Don Pasquale - Donizetti
In italienischer Sprache mit deutscher Übertitelung
Dirigent
Inszenierung
Ausstattung
Lichtgestaltung
Choreinstudierung
Orchester
Chor
Mit
Werkbeschreibung
Der geizige alte Junggeselle Don Pasquale kommt plötzlich auf Heiratsgedanken und nimmt auf Anraten seines Freundes Doktor Malatesta die hübsche junge Witwe Norina ins Visier, nicht ahnend, dass sie die Verlobte seines Neffen Ernesto ist. Das Liebespaar verfällt auf eine erfolgreiche Strategie, um den Alten auszutricksen: Die zuvor so naiv und bescheiden auftretende Norina entpuppt sich nach der Scheinheirat als veritabler Hausdrachen. Kein Wunder, dass Don Pasquale das zänkische Weib schnellstmöglich wieder loswerden will und Norina, ausgestattet mit einer ansehnlichen Mitgift, nur allzu gern seinem Neffen überlässt.
Wie ein grosses Puppenhaus hat Perego die Bühne eingerichtet. Es lässt sich aufklappen und drehen, so dass immer wieder andere Ansichten zum Vorschein kommen und schliesslich ein veritables «Haus der Temperamente» dasteht. Doch die Drehbühne ist hier für einmal weit mehr als mechanisches Instrument. Wie das Haus zeigen die Figuren von Szene zu Szene andere Facetten, in steter Verwandlung als Spiel, Täuschung und schliesslich Entwicklung. Regisseur Grischa Asagaroff arbeitet das mit Witz und Akribie, aber auch mit psychologischem Feingefühl heraus.
Neue Zürcher Zeitung
