0/0

Semele

Opera after the manner of an Oratorio von Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Libretto von William Congreve

Musikalische Leitung William Christie Inszenierung Robert Carsen Bühnenbild und Kostüme Patrick Kinmonth Lichtgestaltung Robert Carsen, Peter van Praet Choreinstudierung Ernst Raffelsberger

In englischer Sprache. Dauer 2 Std. 50 Min. inkl. Pause. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Mit freundlicher Unterstützung der Kühne-Stiftung

Termine & Tickets

Dezember 2018

Mo

31

Dez
18.00

Semele

Oper von Georg Friedrich Händel, Wiederaufnahme
Galapreise: CHF 380 / 320 / 280 / 120 / 45 / 34

Januar 2019

Mi

02

Jan
20.00

Semele

Oper von Georg Friedrich Händel
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Mittwoch-Abo B

Fr

04

Jan
19.00

Semele

Oper von Georg Friedrich Händel
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Freitag-Abo B

So

06

Jan
16.00

Semele

Oper von Georg Friedrich Händel; Galavorstellung mit anschliessendem Bühnen-Diner
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Sonntag-Abo D, Belcanto-Abo

Di

08

Jan
19.00

Semele

Oper von Georg Friedrich Händel
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Dienstag-Abo B, Barock-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Semele

Kurzgefasst

Semele

Fotogalerie

 

Szenenbilder «Semele»

Galavorstellung mit Bühnendiner

Kaum zu glauben, aber es ist bereits 30 Jahre her, dass Cecilia Bartoli ihr Debüt am Opernhaus Zürich gegeben hat. Ihr grosses Jubiläum feiert die Ausnahmekünstlerin mit ihren treuesten Fans bei einer Galavorstellung der Semele am 6 Jan um 16 Uhr mit anschliessendem Diner auf der Bühne. Feiern Sie zusammen mit Cecilia Bartoli und den Künstlerinnen und Künstlern der Vorstellung, der Intendanz des Opernhauses und illustren Gästen das Bühnenjubiläum einer der grössten Künstlerinnen unserer Zeit.

Preise: Apéro, 3-Gang-Menü inkl. aller Getränke: CHF 350.
Eintrittskarten für die Vorstellung nach Platzkategorien: CHF 320, 250, 220, 98, 38
Für Gäste, die an dem festlischen Bühnen-Diner teilnehmen, sind Plätze in der Preiskategorie 1 im Parkett reserviert. Es können jedoch auch andere Plätze gebucht werden. Bitte richten Sie Ihre Bestellung an Enable JavaScript to view protected content. oder rufen Sie uns an unter +41 44 268 66 66.

Weitere Informationen zum 30-jährigen Bühnenjubiläum von Cecilia Bartoli

Synopsis

Semele

Synopsis

Semele

Biografien


William Christie, Musikalische Leitung

William Christie

William Christie wurde in Buffalo geboren und studierte zunächst Klavier, Orgel und Cembalo. Als Absolvent der Harvard- und der Yale-Universität zog er 1971 nach Frankreich. 1979 gründete er das Instrumental- und Vokalensemble «Les Arts Florissants», mit welchem er sich dem oft noch unveröffentlichten Repertoire von französischer, italienischer und englischer Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet. Viele der über 70 Einspielungen wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet. 2002 bis 2007 war er regelmässiger Gastdirigent der Berliner Philharmoniker. Triumphale Erfolge feierte er mit Opernproduktionen in Paris, Caen, Madrid (Monteverdi-Zyklus), Lyon, beim Glyndebourne Festival (u.a. Theodora, Rodelinda, The Fairy Queen, Hippolyte et Aricie) und beim Festival d’Aix-en-Provence (u.a. mit Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria, Händels Hercules und mit Charpentiers David et Jonathas in der Inszenierung von Andreas Homoki). Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. Les Indes galantes, Radamisto, Orlando, Semele und Il re pastore. In jüngerer Zeit war er u.a. mit Händels Messiah und Bachs h-Moll-Messe auf Tournée und dirigierte die Ballettkomödie Monsieur de Pourceaugnac von Molière/Lully, u.a. in Caen, Versailles und auf Tournée. Der Förderung junger Sänger widmet er sich in seinem Projekt «Le Jardin des voix». William Christie ist seit 1995 französischer Staatsbürger. Er ist «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» und Mitglied der Ehrenlegion. 2008 wurde er in die Académie des Beaux-Arts gewählt. Seit 2009 ist Christie Gastprofessor im «Juilliard Historical Performance Program» der Juilliard School in New York.

Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019


Robert Carsen, Inszenierung

Robert Carsen

Robert Carsen, geboren in Kanada, absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler an der York University in Toronto und an der Bristol Old Vic Theatre School. Sein Debüt als Regisseur gab er beim Glyndebourne Festival. Erste Erfolge hatte er Mitte der achtziger Jahre an den Opernhäusern in Genf und anschliessend Paris, wo Intendant Hugues Gall ihn förderte. Internationale Beachtung fand Anfang der neunziger Jahre sein Puccini-Zyklus in Antwerpen. Es folgten Arbeiten an allen grossen Bühnen der Welt, darunter Mitridate (Brüssel, Wien), Tannhäuser (Paris, Tokio), Der Ring des Nibelungen (Köln, Venedig), Lullys Armide (Paris), Iphigénie en Tauride (Chicago, London, Madrid), Il trovatore (Bregenz), Der Rosenkavalier (Salzburg), Ariadne auf Naxos (München, Berlin), Jewgeni Onegin (New York), Mefistofele (San Francisco, New York), Die Sache Makropulos (Strassburg, Venedig), Tosca (Hamburg),  Candide (Théâtre du Châtelet, Paris), My Fair Lady (Paris, St. Petersburg), L’incoronazione di Poppea (Glyndebourne, Wien), Rinaldo (Glyndebourne), Dialogues des Carmelites (Amsterdam, Mailand, Madrid, Chicago, Wien), Semele (Aix-en-Provence, London, Zürich, Wien), La traviata und Richard III(Venedig), Aus einem Totenhaus (Strassburg), Wozzeck (Theater an der Wien) und Orfeo ed Euridice (Paris). Ausserdem wirkte Robert Carsen als Kurator und Szenograph für Ausstellungen im Grand Palais, im Musée d’Orsay sowie an der École Supérieure des Beaux Arts in Paris, darunter eine Schau über das Leben von Marie Antoinette (2008) und eine über Mode und Impressionismus (2012). Er wurde u.a. mehrmals mit dem Premio Abbiati, dem Prix de la Critique sowie dem Officier des Arts et des Lettres ausgezeichnet. Am Opernhaus Zürich inszenierte er zuletzt Pique Dame.

Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 12, 13, 15, 23, 26, 30 Dez 2018; 18, 20, 27 Jan; 17 Feb; 24 Mär; 20, 22, 25 Apr 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019


Peter van Praet, Lichtgestaltung

Peter van Praet

Peter van Praet stammt aus Belgien. Mit Robert Carsen verbindet den Lichtdesigner eine langjährige Zusammenarbeit, so entstanden mit ihm Arbeiten wie Jenůfa, Katja Kabanowa und Battisellis Richard III an der Vlaamse Opera, Rusalka und Capriccio an der Pariser Opéra, Fidelio in Amsterdam und Florenz, Tosca in Barcelona, Der Rosenkavalier bei den Salzburger Festspielen, The Turn of the Screw am Theater an der Wien, Rinaldo am Glyndebourne Festival, Candide an der Scala in Mailand und Iphigénie en Tauride sowie Falstaff und Der Rosenkavalier am Royal Opera House in London. Er arbeitet zudem regelmässig als Lichtdesigner für die Theatergruppe «La Fura dels Baus» mit der er u.a. Der Ring des Nibelungen und Le Grand Macabre erarbeitete.

Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 12, 13, 15, 23, 26, 30 Dez 2018; 18, 20, 27 Jan; 17 Feb; 24 Mär; 20, 22, 25 Apr 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Nussknacker und Mausekönig15, 26, 29 Dez 2018; 01 Jan 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 La sonnambula05, 09, 12 Mai 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 Mai 2019


Cecilia Bartoli, Semele

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli gehört zu den Topstars im klassischen Musikbereich. Ihre neuen Bühnenrollen, Konzertpro­gram­me und CD-­Projekte werden jeweils mit grosser Spannung erwartet. Über 10 Millionen verkaufte Tonträger, über 100 Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, Grammys, Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Entdeckerprojekte Vivaldi, Gluck, Salieri, Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission und Sankt Petersburg. Weit wichtiger jedoch als der kommerzielle Erfolg ist für Cecilia Bartoli, dass sie die klassische Musik einem Millionenpublikum näher bringt. Als besonders genugtuend empfindet sie zudem die dadurch ausgelöste breite Wiederbelebung des jeweiligen Repertoires. Mit dem Orchestra La Scintilla nahm sie das Album Maria (Grammy-Nomination 2009), La son­nam­­bu­­­la, die DVDs The Barcelona Concert und Cla­ri auf; alle sind der legendären Sängerin Maria Malibran gewidmet. Ebenfalls mit La Scin­­tilla entstand die CD-Einspielung Norma, mit der Cecilia Bartoli einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere und in der Auf­führungstradition dieser Oper gesetzt hat. Ihr Bühnen­debüt mit dieser Rolle gab sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2013 und sang sie später auch beim Edinburgh Festival, am Théâtre des Champs-Élysées und in Baden-Baden. Cecilia Bartoli tritt in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas, Asiens und Australiens mit den Spitzenensembles der historischen Aufführungspraxis auf. Auf der Bühne war sie ausserdem an der New Yorker Met, Londoner Covent Garden, Mailänder Scala, Bayerischen Staatsoper sowie am Zürcher Opernhaus zu erleben. In Letz­te­rem hat sie viele ihrer Opernrollen zum ersten Mal präsentiert. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Léonnie-Sonning-Musikpreis (2010), der Herbert-von-Karajan-Preis (2012), der SwissAward für Kultur (2013) und der Polar Music Prize (2016). Vom Fürstentum Monaco wurde sie zum Chevalier de l’Ordre du Mérite Culturel erklärt. 2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele; ihr Vertrag wurde kürzlich bis 2021 verlängert. Im Sommer 2016 ist sie zudem zum ersten Mal mit dem von ihr ins Leben gerufenen und in Monaco beheimateten Orchester Les Musiciens du Prince aufgetreten.

Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Cecilia Bartoli10 Jan 2019


Deniz Uzun, Ino

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie an der Jacobs School of Music der Indiana University in Bloomington/USA. Sie war u.a. Stipendiatin der Georgina Joshi Graduate Fellowship und der Liedakademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling. 2013 gastierte sie bei den Osterfestspielen Baden-Baden mit der Partie der Armelinde (Cendrillon), zudem sang sie Isabella (L’italiana in Algeri) und Ruggiero (Alcina) an der Indiana-University Opera sowie Annina (La traviata) im Festspielhaus Baden-Baden (Regie: Rolando Villazón). In der Spielzeit 2015/16 war Deniz Uzun Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. als Kammerzofe Emilias (Die Sache Makropulos), Junge Nonne (Der feurige Engel), Sandmännchen/Echo II (Hänsel und Gretel) und Florence Pike (Albert Herring) zu erleben war. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Deniz Uzun Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lammermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von Jörn Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta sowie mit russischen und georgischen Liedern in dem Ballett Anna Karenina zu hören. Gastengagements führten sie u.a. zurück nach Baden-Baden, wo sie Isabella in einer Kinderfassung von L’italiana in Algeri sang, und zu den Münchner Opernfestspielen als Alisa.

La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 Hänsel und Gretel12, 13, 15 Dez 2018; 18, 20 Jan; 25 Apr 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Katarina Bradić, Juno

Katarina Bradić

Die serbische Mezzo-Sopranistin Katarina Bradić studierte am Wiener Konservatorium. In der Saison 2009/10 war sie Ensemblemitglied der Vlaamse Opera, wo sie u.a.Olga (Eugen Onegin), Suzuki (Madama Butterfly) und Medea in Cavallis Giasone sang. Anschliessend wechselte sie ins Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Unterdessen hat sie sich als gefragte Interpretin vor allem des Barockrepertoires etabliert. Die Saison 2017/18 führte sie u.a. ans Bolschoi-Theater im Moskau und ans Theater Basel – an beiden Häusern debütierte sie in der Rolle der Bradamante (Alcina) – sowie an die Komische Oper Berlin für eine Neuproduktion von Semele (Ino). In jüngster Zeit gab Katarina Bradić vielbeachtete Debüts an der Staatsoper Berlin (Lavinia in Amor vien dal destino), in Glyndebourne (Ursule in Béatrice et Bénédict), in Aix-en-Provence (Bradamante) sowie am Brüsseler La Monnaie/De Munt, im Concertgebouw Amsterdam und am Theater an der Wien (Penelope in Il ritorno d’Ulisse in patria). Weitere Höhepunkte waren die Titelrollen in The Rape of Lucretia an der Deutschen Oper Berlin und in Carmen an der Oper Oslo, Wozzeck und Rihm's Die Eroberung von Mexico am Teatro Real in Madrid, Amastre (Serse) an der Komischen Oper Berlin, der Oper Graz und der Deutschen Oper am Rhein, Elektra bei den BBC Proms sowie die Weltpremiere von Nico and the Navigators’ Mahlermania an der Deutschen Oper Berlin und in Rouen. 2018/19 gibt sie ihre Hausdebüts an der Bayerischen Staatsoper als Giunone in einer Neuproduktion von Agrippina und am Opernhaus Zürich als Juno in Semele. Zudem kehrt sie ans Theater an der Wien und ans Bolschoi-Theater (Bradamante) und an die Deutsche Oper am Rhein als Amastre zurück.

Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019


Rebeca Olvera, Iris

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. Unlängst sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich debütierte sie kürzlich als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) – eine Rolle, die sie auch an der Royal Danish Opera sang – sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz und als Mi in Das Land des Lächelns. Zudem war sie 2017/18 in Monte Carlo (La Cenerentola), in Zürich (Le Comte Ory, Carmen) und in Salzburg (L’Italiana in Algeri) zu erleben.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mär 2019


Frédéric Antoun, Jupiter/ Apollo

Frédéric Antoun

Frédéric Antoun stammt aus Québec und studierte Gesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2008 erregte er Aufsehen als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) in einer Produktion des Opera Atelier Toronto; seither ist er Gast auf den grossen Opernbühnen in Amerika und Europa. Frédéric Antoun war u.a. als Belmonte, Thespis (Platée) und Ferrando (Così fan tutte) an der Opéra de Paris, als Tonio (La Fille du Régiment) am Londoner Covent Garden sowie in Lausanne und Toulon, in den Uraufführungen von Marc-André Dalbavies Charlotte Salmon (Amadeus Daberloh) und Thomas Adès’ The Exterminating Angel (Raúl) bei den Salzburger Festspielen, als Nadir (Les Pêcheurs de perles) am Opernhaus Zürich, Laërte (Hamlet) am Theater an der Wien und in Cendrillon am Théâtre de la Monnaie in Brüssel zu erleben. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen u.a. Marc Minkowski, Emmanuelle Haïm, Michel Plasson, Alain Altinoglu und Ivor Bolton. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mozarts Requiem, Händels Messiah, Schumanns Das Paradies und die Peri, Berlioz’ L’enfance du Christ und das Requiem, Beethovens Neunte Sinfonie, Orffs Carmina burana sowie Bachs Magnificat, die Johannes- und die Matthäuspassion. In der Spielzeit 2017/18 debütierte er als Ferrande (Così fan tutte) an der Staatsoper München. In der gleichen Spielzeit war er u.a. als Raúl (The Exterminating Angel) an der Met in New York, als Gonzalve (L’Heure espagnole) in Zürich und als Fenton (Falstaff) am Royal Opera House in London zu erleben.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019


Nahuel Di Pierro, Cadmus/ Somnus

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra National de Bordeaux, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und immer wieder an der Pariser Oper. In jüngster Vergangenheit sang er u.a. Leporello (Don Giovanni) in Salzburg, Aix-en-Provence und Tel Aviv, Assur (Semiramide) in Nancy, Colline und Masetto am Royal Opera House Covent Garden, Osmin am Théâtre des Champs-Elysées, Guglielmo beim Edinburgh International Festival sowie Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden. Im Konzertbereich trat er u.a. mit dem Ensemble Matheus, Le Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf. Mit dem Orchestre National de Paris war er unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti zu erleben, mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy. Am Opernhaus Zürich sang er Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Créon (Médée) sowie in Il viaggio a Reims, King Arthur, Le Comte Ory und Seneca in L’incoronazione di Poppea.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Okt; 03 Nov 2018 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019


Christophe Dumaux, Athamas

Christophe Dumaux

Christophe Dumaux, Countertenor, begann seine Gesangsausbildung in Meisterklassen von Noëlle Barker und James Bowman. Sein Stu­dium absolvierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. 2002 debütierte er mit 22 Jahren als Eustazio in Georg Friedrich Händels Rinaldo beim Festival de Radio France in Montpellier. Die von René Jacobs musikalisch geleitete Aufführung war auch beim Innsbruck Festival und an der Berliner Staatsoper zu sehen. Seitdem wurde Christoph Dumaux von internationalen Opernhäusern und Festivals für Opern- und Konzertauftritte engagiert. Er war u.a. an der Metropolitan Opera New York, beim Glyndebourne Festival, an der Pariser Oper, dem Theater an der Wien und der Berliner Staatsoper zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören die Titelpartien in Händels Tamerlano und Cavallis Eliogabalo, Ottone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea und weitere Händelpartien. 2010 debütierte er in Glyndebourne (Rinaldo), 2012 in einer Neuproduktion von Giulio Cesare bei den Salzburger Festspielen sowie in Christoph Marthalers Sale am Opernhaus Zürich. 2013 interpretierte er die Rolle des Tolomeo (Giulio Cesare) erneut in New York und Paris, kehrte als L’humana fragilità/Anfinomo (Il ritorno d'Ulisse in patria) nach Zürich zurück und sang in Peter Sellars Inszenierung von Purcells The Indian Queen (Dirigent: Teodor Currentzis) in Madrid und Perm. 2014 debütierte er u.a. in seiner ersten Mozart-Rolle (Farnace in Mitridate) am Drottningholm Festival in Stockholm. Zuletzt war er in Il ritorno d’Ulisse in patria an der Staatsoper Hamburg zu hören; in Händels Ariodante, welche an der Wiener Staatsoper Premiere hatte und anschliessend auf Europatournee ging, sang er unter der Leitung von William Christie Polinesso.

La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019