille du régiment19, 22 Dez 2017 La forza del destino30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Der fliegende Holländer21, 24, 28, 31 Mär 2018 Luisa Miller15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Le Comte Ory02, 04, 06, 09 Jan 2018 Parsifal03, 07, 11 Mär 2018 Ronja Räubertochter26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018 Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018


Martina Serafin, Turandot

Martina Serafin

Martina Serafin wurde in Wien geboren und studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Von 1995 bis 2000 war sie Ensemblemitglied an der Grazer Oper. Gastengagements führen sie an die renommiertesten Opernhäuser der Welt, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die Metropolitan Opera in New York, das Liceu in Barcelona, die Deutsche Oper in Berlin, die Opernhäuser in Paris, Rom, Zürich, Amsterdam, Los Angeles, Bilbao sowie die Staatsopern in Wien, Dresden, München und Hamburg. Ihr USA-Debüt gab sie als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier an der San Francisco Opera. Zu Martina Serafins wesentlichen Partien der letzten Zeit gehören die Titelpartien von Puccinis Tosca, Manon Lescaut und Turandot, Maddalena (Andrea Chénier), Donna Elvira (Don Govanni), Elisabetta (Don Carlo), Abigaille (Nabucco), Lady Macbeth (Macbeth), Lisa (Pique Dame), Kupava in Rimski-Korsakows La Fille de neige sowie Sieglinde (Die Walküre), Elisabeth (Tannhäuser), Isolde (Tristan und Isolde), Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Marie (Wozzeck), und die Titelrolle in Schumanns Genoveva. Als Turandot war Martina Serafin u.a. beim Puccini-Festival in Torre del lago mit dem Orchester der Mailänder Scala unter Riccardo Chailly, in der Accademia di Santa Cecilia in Rom, in der Arena di Verona (Dirigat: Daniel Oren, Regie: Franco Zeffirelli), bei der Eröffnung des Teatro Petruzzelli in Bari, am Opernhaus Zürich und erst kürzlich an der San Francisco Opera und an der Met zu erleben. Zukünftige Engagements führen sie als Isolde und als Floria Tosca an die Pariser Oper sowie ans Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel in der Titelrolle von Ponchiellis La Gioconda.

Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018


Guanqun Yu, Liù

Guanqun Yu

Guanqun Yu stammt aus China. Sie gehört zu den vielversprechendsten Sopranistinnen der jüngeren Generation und ist regelmässig an internationalen Opernhäusern zu Gast. Sie war 2008 Gewinnerin beim Belvedere Gesangswettbewerb und wurde im selben Jahr Mitglied des Opernstudios am Teatro Comunale di Bologna. Seither debütierte sie u.a. in Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher im Wiener Musikverein, sang Mimì (La bohème) unter Fabio Luisi beim Pacific Festival in Sapporo und Donna Elvira (Don Giovanni) in Bologna. 2012 gab sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera als Leonora (Il trovatore) und wurde Preisträgerin des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs. Es folgte Lucrezia (I due Foscari) an Domingos Seite in Valencia, wo sie auch als Desdemona (Otello) unter Zubin Metha zu erleben war. Weitere Höhepunkte waren u.a. ihre Debüts als Gräfin (Le nozze di Figaro) in Peking, als Mathilde (Guillaume Tell) an der Hamburgischen Staatsoper und als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Bayerischen Staatsoper. Sie war als Desdemona an der Deutschen Oper Berlin und an der Oper Köln, als Mimì am Opernhaus Zürich sowie als Liù (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen und in Köln zu erleben. 2015 sang sie Contessa sowie Rosina (The Ghosts of Versailles) in Los Angeles und wurde für ihre Interpretation der Rosina mit einem Grammy ausgezeichnet. 2016/17 sang sie u.a. Micaëla (Carmen) und Donna Anna (Don Giovanni) an der Oper Frankfurt. In der Saison 2017/18 war sie bereits als Liù an der Met, als Amelia Grimaldi (Simon Boccanegra) in Hamburg, als Mimì in München und als Elettra (Idomeneo) am Opernhaus Zürich zu erleben.

Carmen04, 07, 10, 14 Jul 2018 Idomeneo07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018 Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018


Aleksandrs Antonenko, Calaf

Aleksandrs Antonenko

Aleksandrs Antonenko, geboren in Riga, machte die Fachwelt als Gewinner des Paul Sakss-Preises 2002 und des Lettischen Grossen Musikpreises 2004 auf sich aufmerksam. 2006 gab er sein Debüt als Des Grieux (Manon Lescaut) an der Wiener Staatsoper. In der Titelpartie von Verdis Otello debütierte er 2008 unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen. 2009 debütierte er an der New Yorker Met als Prinz in Dvořáks Rusalka. 2012 war er an der Scala di Milano als Cavaradossi (Tosca) zu sehen.
Zu seinen weiteren Auftritten der vergangenen Spielzeiten zählen u.a. die Titelpartie in
Otello an der Metropolitan Opera in New York, an der Opéra de Paris, am Royal Opera House Covent Garden sowie in Verbier an der Seite von Anna Netrebko, Samson (Samson et Dalila) an der Deutschen Oper Berlin und in Paris, Turiddu und Canio (Cavalleria rusticana/Pagliacci) am Londoner Royal Opera House, Don José (Carmen) und Pollione (Norma) an der Bayerischen Staatsoper, Cavaradossi, Hermann (Pique Dame) und Dick Johnson (La fanciulla del West) an der Wiener Staatsoper und Radamès in Paris. In der Spielzeit 2017/18 ist er u.a. als Cavaradossi an der Königlichen Oper Stockholm, bei den Salzburger Osterfestspielen, an der Estnischen Nationaloper in Tallinn und an der Semperoper Dresden sowie als Des Grieux in Riga und als Otello in Budapest zu erleben. Calaf (Turandot) sang Aleksandrs Antonenko bisher an der Mailänder Scala unter Riccardo Chailly, in Covent Garden und erst kürzlich an der New Yorker Met. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Hermann (Pique Dame), Radamès (Aida) und als Otello zu hören.

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Wenwei Zhang, Timur

Wenwei Zhang

Wenwei Zhang wurde in Dalian, China, geboren. Er war 2009/10 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt und gab als Lord Rochefort in Anna Bolena sein Debüt. 2009 sang er Orosmane (Zaira) beim Festival de Radio France in Montpellier und wurde Dritter in dem von Plácido Domingo gegründeten Gesangswettbewerb Operalia. In der Spielzeit 2010/11 war er u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) in Nantes und als Ferrando (Il trovatore) an der Opéra National de Bordeaux zu hören. Ab der Spielzeit 2011/ 12 war Wenwei Zhang Ensemblemitglied der Dortmunder Oper, wo er u.a. als Daland (Der fliegende Holländer), Oroveso (Norma), Warlaam (Boris Godunow), Colline (La bohème), Ferrando (Il trovatore) und Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu hören war. In letzter Zeit gab er zudem sein Rollendebüt als Sarastro an der Opéra de Bordeaux, verkörperte Daland und Palémon (Massenets Thaïs) in Peking, Larkens (La fanciulla del West) an der Opéra Bastille in Paris, sang Don Basilio in Stuttgart, den Grossinquisitor (Don Carlo) an der Opéra National de Bordeaux und Varlaam (Boris Godunow) in Marseille. 2013 erhielt er den Theaterpreis «Bajazzo» der Theater- und Konzertfreunde Dortmund. In Zürich ist er seit der Spielzeit 2014/15 Ensemblemitglied und war bisher in Il barbiere di Siviglia, Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Lucia di Lammermoor, Norma, Aida, Les Pêcheurs de Perles, Turandot, Macbeth, I Puritani, Der Freischütz, Lady Macbeth von Mzensk, Don Giovanni, Die Zauberflöte, Parsifal sowie in Luisa Miller zu erleben.

Luisa Miller15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Parsifal03, 07, 11 Mär 2018 Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017


Yuriy Yurchuk, Ping

Yuriy Yurchuk

Der ukrainische Bariton Yuriy Yurchuck studierte Gesang an der DePaul University in Chicago. Er wurde bei zahlreichen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet, darunter die Queen Sonja International Music Competition in Oslo (2015), die Montserrat Caballé International Singing Competition in Spanien (2015) und die Jensen Foundation Vocal Competition in den USA (2014.) Als Mitglied des Jette Parker Young Artists Programme in London war er auf der Bühne des Royal Opera House Covent Garden u.a. als Blazes in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse, als Angelotti in Tosca, als Steuermann in Tristan und Isolde sowie als Germano in Rossinis La scala di seta zu erleben. Bis vor Kurzem war Yuriy Yurchuck Ensemblemitglied in Covent Garden, wo er Schlémil in Les Contes d’Hoffmann und Baron Douphol in La traviata sang und als Prinz Yamadori (Madama Butterfly), Mandarin in Turandot sowie in Die Nase zu erleben war. In der Spielzeit 2017/18 sang er bisher Conte Rodolpho in Jacopo Foronis Melodramma semiserio Margherita beim Wexford Opera Festival sowie die Titelrolle in Eugen Onegin an der Ukrainischen Nationaloper in Kiew.

Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018


Spencer Lang, Pang

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war bereits als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), als Jaquino (Fidelio) wie auch in L'Heure espagnole/L'Enfant et les sortilèges und in Parsifal zu erleben.

Fidelio30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 Das Land des Lächelns16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Parsifal03, 07, 11 Mär 2018 Salome01, 08, 15 Okt 2017 Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018


Bogusław Bidziński, Altoum

Bogusław Bidziński

Bogusław Bidziński studierte an der Warschauer Fryderyk-Chopin-Musikuniversität und gehörte zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Sein Bühnendebüt gab er bereits 1998 als Graf René (Der Graf von Luxemburg) in Szczecin. Es folgten Almaviva (Il barbiere di Siviglia) an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, Tamino am Teatr Wielki in Poznan und Lenski an der Nationaloper Warschau. In Zürich war er u.a. als Florindo (Le donne curiose), Pedrillo, Nathanael (Les Contes d’Hoffmann), Francesco (Benvenuto Cellini), Edmondo (Manon Lescaut), Victorin (Die tote Stadt), Aufidio (Lucio Silla), Normanno (Lucia di Lammermoor) und Don Polidoro (La finta semplice) unter Dirigenten wie Nello Santi, Marcello Viotti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner, Philippe Jordan, Ralf Weikert, Franz Welser-Möst, Patrick Fournillier, Marc Minkowski, Adam Fischer, Paolo Carignani, Vladimir Fedoseyev und Marco Armiliato zu hören. Er arbeitete mit Regisseuren wie Götz Friedrich, Robert Wilson, Jürgen Flimm, Sven-Eric Bechtolf, Nikolaus Lehnhoff, David Pountney, Jens-Daniel Herzog, Klaus Michael Grüber und Nicolas Brieger. Auf DVD ist er in folgenden Produktionen aus dem Opernhaus Zürich zu sehen: Die Entführung aus dem Serail, Fidelio, Die Meistersinger von Nürnberg, Fierrabras, Rigoletto, Parsifal, La traviata und Die lustige Witwe.

La fanciulla del West26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018


Ildo Song, Mandarin

Ildo Song

Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Zuletzt sang er den Onkel Bonze in Madama Butterfly, L’arbre in der Wiederaufnahme von L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges und La Voce in Idomeneo.

Il barbiere di Siviglia06, 11 Okt 2017 Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Idomeneo07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018 Salome01, 08, 15 Okt 2017 Tosca27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018 Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018 Mozart22 Apr 2018


Iain Milne, Pong

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy, Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche, in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno zu hören, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel sang er Jakob Glock. In der Spielzeit 2017/18 singt er hier u.a. Jack (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Pong (Turandot) und Gastone (La traviata).

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny09, 12, 14, 17 Nov 2017 Salome01, 08, 15 Okt 2017 Turandot25, 31 Mai; 03 Jun 2018